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Im Frühjahr und im Herbst ist bei uns hier immer Wander- und Ausflugszeit. Erstens ist es nicht mehr so heiß (wobei diesen Sommer hätten wir von der Hitze her im Hochsommer wandern können, wäre nicht der dauernde Regen gewesen,…), der Garten braucht nicht mehr so viel Aufmerksamkeit von meinem Mann (von mir kriegt er eh weniger) und trotzdem gibt’s nette Sonnentage die man nicht gerne im Haus verbringt.

Letzten Sonntag sind wie endlich, endlich deshalb weil ich glaube seit Jahren darauf dränge dahinzufahren um die Wildkatzen anzusehen zu wandern, zum Nationalpark Thayatal im Weinviertel.

Und weil so ein tolles Wetter war schlossen sich uns auch noch unsere Tochter und deren Freundin an, was ein Wunder ist, vor ein paar Jahren wären die jungen Damen nur unter Androhnung von Essensentzug oder ähnlichem bereit gewesen mit den alten, uncoolen Eltern in die Wildnis zu düsen.

Man darf sich nun jetzt nicht vorstellen, die Wildkatzen samt Nachwuchs in der freien Natur zu sehen, die sind zwar da, aber die würden sich nicht sehen lassen, sie sind sehr scheue Tiere. Deshalb gibt es im Nationalpark auch ein Gehege wo gerade jetzt eine Katzenfamilie lebt, Mama, Papa und die goldigen Katzenbabys.
Die Dame dort erzählte uns dass sich der Papa (wie immer bei Katzen) ganz und gar nicht um die Kindererziehung kümmert, für ihn ist wichtig dass er was zu fressen hat. Die Katzenmama kümmert sich, wobei die kleinen Racker eh schon mobil sind und durchs Gehege sausen.
Fotografieren war nicht einfach, weil das Gehege durch eine Glaswand geschützt ist,..ich weiß jetzt nicht ob die Besucher oder die Katzaln geschützt werden sollen, die Katzenmama dürfte immer wenn sie Babys hat ziemlich agressiv gegenüber Menschen sein, auch gegen solche die ihr Wasser und Futter bringen.

Wie auch immer, bevor mein Mann die jungen Damen und mich auf den Thayatalweg jagte, haben wir uns ausgiebig die Katzen angesehen.
Ich hätte sie ja gleich eingepackt,..aber ich glaub weder die Wildkatzen noch die unsrigen hätten Freude gehabt.
Aja, für Kinder ist unser Weg nicht geeignet gewesen, auch nicht für Kinderwägen oder Personen die mit den Füßen nicht mehr so gut beinander sind.
Wir sind den Thayatalweg zu großen Teilen so gegangen wie in meinem Link, aber hin und wieder abgewichen, wo verweilt, Obst gefuttert usw,..daher waren wir ca. 4.5 h unterwegs, was sich aber wirklich auszahlt.
Macht man mit Kindern diesen Ausflug, dann glaube ich wäre der Wildkatzenweg am besten geeignet, solange er sich mit unserem Weg überschnitt war das Kinderwagen-und auch Kleinkindertauglich.

Aber hier das Wichtigste, was ich mir „mitgenommen“ habe von diesem Tag:

2 Wildkatzenbabys

2 Wildkatzenbabys


Seht ihr das zweite?

Wildkatze

Wildkatze


Ob das die Mama oder der Papa ist, weiß ich nicht, leider spiegelt das Glas da grad besonders, dabei wäre die Katze so nah gewesen.

Wildkatzenbaby1

Wildkatzenbaby1

Wildkatzenbaby2

Wildkatzenbaby2

Und noch ein paar Bilder vom Nationalparkweg:

Herz aus Stein

Herz aus Stein

die malerische Thaya

die malerische Thaya

Baumschwammerl

Baumschwammerl

Schwammerl

Schwammerl

Wir waren dann noch kurz am Retzer Weinlesefest, weil wir ansonsten nirgendwo ein offenes Restaurant gefunden haben, und wir ziemlich hungrig waren, da wars auch sehr nett, nur auch sehr laut,..aber für ein Schaumhäferl ertrage ich vieles.

Wir werden sicher noch öfter ins Weinviertel fahren, wobei wir von uns aus einen ziemlich weiten Weg haben, man fährt von uns aus ca. 2 h, da ein Großteil der Strecke nicht Autobahn ist.

Die Friederike vom Fliederbaum war auch vor Kurzem im Nationalpark, ihren Bericht finde ich sehr interessant, der ist nicht so auf Katzen fixiert ggggg.

Und auch ich schicke meinen Beitrag der lieben Kärntnerin, die jetzt eine Winzerin ist und in dieser wunderschönen Gegend lebt, und unsere Berichte von „Reisen“ in unsere und die Hinterhöfe anderer Leute sammelt.

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Von mir gibt’s in jedem Fall eine Empfehlung diesen Nationalpark zu besuchen, es sind auch immer wieder Veranstaltungen und geführte Wanderungen dort angeboten, den Shop fand ich auch sehr inspirierend und mein Mann musste mich zurückhalten beim Einkaufen.

Der Nationalpark erstreckt sich auch bis nach Tschechien, was uns darüber nachdenken lässt, einmal dort für ein paar Tage Urlaub zu machen und die Gegend auch per Rad und zu Fuß zu erkunden.

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