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Wer für heute noch keinen Kuchen gebacken hat, und genug frisches Obst daheim hat, kann diesen Kuchen jetzt noch gschwind backen, dann ist er schön durchgekühlt fürn Nachmittagskaffee.

Ich war gestern im Burgenland, und hab dort Marillen gekauft.
Und das erste Mal habe ich mich gegen bio Ware aus Österreich entschieden und dafür Marillen aus dem nahe liegenden Ungarn mitgenommen.
Warum?
Weil die österreichischen ganz einfach ganz schrecklich geschmeckt haben, nicht süß, dabei waren die überreif was man an der Weichheit und der schon sehr fleckigen Haut gesehen hat.
Die ungarischen hingegen schmeckten so, wie Marillen frisch geerntet schmecken sollten, schön süß, ein bisschen Biss noch, mit einem ausgezeichneten frischen Marillengeschmack.

Um sie für die Torte gemeinsam mit den Himbeeren und Stachelbeeren vom Garten, und gekauften Kiwis, verwenden zu können, habe ich sie gewaschen, geschält, halbiert und mit 1/4 l Wasser, etwas selbstgemachtem Vanillezucker und den Schalen der Marillen etwas geköchelt, bis sie dieselbe Konsistenz wie die anderen Obstsorten hatten.

Aber man kann jedes Obst, auch wenn kein frisches vorhanden ist, solches aus der Dose dafür verwenden. Oder selbst eingelegtes vom Vorjahr, oder nur Bananen oder was man halt so gerne mag.

Den Biskuitteig habe ich nach einem Rezept aus einem Kochbuch gebacken, welches ich demnächst hier rezensieren werde.

Hier ist das Rezept für diese sommerliche Obsttorte

Zutaten für eine 26er Tortenform
2 ganze Eier
pro 60 g Zucker
etwas Vanillezucker, selbstgemacht
60 g Mehl, glatt
abgeriebene Schale einer Bio Zitrone (optional)
Obst nach Geschmack, Menge nach Bedarf

Für die Form weiche Butter zum Einstreichen und Mehl zum Bemehlen.
etwas selbstgemachte feine Marillenmarmelade ohne Stücke.
Tortengelee, Zubereiten nach Anweisung, da habe ich statt Wasser den abgeseihten Marillensud hergenommen.

Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Zitronenschale sehr, sehr schaumig rühren.
Das Mehl dazu sieben, vorsichtig unterrühren und in die vorbereitete Tortenform gießen.

Die kommt dann in den auf 220° Ober-Unterhitze vorgeheizten Backofen und verbleibt dort genau 10 Minuten.
Dann ist der Teig fertig.

In der Form abkühlen lassen, danach stürzen, die Oberfläche mit der Marillenmarmelade einpinseln, und mit dem Obst belegen.

Danach den abgekühlten Tortenguss darüber gießen und im Kühlschrank bis zum Verzehr aufbewahren.

Bisquitboden mit Obst

Insgesamt war das vielleicht eine halbe Stunde Tätigkeit in der Küche, außer Back- und Kühlzeiten, also durchaus auch bei großer Hitze machbar. Belohnt wird man mit einem guten selbstgemachten Obstkuchen, der sehr sommerlich daher kommt.

Ich wünsch euch einen wunderbaren Sonntag!

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