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Tarte mit Quitten, Äpfel und Cranberrys

Ich habe echt keine einzige Tarte auf meinem Blog!

Und das war ein Irrtum! Ich habe jede Menge Tartes auf dem Blog hier, wenn auch keine von mir,..Schande über mich dass ich die vom Jürgen einfach nicht gezählt habe…Hier ist die Aufstellung aller Tartes, nur die letzte ist von mir *rotwerd*
Erstaunt habe ich das festgestellt, auch dass ich einige typische österreichische Mehlspeisen hier bei mir nicht finde, irritiert mich total und ich fürchte damit muss ich Euch die nächste Zeit beglücken.

Heute aber habe ich eine Tarte für Euch,..die ist von mir erfunden, also diese Art, weil ich die Sachen die ich hatte verarbeiten wollte.

Frische Quitten, habe ich hier im Ort beim einzigen mir bekannten Quittenbaum gefunden, der so wächst dass jeder ernten kann.

Äpfel, auch von einem wilden Baum, wobei auch bei mir noch welche oben sind.
Und einfache getrocknete Cranberrys, die wollte ich auch verarbeiten.

Rausgekommen ist wirklich ein Gedicht von einer Tarte, und auch noch schnell zu machen. (und ihr wisst ja, schnelle Rezepte sind meines).

Quitten Tarte mit Äpfeln und Cranberrys
200 g Universalmehl
100 g weiche Butter
etwas Salz
1 großes Ei
(die Hälfte davon braucht man für die Tarte)

3 große Quitten
3 Essl. Zucker
Saft einer Zitrone
etwas Wasser

3 große Äpfel
eine Handvoll getrocknete Cranberrys
250 ml Schlagobers
30 g Zucker
selbstgemachter Vanillezucker nach Geschmack
2 ganze Eier

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig herstellen, und ich hab den Zucker nicht vergessen, da kommt keiner dazu.
Diesen in Klarsichtfolie eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, vor dem Weiterverarbeiten ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur weiter ruhen lassen.

Die Quitten schälen, in Stücke schneiden und im Wasser-Zitronensaft-Zucker Gemisch bissfest kochen.
Die Äpfel werden nur geschält und geschnitten.

Das Obers mit den Eiern und den Zuckerarten zu einer cremigen Masse rühren und die Cranberrys zufügen.

Den Teig halbieren, die zweite Hälfte kann man anderweitig verwenden, oder einfrieren und später verwenden.

Auf einer gut bemehlten Fläche dünn ausrollen, in der Größe der Tarteform mit Spielraum für die Seiten.
Die Tarteform mit etwas flüssiger Butter ausstreichen, und den Teig hineinpfriemeln, die Seiten auch mit Teig auskleiden, überstehende Reste wegschneiden. Bei mir sind die über den Guss gekommen, kann man so, muss man aber nicht so machen.

Bei 180° Ober/Unterhitze ca. 10 Minuten anbacken, Blindbacken war nicht notwendig, der Teig hat sich nicht gebogen oder so, der blieb glatt, wer dem nicht vertraut setzt eine gleich große Form beim Anbacken auf den Teig. (Ich rede da jetzt von Silikonformen). Bei Metall würde ich dann doch mit Erbsen oder Bohnen blindbacken.

Nun gibt man die Äpfel, die bissfesten Quitten und die Ei-Obers Masse in die Form, wie man sieht hab ich die Teigreste obendrauf als Verzierung gelegt.
Danach immer noch bei 180° ca. 1 h backen.
Wie bei Kuchen kann man die Nadelprobe machen, bleibt nix mehr haften, ist die Füllung fertig.

Am besten schmeckte mir das als ich es sofort warm angeschnitten hat, der Nachteil man kriegt keine schönen Stücke aus der warmen Tarte, besser man lässt sie also abkühlen wenn man fotogene Tarte Stückchen haben möchte.

Zusammengegessen habe ich es dann aber auch im Kalten Zustand, weil das wirklich so aromatisch und fein schmeckt,..durch die Quitten und Äpfel schön herbstlich und mal was anderes für mich, die ihre Quitten immer zu Marmelade oder Mus macht, um sie dann meist zu verkochen.

Nadine von SweetPie ist noch immer auf der Suche nach Apfelrezepten, ich denke Apfel und Quitte wird auch passen, deshalb schicke ich mein Rezept zu Nadine.
Unbenannt

Euch wünsch ich einen schönen Sonntag!

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