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Letzte Woche habe ich euch ja erzählt dass ich meine Rindfleischvorräte aufgefüllt habe.
Gestern haben wir einen „Sonntagsbraten“ daraus gemacht, Sonntagsbraten deshalb, weil wir heute keinen kriegen, da unterwegs.

Zeit genug hatte ich und so habe ich wirklich alles, auch das Rotkraut selber hergestellt, nur die Maroni waren vorgegart, Vakuum verpackt, da ich noch keine gesehen habe dieses Jahr.

Für den Braten für 4 Personen:
1.3 kg Rindfleisch, hier war das Brust
1 ganze Knoblauchknolle, geschält und durch die Knoblauchpresse gedrückt
1 großes Stück Ingwer, geschält, gehackt
1/8 l Rotwein (hier ein Merlot aus Korcula, Kroatien)
1/8 l Schlagobers
Salz, Pfeffer, ein Stückchen Butter
etwas Pflanzenöl

Den Braten habe ich am Abend davor bereits mit Salz und Pfeffer eingerieben und im Kühlschrank geparkt.
Eine große Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl erhitzen, das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten und dann in einen Bräter mit Deckel geben.
Den Bratenfond mit dem Rotwein ablöschen, Butter dazu, den Knoblauch und den Ingwer ebenfalls und kurz aufkochen lassen.
Diesen Sud über den Braten gießen, zudecken und bei 170° ca. 3 Stunden braten. Die Garzeit bezieht sich bei mir auf meinen AEG Multibackofen, als Programm habe ich Infrabraten gewählt.
Es ist nicht notwendig den Braten zwischendrin zu übergießen, eigentlich kann man den Backofen alleine arbeiten lassen.

Als das Fleisch weich war, habe ich es aus dem Saft rausgenommen, und das Obers untergerührt, wer die Knoblauchstückaln nicht haben will, kann den Saft vor Zugabe des Obers durch ein Sieb gießen. Fleisch wieder rein und im Backofen bis zum Servieren beim Programm Warmhalten belassen.

Für das Rotkraut, für 4 Personen
1 Kopf Rotkraut, meiner hatte so 1,5 kg
Saft einer Orange
1 Apfel
1 halbe Zwiebel
etwas Pflanzenöl

Das Rotkraut habe ich gehobelt, ebenso die Zwiebel, den Apfel auf einer groben Reibe gerissen.
In einem Topf die Zwiebel mit dem Pflanzenöl andünsten, mit dem Orangensaft aufgießen, Rotkraut dazugeben, sowie den geriebenen Apfel und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 20 Minuten bei halboffenem Deckel dünsten, die Flüssigkeit solle weg sein.

Für die Semmelknödel habe ich dieses Rezept verwendet.

Für die Maroni:
125 g vorgegarte Maroni
Saft einer halben Orange
1 Esslöffel Orangenhonig
1 Esslöffel Zucker
ganz wenig Butter

Für die Maroni in einer leeren Pfanne den Zucker langsam schmelzen lassen, mit dem Orangensaft aufgießen, leicht einköcheln lassen, den Honig und die Maroni zugeben und nochmal kurz einköcheln. Zum Schluß die Butter dazugeben. Fertig.

Wenn alle Beilagen fertig sind, das Fleisch in Scheiben schneiden und servieren.

Uns hats köstlichst geschmeckt, wobei mein Mann die Maroni nicht gebraucht hätte, ich wieder hab grad die als hervorragend dazu passend empfunden.
Auf jeden Fall ist an dieser Jahreszeit schön, dass man wieder Eintöpfe und große Braten kochen kann.

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

Rindsbraten vom Schneeberglandjungrind, Rotkraut, Semmelknödel, glasierte Maroni

Rindsbraten vom Schneeberglandjungrind, Rotkraut, Semmelknödel, glasierte Maroni

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