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Schokoladekuchen ala Sacher

Vor ein paar Tagen habe ich beim Mädel vom Land eine saftig aussehende vegane!! Sachertorte gesichtet.

Ich selber bin ja jetzt nicht soo der Schokokuchenfan, aber klar essen tu ich das auch, aber wenn ihr den Link anklickt, dann wisst ihr was sofort auf meinen Einkaufszettel wanderte. Nämlich nicht vorhandene Zutaten für diese Torte.

Ich habe dann allerdings Sacherschnitten, mit etwas Kokosraspel verziert, gebacken.
Und wie immer habe ich abgewandelt, ich kann das einfach nicht sein lassen, dass ich immer was ändern muss. Ich glaube das ist ein Gen dass alle Blogger haben, die über Essen schreiben.

Ich habe den Kuchen am Samstag gebacken und auch für Sonntag war noch was da, an beiden Tagen hatten wir Gäste da, und die Reaktionen waren verblüffend,.ich habe vorher nicht gesagt dass dieser Kuchen ohne Ei und ohne Butter zubereitet ist.

Die erste Reaktion kam von der verkostenden Haubenkochtochter, die war begeistert und meinte: Schmeckt eigentlich wie normal, Mama.
Gut, ich dachte mir also, ein Reinfall wird’s nicht.

Mein Mann, und drei Gäste vom Samstag waren sehr angetan, fragten was ich denn für Zutaten verwendet habe und es gab keine Diskussionen. Sind aber alles aufgeschlossene Menschen die keine Vorurteile haben. Mein Mann mag sowieso alles wo Schokolade drinnen ist, und auch sein Urteil war positiv.
Mir persönlich ist das einfach eine Spur zu schokoladig, aber auch mir hats gut geschmeckt.

Meine Eltern, die am Sonntag dann da waren, haben den Rest des Kuchens mit uns aufgegessen,..und auch deren Urteil sehr positiv.
Warum ich das aufschreibe? Um zu verdeutlichen, dass das wie ganz normaler Kuchen schmeckt, nur das weder Ei noch Butter noch sonst ein tierisches Lebensmittel enthalten ist.
Ist doch gut oder?

Aber lange Rede, kurzer Sinn, hier ist das Rezept für eine himmlische vegane Schokoladenschnitte nach Sacher Art.

Zutaten für ein Backblech
Abgeleitet von einem Rezept vom Mädel vom Land.

Für den Teig:
268 glattes Mehl
60 g Kakaopulver
80 g Staubzucker
10 g Weinsteinbackpulver
10 g Natron
120 ml Sonnenblumenöl
230 g Löwenzahnhonig
410 ml Hafermilch
2 Tl Apfelessig

Zum Füllen, selbstgemachte Marillen-Ribiselmarmelade

Für die Ganache:
300 g Zartbitterschokolade, 70%
230 ml Hafermilch
1 Essl. Zucker
1 Prise Salz
1 Tl. Sonnenblumenöl

Für den Teig mischt man erst die trockenen und die feuchten Zutaten extra zusammen und verrührt dann alles gemeinsam.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleich wird der Teig aufgestrichen und bei 180° backen, das hat bei mir nur 25 Minuten gedauert, dann war der Teig durch.
Was mich gewundert hat, weil dieser Teig ziemlich flüssig ist.

Vom Backblech ziehen und vollständig erkalten lassen.

Sobald der Kuchen kalt ist, in der Mitte auseinanderschneiden, mit der Marmelade einstreichen. Einen Kuchenteil auf den anderen setzen, wer mag streicht auch auf die neue Oberfläche nochmal Marmelade, habe ich nicht gemacht.

Während der Kuchen auskühlt, wird die Hafermilch mit Zucker und Salz aufgekocht, und über die grob gehackte Schokolade gegossen.
Ich hab dann einfach umgerührt bis die Schokolade aufgelöst war und danach das Sonnenblumenöl hinzugefügt.
Dann zugedeckt stehen lassen, bis sich die Ganache etwas festigt und streichfähig ist, beim Abkühlen wird sie das.
Nun wird die Ganache auf dem Kuchen verteilt und glatt gestrichen, bei mir gabs Zackenmuster..ähm. Nicht gewollt, aber ich habs gelassen.
Ich habe dann noch Kokosraspel auf jede Schnitte gegeben.
Weil ich nicht noch mit Schoko dekorieren wollte.

Danach kühl stellen bis zum Verzehr.

Ich muss sagen, es schmeckt wirklich köstlich, saftig, schokoladig, einfach gut. Dieser Schokoladenkuchen ist perfekt für Schokoladetiger.

Von mir gibt’s da eine absolute Nachbackempfehlung, auch für Menschen die nicht vegan oder tierfrei leben möchten,..so wie wir.

Würde mich freuen, wenn sich jemand darüber traut und dann vielleicht berichtet.

Und natürlich schicke ich das zum Tierfreitag!
tierfreitag

Ich wünsch euch einen guten Start ins Wochenende!

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