Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Vor ein paar Wochen habe ich wieder eine Biskuitroulade gebacken. Und wie ich das immer mache, habe ich die natürlich auf Facebook und Instagram hergezeigt.

 

Was mich dann sehr erstaunt hat, waren die Reaktionen drauf, die mich Schluss folgern ließen, dass das gar nicht so einfach ist, eine Biskuitroulade herzustellen.

Vielen bricht die Rolle beim Einrollen, oder sie ist zu trocken. Ich denke dass das entweder am Rezept liegt oder auch daran dass man die Teigplatte zu lange backen lässt.

Grundsätzlich in ein anständiges Biskuit gehört für mich außer Eiern, Zucker und Mehl nichts hinein, außer vielleicht noch Geschmacksstoffe wie etwa Zitronenabrieb oder eine färbende Komponente wie zum Beispiel Kakao. Aber weder Butter, oder gar Backpulver benötige ich für einen Biskuitteig für eine Biskuitrolle.

Ich habe ein paar Rezepte, nach denen es super funktioniert, aber meistens mache ich meine Roulade nach folgendem Rezept, das ich aus dem Thea Backbuch Nr. 14 habe.

Biskuitroulade – einfach selbst herstellen:

pro 1 Ei:

– 30 g Staubzucker
– 2 Essl Mehl (griffig ist gefordert, ich nehme immer glattes, bei mir waren das 97 g für 4 Eier)

dazu noch:

  • 1 TL selbstgemachter Vanillezucker
  • eventuell etwas Abrieb einer Bio Zitrone

Biskuitroulade

Backrohr auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Ein Backbleich mit einem Blatt Backpapier auslegen.

Die Eier in Eiklar und Eigelb trennen, das Eiklar zu sehr steifem Schnee schlagen.
Die Dotter mit dem Zucker und dem Vanillezucker zu einer sehr schaumigen Masse rühren, das sieht dann richtig weiß aus und ist richtig cremig und fest. Wer mag gibt dann auch Vanille und Zitronenabrieb dazu.

Jetzt siebt man das Mehl mit einem feinen Sieb in die Eidottermasse und verrührt das vorsichtig.
Als letzten Arbeitsschritt wird der Schnee untergehoben, wieder ganz vorsichtig, damit nichts zusammenklatscht was wir vorher luftig geschlagen haben.

Dieses Biskuit wird jetzt gleichmäßig auf das Backblech gestrichen.

Das Blech ins heiße Backrohr geben und dann heißt es echt aufpassen. Richtig gebacken ist der Teig dann, wenn er auf vorsichtigem Fingerdruck noch ein „leicht feuchtes“ Gefühl am Finger hinterlässt und der Teig noch nicht zu dunkel gebacken ist. Wenn ich 6 Eier verwende dauert das ca. 20 Minuten, bei 4 Eiern meist 12-15 Minuten.
Auf Sicht backen ist der richtige Weg..also ich behalte mein Backrohr immer im Auge um bei Bedarf das Blech sofort aus dem Rohr zu holen.

Ein Geschirrtuch mit Staubzucker bestreuen und die Teigplatte so drauf platzieren, dass die Seite mit dem Papier oben ist. Das Backpapier vorsichtig runterziehen und sofort die Marmelade darauf großzügig (wirklich großzügig) verstreichen, und sofort wieder einrollen. Wenn die Backzeit eingehalten wurde, bricht da nichts, sondern lässt sich wunderbar rollen.
Ich hülle die Roulade dann wieder in das Backpapier, dass ich zum Backen verwendet habe und lasse sie abkühlen.
Mit Zucker bestreuen tu ich dann Stück für Stück dass wir essen.
Natürlich kann man auch mit Cremen füllen, da wartet man dann aber ab, bis der Teig abgekühlt ist, rollt sie aber im warmen Zustand zusammen.

Noch ein Tipp von mir:
In meinem Staubzuckerstreuer ist immer noch selbstgemachter Vanillezucker dabei, das gibt jedem Kuchen nochmal ein besonderes Aroma.

Wie geht’s euch denn mit der Herstellung von Biskuitrouladen? Gelingt’s oder eher doch nicht?

Advertisements