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Vor fast zwei Wochen war ich gemeinsam mit dem Jürgen wieder mal unterwegs.
Wenn wir beide unterwegs sind, dreht sich meist alles um Essen, um gutes Essen natürlich.

Die WKO und die Agentur Ketchum Publico (danke Klaus Kraigher!) luden in die Assmannmühlen in Guntramsdorf und in die Bäckerei Eder in Gumpoldskirchen ein.

Aber lasst Euch mitnehmen in die Assmannmühlen und in die Bäckerei Eder:

In einer Mühle war ich eh noch nie, der Jürgen wahrscheinlich schon, und die Bäckerei Eder ist mir sowieso bekannt, da sie hier im Ort einen kleinen Greissler beliefern.
Da sagten wir also gerne zu und machten uns an einem grauen, nassen frühen Abend Richtung Guntramsdorf auf, wo zuerst die Mühle besichtigt werden sollte. Der Jürgen und ich sind mit dem Auto angereist, der Rest kam mit dem Bus aus Wien, aber für uns war es praktischer mit dem Auto von hier aus.

Assmannmühlen Mehl kenne ich natürlich, Roggen- und Weizenmehl dieser Firma ist von guter Qualität, aber was ich nicht wusste, weil ich es auch noch nie im Handel gesehen hatte, dass es auch ein ganz spezielles Mehl von dieser Mühle gibt.
Mehl, hergestellt nach dem sogenannten Steinmetz Verfahren, wird vor dem eigentlichen Mahlgang einem speziellen Enthülsungs-und Waschverfahren unterzogen.
Dieses Mehl wird dann auch Steinmetz Mehl genannt und Brot aus diesem Mehl heißt dann auch Steinmetz Brot. In der Bäckerei Eder wird ausschließlich mit diesem Mehl gebacken zb.
Ich zeig euch mal, was da abgeschält wird, dieses Abfall“produkt“ dass hauptsächlich Zellulose ist, findet sich ansonsten im Weizen-oder Roggenmehl, wenn es eben nicht diesem Verfahren unterzogen wird.
WeizenAbfallprodukt vom Weizen, nach Anwendung des Steinmetz Verfahrens
Schaut nicht sehr appetitlich aus was da wegkommt, nicht wahr? Habe ich mir auch gedacht und mir vorgenommen, nur mehr solches Mehl zu kaufen.
Und ich habe nachgefragt, warum ich das nirgendwo im Handel sehe, dieses saubere Mehl? Die Erklärung ist einfach, das Mehl gibt es da, wo es auch verwendet wird, sprich wird in einer Backstube mit dem Mehl gebacken, dann hat der Bäcker das auch in seinem Verkaufssortiment. Jetzt bin ich wieder ein bissl gscheiter geworden.
In der Mühle, übrigens die letzte Mühle Österreichs, die sich noch in Familienbesitz befindet, wurden wir bestens informiert und durch die Mühle geführt.
Da bedanke ich mich bei Herrn Gf. Herbert Poinstingl und bei Herrn Walter Gneist, der für Vertrieb und Außendienst und uns lieben Blogger zuständig ist.
Ich wäre ja dafür, dass jeder einmal so einen Mühlenrundgang mit macht,..wirklich interessant. Mehr Bilder von der Mühle findet ihr auf Instagram und auf Facebook, alles unter dem #echtgutbaecker, wo auch die anderen Blogger fleißig Bilder gezeigt haben. Auf Twitter ist mir auch einiges untergekommen.
Übrigens, für das Mehl dass nach dem Steinmetzverfahren erzeugt wird, wird ausschließlich österreichisches Getreide verwendet.
Noch ein paar Bilder vom Besuch der Mühle:
Assmannmühlen Steinmetz Roggen und Weizenmehl
Geschäftsführer der Assmannmühlen Herbert Poinstingl

Ohne Titel
Christina Wieselthaler und Nicolette Szalachy von Ketchum und KommR.Johann Ehrenberger, stellv. Landesinnsungsmeister der Lebensmittelgewerbe von der WKO.

So schauen 30 kg Säcke Mehl aus :-)

Nach dem Mühlenrundgang und einer kleinen Stärkung sind wir dann Richtung Gumpoldskirchen, zur Bäckerei Eder gedüst.
Aber weit gefehlt, nicht dass wir uns durch die Köstlichkeiten futtern konnten:
Herrliche Auswahl beim Bäcker Eder, in Gumpoldskirchen

erst erzählte uns Frau Susanne Eder, unterstützt vom Bäckermeister, ihrem Mann, Michael Eder was zur Entstehung der Familienbäckerei Eder, was ihnen wichtig ist, warum sie sich die viele Arbeit antun (Weils Spaß macht! und es wichtig ist),

Frau Susanne EderBäckermeister Michael Eder

danach wir durften die Backstube besichtigen und dann schließlich mussten wir auch noch arbeiten:

es wurde fleißig gewerkt
Auf eine Bewerbung darf ich nichtmal denken..so sah eines meiner Brezel aus,..
Ich wäre wohl kein guter Bäcker…das sollte ein Brezel sein, meine Lieben, aber wer meinen Blog verfolgt, der weiß sowieso dass ich nicht die Meisterin der Formen bin,..hüstel..vielleicht darf ich ja mal einen Tag bei den Eders aushelfen, nach so einer Nachtschicht sollte auch ich ein Brezerl zambringen, wie es wirklich aussehen soll.

Nachdem die Werke der Blogger in die Backöfen kamen, konnten wir uns endlich stärken nach der anstrengenden Arbeit.

Nach der Arbeit gabs köstliche Snacks
Herrliches aus der Patisserie der Bäckerei Eder
Erdbeertörtchen :-)
Ohne Worte,..ich brauche ja nicht zu erwähnen dass das alles soo köstlich geschmeckt hat, wie es aussieht?
Bei netten Gesprächen, Speis und Trank ließen wir den Besuch in der Bäckerei Eder ausklingen.
Danke an die Familie Eder für die interessanten Einblicke in das Leben einer Bäckerfamilie und für die herzliche Gastfreundschaft.

Uns hats sehr gut gefallen, ich für mich habe wieder einiges gelernt, fand den Besuch in der Mühle total interessant, fand auch heraus dass man in der Mühle während der Öffnungszeiten auch Mehl einkaufen kann, das werde ich vielleicht mal machen, wenn ich unterwegs bin.

Und in die Bäckerei Eder schau ich auf jeden Fall demnächst mit meinem Mann vorbei, mein Mann liebt Punschkrapfel und die die ich dort verkostet habe, waren genauso wie wir sie gerne essen.
Gut dass er nicht mit war, der hätte alle Punschkrapferl alleine gefuttert,..und mir nix übrig gelassen.

Ich hoffe, es war für Euch auch ein bissl interessant, und für uns hoffe ich, dass es bald wieder so einen Ausflug gibt.

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