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Heute darf ich wieder die Petra bei mir begrüßen, kommt es nur mir so vor, dass die Zeit so dahinrast? Aber ich freue mich immer auf den 15. weil da eben die Petra bei mir bloggt.

Heute bringt sie wieder was ganz Köstliches mit,..wieder etwas dass Ihr so bei mir nicht finden würdet, aber lest mal selbst:

Entgegen allen hartnäckigen Gerüchten behaupte ich mal, es ist noch Suppenwetter. Auch wenn der Frühling schon um die Ecke schielt, März und April haben es wettermäßig noch faustdick hinter den Ohren. Und zwar Eis und Schnee und Wind und Wetter.
Rindfleischeintopf

In diesem Jahr (heuer) haben wir ein zeitiges Osterfest. Ich werde mal ein bisschen Schlaumeiern. Viele wissen ja warum das so ist, aber noch immer nicht alle. Das habe ich gerade bei einem
Gespräch festgestellt. Die meisten christlichen Feiertage und Feste finden ja an feststehenden Terminen statt. Nicht so Ostern. Hier spielt nicht nur die Sonne mit, sondern auch der Mond.
Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling, wobei der Frühlingsbeginn, ungeachtet der exakten astronomischen Messungen, immer mit dem 21. März angenommen wird.

Und da erinnere ich mich an einige Osterfeste, mit Eiersuche im Schnee und ohne Spaziergang durch den schönen Park in Weimar. Der große Dichter Goethe, der in meiner Heimatstadt gelebt, geliebt und gedichtet hat, offenbart ja in seinem berühmten Osterspaziergang aus dem Drama vom Dr. Faust…

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur…..

Das tut er, wir wissen das und deshalb, siehe oben, ist noch Suppenwetter. Eine schöne hab ich euch mitgebracht, die mal mit einigen anderen Zutaten aufwartet als sonst so üblich.
Auf meinen Suppenteller findet ihr auch Mangold, Kurkuma, Rosinen und Granatapfel. Ich lade euch also ein, auf einen orientalisch angehauchten Teller Eintopf.
Rindfleischeintopf

Rinder-Kartoffel-Eintopf mit Granatapfel etwa 6 Portionen, nach einem Rezept aus E&T

Zutaten
1,5 kg Rinderschulter (schieres Fleisch)
500 gr. Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
300 gr. Rinderknochen
3 EL Olivenöl
Salz + Pfeffer
500 gr. Wurzelspinat (bei mir ersetzt durch Mangold)
500 gr. festkochende Kartoffeln
80 gr. Tomatenmark
2 EL Garam Masala
1 TL Kurkuma
2 EL Rosinen
1 kleine Zimtstange
4 Kardamomkapseln (etwas angedrückt)
1 kleiner Granatapfel
1 Handvoll Grün vom Staudensellerie
1-2 TL Honig
Rindfleischeintopf

Fleisch von Fett und Sehnen befreien, in ca. 4 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch in grobe Stücke schneiden und mit Fleisch, Knochen, 200 ml. Wasser und Olivenöl in den Bräter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft 145 Grad) auf der untersten Schiene 2 Stunden zugedeckt garen.
Inzwischen Spinat (Mangold) putzen, dabei die Stiele unbedingt mit verwenden, waschen und abtropfen lassen. Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Kartoffeln im Salzwasser 5 Minuten garen, in einem Sieb abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.
Nach Ende der 2 Stunden Garzeit im Ofen, Tomatenmark, Garam Masala, Kurkuma, Rosinen, Zimt, Kardamomkapseln, Kartoffeln und Spinat (Mangold) unter das Fleisch mischen und weitere zwei Stunden im Ofen zugedeckt garen lassen.
Inzwischen Granatapfelkerne auslösen und Selleriegrün in feine Streifen schneiden. Knochen aus dem Eintopf entfernen und nochmals mit Salz, Pfeffer und dem Honig abschmecken. Mit dem grün und dem Granatapfel bestreuen und heiß servieren.
Rindfleischeintopf

Und wieder Rosinen! Da soll noch einer sagen, bei mir gäbe es keine, nur weil ich sie nicht esse.

Danke Petra, ein interessantes Rezept, das mir von den Gewürzen her total gut gefällt.

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

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