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Heute erzählt uns Petra was zu ihrer Liebe zu Suppen.
Wie praktisch, dass diese Suppe auch zum Thema des Jänners hier im Blog passt: sparsam durch den Jänner, aber lest selbst:

Etwas Warmes braucht der Mensch. Das wisst ihr ebenso wie ich. Für mich ist der Winter die Zeit der wahren Suppenliebe. Auch wenn es im Frühling ein schönes Süppchen mit dem frisch geernteten Gemüse geben kann und im Sommer köstliche kalte Gazpacho…… das sind doch alles nur halbe Sachen. Der Winter, mit den nahrhaften Suppen mit dem kräftigen Wintergemüse, läuft den anderen den Rang ab.

Suppenliebe - sparsam durch den Jänner

Und an ein bekanntes Sprichwort angelehnt, sind dann beim Einkauf die Augen oft größer als der Topf und wir haben die allseits bekannten Reste. Immer gültig ist, daraus eine klasse Gemüsebrühe zu kochen, diese dem Tiefkühler anzuvertrauen und bei Gelegenheit zu verwenden.
Aber wenn dich die Sehnsucht nach einer Schale heißer Suppe überkommt, ist das die bessere Methode mit dem Restgemüse zu verfahren.

Pürieren kann man alles, was sich weich kochen lässt und eine nicht zu geringe Menge Sahne (Obers), macht daraus ein Körper und Seele wärmendes Mahl. Dabei kann man auch kombinieren
ohne Ende. Ich habe noch keine Wintergemüsesorte gefunden, die nicht zur anderen passt.

Suppenliebe 2 - sparsam durch den Jänner

Was ich ganz wichtig finde ist, dass man ein paar Gegenspieler zum sahnigen Seelenschmeichler hat, die knusprig sein können, oder sauer, die scharf sind oder eine ganz andere Geschmackskomponente dazu bringen.

Was ich euch heute mitgebracht habe, muss man also gar nicht groß in ein Rezept zusammen fassen, aber ich werde es am Ende versuchen. Ich hatte also Reste von Süßkartoffel und Pastinake, die wirklich sehr gut harmonieren. Und zum pimpen kamen dazu ein Kernöl mit gerösteten Walnüssen und in der anderen Schale eine Paprikasahne mit frischem Thymian.

Also ran an den Pürierstab und lasst den Winter nicht so weit an euch ran. Mit einer heiße Suppe
kann man ihn fast vergessen.

sparsam durch den Jänner

Suppenliebe: Pastinake und Süßkartoffel

  • etwa 150 g Pastinake
  • etwa 150 g Süßkartoffel
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml süße Sahne (Obers)
  • 1 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Chilipulver

zum Aufpeppen alles was du magst, hier:
Kürbiskernöl, Walnüsse, Paprikamark, frischer Thymian

Das Gemüse putzen und klein schneiden. In der Gemüsebrühe weich kochen. Mit dem Pürierstab pürieren und die geschlagene Sahne (Obers) unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Abrieb der Zitrone und einen TL Saft dazu geben. Die Konsistenz der Suppe ggf. durch Zugabe von noch etwas Gemüsebrühe anpassen.

Die Walnüsse knacken und rösten, Thymian zupfen, Paprikamark mit etwas Sahne aufrühren und mit dem Chili vermischen.

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