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Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, waren der beste Ehemann und ich über Ostern verreist.
Die ersten Berichte dazu, habe ich im Reisetagebuch hochgeladen, aber hier könnt Ihr mit einem Klick dabei sein.

Slowenien – Postojna Jama
Kroatien – Rijeka und Opatija
Italien – Triest und Miramare

Und wenn Ihr Euch jetzt wundert warum wir in drei Ländern unterwegs waren, wo wir doch nach Slowenien wollten, dann kann ich Euch sagen, dass wir unsere Unterkunft genau nach diesen Kriterien ausgesucht haben. In einem kleinen Verschlafenen Nestchen namens
Podgorje, Slowenien
haben wir uns eine recht rustikale, einfache Pension gesucht.

Dieser Ort ist von allen Orten über die hier schrieb bzw. jetzt noch schreiben werde, nur ca. eine halbe Stunde bzw. ein bissl längere Fahrzeit, je nach Verkehr entfernt. Da es hier keine Autobahnen gibt, sind die Fahrzeiten von diversen Seiten im Netz nicht sehr aussagekräftig, weil wenn ein Traktor vor einem fährt, geht gar nix, auch kein Überholen.

Diese kleine nette Pension namens Pod Slavnikom habe ich über booking com gebucht und wie immer, es war nicht zuviel versprochen. In naturbelassener Umgebung, viel Wald, Wiesen, ein paar Bauernhöfe mit Pferden und Hendln gabs außer dem Pod Slavnikom nicht viel. Die Zimmer sind ohne Fernseher ausgestattet, ansonsten findet man alles vor was man braucht, funktionierende Dusche, sehr sauber und ein gutes Bett. Wlan ist im ganzen Haus verfügbar, wird aber über Nacht abgedreht. Obwohl man keinerlei Hinweis am Haus auf Zimmer findet, kann ich bestätigen, dass es die gibt. Weiters ist auch ein Restaurant angeschlossen, dass uns am ersten Abend bereits so überzeugt hat, dass wir jeden Abend quasi „daheim“ gegessen haben. Landestypische, eher ländliche Küche, ich hab die besten Tortellini meines Lebens gegessen, alles hausgemacht, die Pasta wurde frisch für mich gemacht, hat natürlich etwas gedauert, aber wir hatten ja Zeit. Die Küche im Karst von Slowenien, liegt so zwischen italienischer und kroatischer Küche, mit slowenischem Einschlag. Hier am Land gibt’s das was die Natur hergibt, Schwammerl, Wild, Schwein, Bär, Fisch, köstlichen Wein, den
Refošk, der zwar von der Sorte her überhaupt nicht unserem Geschmack entspricht, wir sind aber draufgekommen, dass er zu landestypischen Küche ganz hervorragend passte. Deshalb gabs den auch jeden Abend zum Essen dazu. 🙂
Also Ihr seht es ging uns sehr gut da in der Wildnis, ich würde wohl sofort wieder da nächtigen. Und nicht nur wir, während unserer Anwesenheit waren auch deutsche, französische und italienische Gäste da. Aja Frühstücksbuffet gibt’s nicht, aber jeden Morgen fragt einen der junge Chef worauf man Lust hat und das wird dann frisch an den Tisch serviert. Eier von den Hendln, köstlichster Schinken (Roh- und gekochter) Butter, Marmelade, Cafe (vom Vollautomaten) oder Tee. Was ich eventuell vermisst habe war Frisches, außer einer halben Cocktailtomate fand sich nix beim Frühstück. Aber das ist jetzt jammern auf hohem Niveau.
Pod Slavnikom, Podgorje, Slowenien
Bahnhof Podgorje

Am Ostersonntag war unser Plan: Koper, Izola, Portoroz und letztendlich Piran aufzusuchen.

Ausgestorbenes Koper, Ostersonntag
Da haben wir uns nicht lange aufgehalten, die Stadt war menschenleer, wahrscheinlich waren alle in der Kirche außer uns,..aber wir marschierten ins berühmte Cafe Loggia, gleich neben der Kirche und ließen uns einen Espresso schmecken. Ein sehr stylisches neues Lokal, irgendwie vom Interieur total unpassend neben der alten ehrwürdigen Kirche und dem alten Platz mitten in der Stadt. Dennoch kann ich einen Besuch da empfehlen.
Cafe Loggia, Koper eins der schönsten Cafes in Slowenien #slovenia #igersslovenia #cafeloggia #slowenien #travelgram #travelblog #foodieontour #foodieunterwegs #austrianblogger
Trotz der schlechten Bildqualität (Lichtverhältnisse und nur mit iPhone fotografiert) kann man, glaube ich recht gut erkennen wie modern das Loggia ist, im Gegensatz zu den alten Gebäuden die man draußen erkennen kann.

Izola haben wir nur ganz kurz besucht, und ein Eis gegessen, das nebenbei bemerkt nicht so gut geschmeckt hat. Portoroz haben wir dann aufgrund der dortigen Verkehrslage ausgelassen, es war dort am Ostermontag ein schrecklicher Stau bei der Zufahrt zum Ort, dass wir gleich nach Piran weitergefahren sind.

Piran
Dazu muss man sagen, an Tagen wie den Ostermontag (und vielleicht auch sonst?) fangen die alle Touristen Autos bereits am Ortseingang ab und weisen einen in ein riesengroßes Gebäude ein, dass eine Garage ist, ich weiß nicht mit wievielen Stockwerken, aber es sind einige, man tut gut sich zu merken wo man steht, sonst findet man sein Auto unter den Tausenden nicht mehr. Von dieser Garage aus fährt alle 15 Minuten ein Bus direkt in die Stadt. Was natürlich viel zu wenig ist bei den Massen an Menschen die nach Piran möchten. Mein Mann und ich sind ja immer sportlich gekleidet unterwegs, und so sind wir diese Strecke natürlich zu Fuß gegangen, hin und zurück versteht sich.
Und weil das so war, sind wir ziemlich am Ortseingang auch gleich über dieses Restaurant gestolpert 🙂
Ihr könnt Euch vorstellen, dass mein Mann sofort nachgegeben hat, als ich gemeint habe, dass ich da sooofooort Cevapcici essen möchte.
Sarajevo in Piran

Die waren gar köstlich und haben auch genauso geschmeckt wie in Sarajevo. Als Dessert hatte ich Tufahije, davon finde ich das von der Kamera Foto nicht mehr, müsste aber auf Instagram zu finden sein in meinen Fotos.

Cevapcici im Sarajevo
Von mir gibt’s da eine Empfehlung, ein absolut authentisches Lokal, mitten in Slowenien, von denen gibt’s übrigens auch in Koper und in Zagreb Filialen.

Und jetzt nehme ich Euch einfach mit auf einen Rundgang durch Piran, dass uns sehr gut gefallen hat.
Schiffe - Begegnungen

Regatta in Piran

Piran

Piran (5)

Piran (4)

Piran (3)

Piran (2)

Hotel Piran

Fenster ohne Durchblick

Tierisches
Eidechse

Reptil

Und das war das letzte Foto dass wir in diesen Urlaub gemacht haben. Wir befinden uns im Aufzug der Riesen Garage in Piran auf dem Weg zu dem Deck wo unser Auto stand, und da gabs einen Spiegel..irgendwie schauen wir recht fertig aus, oder?
Abschluss Foto Piran

Das war also unsere Osterreise und im Nachhinein kann ich sagen, dass es toll war, das Wetter hat zwar nicht so mitgespielt wie wir wollten, insgesamt war es ziemlich kühl, dennoch konnten wir in Piran in der Sonne einen Espresso trinken
Piran im Sonnenschein
Wir werden sicher wieder in die Gegend fahren.

Wenn Ihr mehr Bilder sehen wollt, dann könnt Ihr mal auf meinen Instagram Account schauen, da ist immer was los!

Euch wünsch ich noch einen schönen Tag mit viel Sonnenschein!

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