Schlagwörter

, , , , , , , ,

Wir machen keine Sommerpause!!

Auch im Juli ist die liebe Petra von Obers trifft Sahne fleißig bei mir und bringt einen wunderschönen Sommerblogpost mit!

Es ist außerdem wieder mal Zeit zu sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass wir uns monatlich so mit Beiträgen beglücken :-))

Sommerlich leichte Küche

Sommer, Sonne und wir genießen das Leben im Freien. Vom Frühstück bis  zum Abend spielt sich alles im Garten ab. Wir haben unsere Tiere, den Hund und zwei Katzen, die das auch genießen.

Juli 2017

Weimar im Sommer ist in diesem Jahr ein bisschen schwierig. Wir haben für 75000 Einwohner nur ein Freibad. Das finde ich sehr wenig, da in allen nahe liegenden Seen Badeverbot gilt. Und dazu wird das einzige Freibad jetzt nun einer, wenn auch längst überfälligen, Sanierung unterzogen und diese und die nächste Saison geschlossen sein. Da hilft nur weit fahren, oder sich anders trösten.

Wir gehen auch gern in einen der schönen Parks, die wir haben. Da lässt es sich ganz ruhige und beschauliche Plätze finden zum laufen und zum sitzen und verweilen. Wir haben als Stadtpark den Goethepark. Eine wunderschöne Grünzone mitten in der Stadt. Sehr geschichtsträchtig, mit vielen Denkmälern von den großen Dichtern, die hier gewohnt und gearbeitet haben. Durch den Park fließt die Ilm, unser kleiner Fluß.

Ein weiterer Park ist um das schöne kleine Sommerschloß Belvedere herum. Da gehen wir auch gern mit unserem Hund spazieren, weil man weiter laufen kann in den Belvedere Forst. Dort ist aber auch die Orangerie mit den wunderbaren Pflanzen und viele alte Bäume. Die alle hat, wen wundert es, der große Sohn der Stadt J.W.von Goethe nach Weimar geholt und die Parks nach seinen Vorstellungen gestaltet.

Der dritte Park ist in Tiefurt, gleich vor den Toren Weimars. Hier treffen wir wieder auf die Ilm und auch ein kleines Lustschloss. Ja, unsere Herzöge haben es verstanden sich die Zeit im Sommer angenehm zu machen. Wenn ihr also mal nach Weimar kommt, plant lieber keinen Schwimmbad-Besuch, sondern erkundet die schönen Parks der Stadt.

Aber jetzt wollen wir kochen. Zum Abendessen gibt es eine Hühnchen-Pfanne, die man schon fast als „Rumfort“ Essen bezeichnen kann. Es war alles da und musste weg.

Zutaten
für 2 Personen

– 6 kleinere Kartoffeln
– 1 Hühnerbrust
– 1 Mozzarella
– ca. 10 Oliven
– 4 Tomaten
– Salz, Pfeffer
– frische Kräuter (hier vor allem Liebstöckel)
– Olivenöl

Die Kartoffeln waschen und halbieren. Mit einem Schnittschutz rechts und links, nicht ganz bis auf den Biden in dünne Scheiben schneiden, so wie bei den Hasselback Kartoffeln. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl vermengen und mit Rosmarin bestreuen. Bei 180 Grad Ober/Unterhitze etwa 45 Minuten garen lassen.

Den Ofen abschalten, das Blech mit den Kartoffeln im Ofen stehen lassen. In einer flachen Form die geviertelten Tomaten, die halbierten Oliven mit den geschnittenen Kräutern betreuen und in den abgeschalteten Ofen setzen. Solange darin stehen lassen bis der Mozzarella geschmolzen ist und in der Zeit die geschnittene Hühnerbrust in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten.

Die Pfanne aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Hühnerbrust mit den Kartoffeln darauf anrichten. Nochmals mit frischen Kräutern bestreuen.

Guten Appetit und ich gehe mir derweil mal einen See suchen, in den man doch heimlich mal ein paar Runden drehen kann 😉

Und hallo mal an Wilma 🙂

Advertisements