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Diese Ausstellung handelt vom ersten Weltkrieg, wie er entstand, was er bewirkte, nicht nur auf Europa bezogen sondern weltweit.
Ich finde diese Ausstellungen immer sehr interessant, weil ein Thema kompakt aufbereitet wird mit vielen Hintergrundinformationen.
Für nächstes Jahr sind die Wikinger geplant, das freut meinen Mann sehr, und mich auch :-).
Wer eine NÖ Card besitzt kann die Ausstellung jedes Jahr kostenfrei besuchen, wir besitzen keine, daher zahlten wie pro Person 10 Euro, aber jeder Euro ist es wert, dafür investiert zu werden.
Wer die Gelegenheit hat sich das anzusehen, unbedingt machen, die Ausstellung läuft noch bis 9. November.

Ich hab euch ein paar Bilder mitgebracht, alle im Garten der Schallaburg aufgenommen.
Den mag ich auch sehr gerne, besonders die vielen Apfelbäume da 🙂
Kräuter habe ich dieses Jahr auch gesichtet, dafür waren die Rosen alle weg, ich glaube die gestalten den Garten jährlich neu um.
Sehenswert in jedem Fall.

Das letzte Bild zeigt die Rückseite einer Straßenbahnkarte von Wien zur Zeit des ersten Weltkriegs, da wurden, auch wegen Papiermangel, Rezepte, genauer günstige Kriegsrezepte aufgedruckt, um den Leuten beim Sparen zu helfen.

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Gekocht habe ich erst heute wieder, Paprikahendl der anderen Art.
Nämlich nicht mit Paprikapulver sondern mit frischen roten österreichischen Paprikas.
Dazu einfach 4 Paprika waschen, zerkleinern und mit einer Zwiebel in ganz wenig Wasser weichkochen, würzen nur mit Salz und Pfeffer und ev. frisch germahlenem Chilipulver.
Zum Pürieren habe ich noch zwei Esslöffel Schlagobers dazugegeben.
Hendlkeulen habe ich ausgelöst (Im Tk schlummern Tonnen fertiger Hendlsuppe von meinen dauernden Ausbeinungen, und Hühnerfond auch natürlich).
Das Fleisch einfach nur abbraten, kurz in der Sauce ziehen lassen und währenddessen Spätzle mit Rezept nach Wahl zubereiten, meine mache ich so:
2 ganze Eier
Salz, 1/4 l Milch und 1/8 l sprudelndes Mineralwasser verquirlen und mit Mehl auffüllen, bis ein schwer vom Kochlöffel reissender Teig entsteht. Mengenangabe habe ich da leider keine.
geriebene Muskatnuss nach Geschmack hinzufügen, sowie frisch gemahlener Pfeffer.

Sofort servieren. Salat würde gut dazupassen, hatten wir heute aber nicht, den gibt’s erst zum Abendessen 😉

Und mit den Marillen von oben (und noch ein paar anderen, die ich auch gestern gekauft hab) habe ich dann noch einen klassischen Marillenkuchen gemacht. Mein Haubenkochkind hat frei und hat sich Kuchen gewünscht, nachdem ihr vom Ribiselschaumkuchen nix mehr blieb, armes Kind das.

Den mache ich so:
Marillenkuchen
5 Eier, getrennt
180 g Zucker
250 g Butter, weich
250 g Mehl
1 Teelöffel Weinsteinbackpulver (meins ist von Alnatura, gibt’s auch von anderen Anbietern)
selbstgemachter Vanillezucker
Obst nach Bedarf

Schnee schlagen, Butter mit Zucker und Vanillezucker sowie den Dottern zu einer schaumigen Masse rühren, Mehl und Weinsteinbackpulver dazugeben und den Schnee unterrühren.

Bei 170° Ober-Unterhitze backen bis er die gewünschte Farbe hat.

Marillen immer mit der Hautseite nach unten auf den Teig legen, da der fertige Kuchen sonst durchweicht.

Ausgelöste Hendlhaxerl mit roter Paprikasauce und Spätzle

Klassischer Marillenkuchen

Ich wünsch euch allen eine entspannte Woche mit viel Sonnenschein und gratuliere nochmal Deutschland zum Weltmeister Titel bei der Fußball Wm.

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