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Meinen kleinen Bericht von den Liparischen Inseln gabs ja hier schon vor ein paar Tagen.

Wie ihr euch aber denken könnt, habe ich, trotz dieser dummen Beschränkung bei den Kilos des Koffers trotzdem ein paar Sachen mitgenommen.
Ich kann doch nicht in Italien sein und gar nix mitnehmen. Zum Glück hab ich trotz dieser Mitbringsel grad die 23 kg auf die Waage gebracht, also mein Koffer, nicht ich. 😉

Provolone wird nicht auf den Inseln erzeugt, eher kommt er aus Norditialien, zu kaufen gibt’s diesen Schnittkäse dennoch auf den Inseln und da habe ich ihn auch erstanden.

Kapern hingegen wuchsen wild und auch kultiviert, die Pflanzen sind sehr wiederstandsfähig, was man hier auch recht gut erkennen kann, wo der Busch aus einer Mauer rauswächst:

Kapern

Und hier sieht man dass die Blüte bald einsetzen wird, wir waren eine Woche zu früh da, oder das Wetter war auch im April hier zu kühl für die Jahreszeit (was mir unsere Reiseleitung auch so bestätigt hat)
Kapern

Die werden in drei Qualitätsstufen verkauft, die großen, die mittleren und die kleinen, die Kleinsten sind auch die teuersten, vom Geschmack her finde ich gab es keinen Unterschied. Sie werden entweder in Lake (kauf ich nicht) und in Salz eingelegt verkauft, von denen habe ich eine kleine Menge mitgenommen.

Natürlich habe ich auch noch diese herrlichen Zitronen in allen möglichen Sorten mitgenommen, hier ein Bild, aufgenommen in Lipari Stadt:
Zitronenliebe

Und bevor ich zur Pizza komme, sowas gibt’s in den kleinen Bäckereien, und noch vieeeeeeeeeel mehr Köstlichkeiten, das ist ein Zitronentörtchen mit einem Cappuccino 🙂
Zitronenküchlein, Cappuccino, Liapri

Ich kann also nicht sagen, dass ich auf den Äolischen Inseln Hunger gelitten hätte.

Jetzt aber zur Pizza!
Pizza

Ich habe mehr Teig gemacht, da ich noch ein kleines Weißbrot backen wollte, die angegebene Menge reicht also für eine große Pizza, die kleine Pizza die ich euch zeige und für ein mittleres Weißbrot.

Italienische Pizza mit Provolone, Sardellen, Kapern, Oliven, und Datterini

  • 500 g Weizenmehl (hier Universal Mehl)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 6 Essl. Olivenöl
  • Salz nach Geschmack
  • 30 g frische Germ/Hefe

Alle Zutaten gut verkneten, entweder per Hand, der Küchenmaschine oder wie ich ganz einfach mit dem Knethaken.

Mindestens 2 Stunden aufgehen lassen, oder man kann den Teig auch schon am Abend vor dem Backen zubereiten.

Für den Belag habe ich italienische Datterini Paradeiser in der Dose verwendet, und diese ein mit ein bisschen frischem  Oregano aus dem Garten gemischt.

Auf die Tomaten kam dann:
– in Salz eingelegte Sardinen aus Sizilien (jaa vom letzten Jahr)
– in Salz eingelegte Kapern von den Äolischen Inseln
– Oliven in Kräutersud aus Lipari, die wachsen da auch!
– Provolone, den ich im Stück gekauft habe, fein gerieben

Das sah dann so aus vor dem Backen:

Italienische Pizza

Gebacken habe ich meine Pizza mit der Pizzastufe meines Backofens, die 230° hat, und damit kriegt man echt anständige Pizzen! Nach dem Backen habe ich noch ein paar frische Rosmarinnadeln auf meiner Pizza verteilt!

Pizza

Lassts euch schmecken, was auch immer es heute auf euren Tellern gibt!

Bei Daniala von Leberkassemmel gibt’s ein Geburtstagsevent, herzlichen Glückwunsch übrigens zum 4. Bloggeburtstag, liebe Daniela, mit dem Thema Nerd Food! Und ich habe mir sagen lassen Pizza ist absolut nerdiges Essen! Also hüpf ich mit diesem Beitrag zum Gratulieren rüber!

 

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