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Jetzt sag mal noch einmal wer unter uns Bloggern herrsche was weiß ich was alles, ICH kann nur sagen, alle Blogger mit denen ich zu tun habe, sind lieb und nicht zickend oder sonstwas was kein Mensch braucht.
Das geht so weit, dass wenn man krank ist, Bloggerkollegen anbieten einem Beiträge zu spendieren.
Fixfertig, ich musste nur noch einfügen hier in die Post-Maske 🙂

Liebe Susi, vielen Dank für deine Blogbeitrag Spende und danke für die Genesungswünsche, ich sehe etwas Licht am Ende des Tunnels,..nur die Kraft fehlt mir noch so ziemlich.

Und jetzt aber zum Wichtigsten:

Unbezwingbarer Nachkochzwang

Ottolenghi liebe ich. Besonders seine Salate, aber nicht nur. Und ich dachte, ich habe schon alle Rezepte seiner Kochbücher durch. Aber immer wieder tauchen welche in diversen Blogs auf, von denen ich denke: Nein, noch nie gesehen, das neue Kochbuch ist offenbar schon da. Aber nein. Ich bin ein blindes Hendl und es gibt noch genug seiner Rezepte zu entdecken. Regelmäßig setzt dann aber unbezwingbarer Nachkochzwang ein.

Für den Dipp:
• 100 g Joghurt, griechisches oder türkisches
• 100 g Sauerrahm
• 2 Zehen Knofi
• 2 EL Zitronensaft
• 2 EL Olivenöl
• ½ Bund glatte Petersilie, gehackt
• ½ Bund Koriander, gehackt
• ½ TL Salz

Für die Puffer:
• 2 Stangen Lauch (geputzt ca. ½ kg)
• 1 weiße Zwiebel
• 6 EL Olivenöl
• 1 frische rote Chilischote
• ½ Bund Petersilie
• 3/4 TL gemahlener Koriander (ich: Körner, geröstet, gemörsert)
• 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (ich: ganz, geröstet, gemörsert)
• 1/2 TL gemahlener Kurkuma
• 2 Prisen Zimtpulver
• 1 TL Zucker
• 1/2 TL Salz
• 1 Ei und 1 Eiweiß
• 120 gr. Weizenmehl
• 1 TL Backpulver
• 150 ml Milch
• 25 gr. geschmolzene Butter

Dip zuerst zubereiten, so kann er durchziehen. Knoblauch schälen und grob hacken. Blätter von Petersilie (auch gleich die Petersilie für die Puffer hacken, die aber beiseite stellen) und Koriander abzupfen und ebenfalls grob hacken. Zutaten im Mixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, zudecken und durchziehen lassen.
Lauch putzen, also äußere Hülle entfernen, dann die Stange der Länge nach einschneiden und gründlich vom Stunk weg unter fließendem Wasser reinigen, dabei zwischen den einzelnen Blättern schauen, ob noch irgendwo Erde versteckt ist. Lauch in dünne Ringe schneiden, in einem Sieb abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken.
Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen; Zwiebel und Lauch darin in ca. 15 min bei mittlerer Temperatur weich dünsten – wenn man Lauch schnell anbrät, wird er bitter, also wirklich aufpassen.
Ich habe Korianderkörner und Kreuzkümmel nie gemahlen daheim, denn es ist ein besonderes Vergnügen, diese beiden Gewürze in einer Pfanne trocken zu rösten, dann beginnen sie so wunderbar zu duften. Danach zermahle ich sie im Mörser.
Chilischote fein hacken – ich weiß, Sina lässt die Kerne drinnen, denn sie mag es feurig. Lauchmischung in eine große Schüssel geben und mit Chili, Petersilie, allen Gewürzen, Zucker und Salz vermengen. Auskühlen lassen.
Mehl mit Backpulver, Ei und Milch zu einem Teig verrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eiweiß unter die Lauchmasse heben, anschließend die Mehlmischung unterziehen.
Wenig Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Jeweils einen gehäuften Esslöffel der Masse in die Pfanne geben und von jeder Seite bei mittlerer Hitze 2-3 min goldbraun und knusprig braten. Die Puffer garen richtig schnell, obwohl sie ordentlich aufgehen. Die ganze Masse so verarbeiten. Die Puffer mit dem Dip servieren.

Liebe Sina , ich hoffe, du bist bald wieder gesund! Diese Puffer darfst du erst essen, wenn du vollkommen auskuriert bist, denn leicht verdaulich sind die sicher nicht – Zwiebel, Knoblauch und Lauch garantieren Bauchgrummeln. 😉

Lauchpuffer

Lauchpuffer

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