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Diesmal retten wir mit der Rettungstruppe was ganz, ganz Wichtiges, traditionelles in unseren Küchen.
Es dreht sich alles um Weihnachen, um Kekse, um Stollen um allerlei Süßes, dass man speziell zu dieser Zeit serviert.

Klar kann man das auch alles im Supermarkt erstehen, aber ich hab mir mal die Zutatenliste einer Tasse mit Vanillekipferl angesehen, da sind Sachen drin, die hab ich in meiner Küche gar nicht. Aber klar die gibt’s auch Ende August schon zu kaufen, die müssen ja haltbar sein bis Ende Dezember.
Hier jedenfalls wird nix gekauft, wir machen die selber bzw. einiges MUSS mir meine Mama jedes Jahr machen, weil diese Sorten nur von ihr schmecken.

Ich hab mir für dieses Jahr ja vorgenommen, aus dem alten Kochbuch von der Oma meines Mannes nach zu backen.
Aber der Schreck war groß als ich herausfand, dass eine ganz besondere spezielle Art nicht darin zu finden war. Gott sei Dank brachte ein Anruf bei der Schwiegermutter Klarheit in meine Verwirrung, die Oma hatte ein zweites Heft mit Rezepten und dieses ist bei der Schwiegermutter🙂
Und da sind die Rahmtascherl drinnen, ein Glück! Weil die sind wirklich super gut. Und eigentlich versteh ich gar nicht warum man die nur zu Weihnachten serviert, weder ist Zimt noch ein anderes weihnachtliches Gewürz drinnen. Nur ich weiß genau, bei der Oma gabs die nur zu Weihnachten und nur rote selbstgemachte Ribiselmarmelade durfte da hinein, auch wenn mein Mann jedes Jahr jammerte, er hätte lieber Marillenmarmelade drinnen in den Tascherln.
Wie auch immer, ich rette die Tascherl nach Omas Rezept und mit Ribiselmarmelade (Johannisbeere). Da hat mein Mann auch bei mir Pech.

Aber genug erzählt hier ist das Rezept für die Tascherln
für ein ganzes und ein halbes Blech, oder drei Bleche wenn man gleich die doppelte Menge macht:

Rahmtascherl nach Oma
125 g kalte Butter, klein geschnitten
2 Esslöffel Sauerrahm
150 g Mehl
eine Messerspitze Backpulver
eine Prise Salz
ein Ei
Ribiselmarmelade, am besten eine selbstgemachte:-)

Vanillezucker mit Staubzucker vermischt zum Bestäuben

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und mindestens für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Danach den Teig ausrollen und mit einer runden Form (Glas oder Krapfenausstecher zb) Kreise ausstechen.
Auf diese Kreise einen Klecks Marmelade setzen, danach die Kreise zusammenklappen um Tascherl zu erhalten.
Auf ein mit Backpapier versehenes Backblech setzen und im vorgeheizten Backrohr bei 200° backen. Mit meinem AEG Multibackofen hat das 22 Minuten gedauert, die Tascherl sollen schön knusprig sein, ähnlich Blätterteig, und nicht mehr weich.

Die noch warmen Tascherl mit der Staubzuckermischung bestäuben (ich mach das mit einem Sieb) und erkalten lassen.
In einer gut verschließbaren Dose halten die sich ganz gut, wenn man sie nicht vorher schon zusammenfuttert.

Das ist also mein Beitrag zur Rettung dieses Mal.
Ich freu mich schon auf die nächsten Rettungen im nächsten Jahr.

Hier ist die Teilnehmerliste aller Blogs die ebenfalls retten, und da freut mich besonders, dass wir immer mehr werden.

Rahmtascherl nach Oma

Mit mir waren wieder einige andere fleißige Retterinnen zugange und erstmalig haben wir auch einen Retter!!!, einen männlichen in unserer Rettungstruppe!

Hier geht’s zu deren Posts, möglicherweise kommen noch welche dazu im Laufe des Tages heute, diverse Grippewellen werfen oft die beste Planung über den Haufen.

Zorra vom Kochtopf

Friederike vom Fliederbaum

Hardy der Genussjäger

Katja von Hoetus Poetus

Janke von Jankes Soulfood

Our Food creations

Anikó von Paprika meets Kardamom

Susi, die Turbohausfrau

Kerstin von Verboten gut

Irene aus der Widmatt

Ulrike von Genial Lecker

Sandra von Snuggs Kitchen


Conja von Conjas Eck

Die Kärntnerin

Und zu guter Letzt eine wunderbare Collage aller Retterinnen!
Danke an Zorra vom Kochtopf!
Alle Rettungen auf einen Blick #wirrettenwaszurettenist