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Mit dem heutigen Montag enden die Montagsschweinereien, eigentlich schade, aber andererseits ein Jahr Schwein gehabt ist ja auch was, oder?

Zur Verabschiedung habe ich jedenfalls etwas Würdiges mitgebracht!

Surbraten, Sauerkraut und göttliche Erdäpfelknödel,..nach einem Rezept aus dem St. Martiner Kochbuch

Ich mache ja wenige Sachen immer nach dem selben Rezept, dazu gehört auf jeden Fall unser Lieblingsgugelhupf.
Erdäpfelknödel gehören nicht dazu, die habe ich schon von einigen Rezepten nachgemacht.

Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch) kann man hier in A fertig kaufen, also das heißt gesurt und man muss ihn noch selbst fertig braten. Durch das Pökeln hat er genug Salz und Gewürze dran, dass man den im Normalfall nicht mehr würzen muss.
Bei mir kommen aber immer einige Knoblauchzehen dazu, eine gute Portion gutes Schweineschmalz und Flüssigkeit, sei es Bier, wie in diesem Fall oder Wasser, oder auch Gemüsesuppe.
Also einfach einen großen backofenfesten Bräter nehmen, Schmalz und Flüssigkeit dazu, Knoblauchzehen dazu, kein Deckel drauf und für einige Stunden in den Backofen, je nach Größe des Fleischstückes.

Das Sauerkraut habe ich so zubereitet:
Zwiebel und Knoblauchwürfelchen in Schweineschmalz andünsten, das frische Sauerkraut dazugeben, mit wenig Wasser aufgießen. Um keine Einbrenn (Mehlschwitze) machen zu müssen, wir mögen das Sauerkraut nicht schwimmend, habe ich dann noch zwei geschälte Erdäpfeln mit einer groben Reibe gerieben und dazugegeben. Schmeckt köstlich. Lorbeerblatt und Wacholderbeeren gebe ich auch gern dazu.
Surbraten mit Sauerkraut und fluffigen Erdäpfelknödel

Für die Knödel habe ich aber das genaue Rezept mitgebracht, die sind wirklich schön flaumig und schmecken fantastisch.
Erdäpfel sollte man mehlige verwenden, meine sind meistens aus dem Weinviertel, die kaufe ich bei einem Bauern und ich bin mit der Qualität sehr zufrieden.

Mit diesem Teig kann man sowohl gefüllte süße und pikante Knödel machen, aber auch den Teig braten, also in Fett in einer Pfanne braten und zb. Salat dazu essen. Oder Apfelmus und Zucker,..oder..:

Erdäpfelteig:
400 g Erdäpfel
100 g Mehl
50 g Gries
Salz nach Geschmack
1 Ei
80 g Butter
geriebene Muskatnuss

Die Erdäpfel in der Schale kochen, schälen und noch heiß durch die Erdäpfelpresse drücken.
Mit den anderen Zutaten vermischen (erst abkühlen lassen, sonst macht das Ei Probleme) und sofort zu Knödeln formen.

Reichlich Salzwasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen und die Knödel einlegen. Ganz kurz aufkochen lassen und dann auf kleine Flamme zurückstellen. Wenn die Knödel oben schwimmen sind sie fertig.
Am besten sofort servieren.

Bei mir blieben ein paar Knödel über, was ich mit den restlichen Knödeln gemacht habe, zeige ich Euch nach Weihnachten.

Ich wünsche Euch einen schönen Montag, und hoffe Ihr seid mit den Weihnachtsvorbereitungen schön im Plan!

”Montagsschweinereien”

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