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Ein halber Krautkopf schaute mich aus dem Kühlschrank an, irgendwie hatten wir keine Lust auf nochmal Krautsalat, weil es den seit Weihnachten und auch zu Weihnachten immer wieder gab, aber ich hatte auch noch eine Barbarie Entenbrust im Tiefkühler gefunden und als ich so sinnierte ist mir die Idee für so eine Kraut Lasagne gekommen, man könnte natürlich auch Kraut-Nudel Auflauf dazu sagen, aber Lasagne klingt doch viel schöner!
Barbarie Ente mit Weißkraut Lasagne

Passend zur Ente habe ich Ananasstücke, Orangensaft , Ingwer und Stücke und Curry dazu verarbeitet und das war so gut, dass es das sicher wieder geben wird.

Das Rezept die Entenbrust zu braten ist denkbar einfach, da habe  ich nur die Haut kreuzweise  eingeschnitten, gesalzen und gepfeffert und dann beginnend mit der Hautseite sehr scharf auf beiden Seiten je 2-3 Minuten angebraten.
Danach in Alufolie gewickelt und zum Kraut in den Ofen geschoben, für 15 Minuten, Folie deshalb weil die Temperatur sonst zu heiß gewesen wäre für die zarte Entenbrust.
Vor dem Servieren nochmal kurz in der Pfanne die Hautseite anbraten damit die knusprig ist und sofort servieren.

Aber hier das Rezept für das Wichtigste auf dem Teller, dieses köstliche Krautgericht kann ich euch wirklich empfehlen nachzukochen.
Barbarie Ente mit Kraut Lasagne

Lasagne mit Weißkraut, Orangen, Ananas und Ingwer

– 1/2 Krautkopf oder ein ganz kleiner
– 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, ein daumengroßes Stück Ingwer
– 1 große Orange, kann ruhig eine saure sein
– 2 Scheiben Ananas, entweder frisch oder aus der Dose, dann die verwenden die mit weniger Zucker verwenden
– Currypulver
– Sojasauce
– Etwas Sesamöl
– Lasagneblätter nach Bedarf oder die entsprechende Menge an selbstgemachtem Nudelteig

  • 1 Tl Kräuterbutter und 1 Essl Mehl, 1/ l Milch für die Bechamel

Zutaten für eine 30 cm Kastenform

Das Kraut auf dem Gurkenhobel fein hobeln, oder auch mit einem anständigen Messer ganz dünn schneiden.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken
Die Orange schälen, filetieren, die Filets beiseite stellen, das Innere der Orange aufheben, da brauchen wir noch den Saft
Die Ananasscheiben in Stückchen schneiden.

Die Zwiebel und den Knoblauch in einer ausreichend großen Pfanne im Sesamöl andünsten, nicht zu heiß, das Sesamöl spritzt euch sonst die Küche gscheit an.

Das Kraut hinzufügen, ebenso die Orangenfilets und die Ananas Stückchen. Den Rest vom Filetieren der Orange über der Pfanne mit der Hand auspreessen, so kommt der Saft auch noch zum Einsatz.

Etwa 10 Minuten dünsten reichen aus, das Kraut kommt ja dann noch ins Backrohr. Die Masse sollte nicht allzutrocken sein, sonst bleiben die Lasagneblätter ganz unten in der Form trocken. Kommt euch das zu trocken vor, dann einfach noch etwas Orangensaft hinzufügen.

Mit Sojasauce und Currypulver würzen, und abkühlen lassen.

Eine kleine Menge Bechamel aus der Kräuterbutter und dem Mehl herstellen, mit 1/8 l Milch aufgießen, aufkochen lassen und abkühlen.

Backofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen
Die Form mit etwas flüssiger Butter ausstreichen.

Beginnend mit Lasagneblättern wird nun geschichtet, bei mir waren das nur wenige Schichten, ich hatte aber absichtlich nur so wenig Bechamel gemacht, das grad eine Schicht damit möglich war. Die letzte Schicht soll Kraut sein. Dann ab in den Ofen damit für ca. 40 Minuten.

Ich gebs zu, schön schaut das nicht aus, aber der Geschmack ist einfach köstlich! Sagte sogar mein Mann der ja immer nach dem Motto lebt, was er net kennt muss er auch net probieren.

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