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Ich hab so ein Glück, ich hab von meiner lieben Freundin (ja die, in deren Kochtopf wir hin und wieder schauen, die Sabine) frischen Mangold aus ihrem Garten bekommen, selbst gezüchtet, sicher so wie ich sie kenne, täglich von ihr liebevoll gegossen und ganz sicher hat sie auch jeden Tag ein kleines Gespräch mit ihm geführt.
Anders kann ich mir nicht erklären, dass der soo schön wächst bei ihr und ich sogar was abbekommen habe.

Fix hatte ich die Idee damit einen Strudel zu machen.
Vor ein paar Tagen hatte ich bei Susi auch ein Strudelteigrezept gefunden, was mir besser geeignet schien, als das was ich sonst immer verwende, auch eines von ihr natürlich. Weil der Teig ein bisschen fester ist und sicher eine Mangoldfülle besser „verträgt“.

Hier sind die Zutaten für den Teig:
200 g Mehl
125 ml Wasser
Salz, 1 Esslöffel Sonnenblumenöl (Ich: Olivenöl)
Zutaten zu einem geschmeidigen Strudelteig verarbeiten, bei mir hat der Teig dann unter einer dünnen Olivenölschicht ein Stündchen geruht, ich glaube so lange brauchts aber nicht.

Mangold-Erdäpfelfülle
2 kg Mangold, ungeputzt, das war dann etwas weniger nach dem Wegschneiden der unteren Strünke
1en sehr großen Erdapfel, in der Schale gekocht
Salz und Pfeffer, und das nicht sparsam
Knoblauch gepresst, nach Geschmack, bei mir war ziemlich viel drinnen 😉
1 kleine rote gehackte Frühlingszwiebel
etwas Olivenöl und der Saft einer halben Zitrone

Den Mangold in wenig Wasser ziemlich weichdünsten, danach über einem Sieb sehr gründlich abtropfen lassen, wenn nötig noch mit den Händen sämtliche noch vorhandene Flüssigkeit rauspressen.
Den Erdapfel schälen und mit einer Gabel zerstampfen und mit Salz und Pfeffer, der gehackten Zwiebel und dem gepressten Knoblauch, dem Olivenöl und dem Zitronensaft vermischen.

Dann den Teig auf einem großen bemehlten Tuch ausrollen, danach ausziehen,..und das nicht so dünn wie bei einem Apfelstrudel zb., weil die Fülle doch um einiges schwerer ist als ein paar Apfaln.

Die Fülle auf dem vorderen Drittel des Teiges platzieren und danach den Strudel mit Hilfe des Tuches einrollen.
Bei mir kam der dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, und dann in meinen AEG Multibackofen, bei 170°, ca 45 Minuten!
Bestrichen habe ich ebenfalls mit Olivenöl, einfach weil das Olivenöl sich so schön durchzieht durchs Rezept.

Die Anregung für so einen Strudel habe ich aus Kroatien mitgebracht.
Nicht dass man da genau so einen Strudel bekommt, aber der Mangold wird so zu Fisch serviert, also mit Knoblauch, Olivenöl, Zitrone und Salz/Pfeffer und eben Erdäpfeln.

Salat gabs dazu aus lauter Sachen aus dem Garten, wenn auch nicht alles aus meinem eigenen Garten.
Und da ist mir wieder was passiert.
Ich hab so einen Nasch Chili Topf, bisher waren alle geernteten Chilis mild bis noch milder für unsere Verhältnisse, also hab ich heute statt einem zwei der netten Chilis in den Salat geschnitten,…und der war scharf wie die Hölle! Mein armes Kind konnte nichtmal Salat essen, selbst wenn ich die Chilis rausnahm, war das so scharf, alleine vom Saft gggggg.
Merke: Eine anständige Köchin probiert die Zutaten ob sie geeignet sind für zarte Junddamen Gaumen.

Ansonsten: Es hat geschmeckt, es ist ohne tierische Produkte und darf daher auch zu Katharina Seisers Tierfreitag antanzen!

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende!

tierfreitag

Mangold-Erdäpfelstrudel

Mangold-Erdäpfelstrudel

Blattsalat mit Gurken, Paradeisern und Chili

Salat

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