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Am Wochenende waren wir ja im Burgenland radfahren, was für mich immer heißt, wenn die richtige Jahreszeit ist, dass ich Erdbeeren, Marillen und/oder Kirschen mitnehmen MUSS.

Dieses Mal waren es Marillen, die Standlfrau hat mir geschworen dass es bereits einheimische ausn Burgenland sind, ich glaube ihr das.

Gestern habe ich schon einen Kuchen damit gebacken, den ich euch aber nicht antun wollte, weil ich den eh dauernd wieder in verschiedenen Rezepten poste.

Aber heute habe ich Marillenknödel gemacht, die zeige ich euch, weil die sind hier noch nicht am Blog.

Die Zutaten für den Teig:
1 kg Erdäpfel, hier waren das Wunderlinge, weil ich diese Idee unterstützenswert finde,..
60 g Butter
150 g Universalmehl
100 g Weizengries
1 Prise Salz, 1 ganzes Ei

Dazu noch Butter, Rohrohrzucker, eine Prise Zimt und Brösel für die Umhüllung der zarten Knödelchen.

Wobei meine waren nicht zart zum Ansehen, was daran lag dass die Marillen riesengroß und wunderbar süß waren.
Weil sie so süß waren habe ich dieses Mal zwar den Kern entnommen, aber nicht wie sonst noch ein Würfelchen Zucker stattdessen in die Marillen gesteckt.

Die Erdäpfel kochen, schälen und noch warm durch die Erdäpfelpresse drücken, sofort mit den anderen Zutaten vermischen und ganz kurz durchkneten.
Wer zulange knetet, dem wird der Teig nicht gelingen, der wird irgendwie komisch, ist mir auch schon mal passiert, aber nicht heute.

Den Teig in eine Rolle formen und in Stücke schneiden, wenn man kleine Marillen hat, kleinere Teigstücke, für meine großen Marillen kam ich gerade mal für 9 Knödeln aus mit dem Teig.

Wasser mit Salz zum Kochen bringen, ein Teigstück mit einer Marille füllen und rund kugeln 😉
Wenn der Probeknödel nicht zerfällt (hurra), dann den Rest des Teiges und der Marillen ebenso bearbeiten.
Probeknödel deshalb weil Erdäpfel ein Naturprodukt sind, dessen Eigenschaften unterschiedlich wirken können. Für meine Erdäpfel war das obige Rezept perfekt, was kein Wunder ist da ich mit der Waage zugange war und mich angenähert habe an die richtige Konsistenz.

Meine Knödel mussten ca. 30 Minuten im leicht siedenden Wasser bleiben, weil sie so groß waren, normalerweise sollten 20 Minuten reichen um die Marillen schön weich zu bekommen.

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Während die Knödel kochen in einer großen Pfanne die Butter schmelzen, Brösel, Zucker und Zimt hinzufügen und auf mittlerer Flamme mit ständigem Umrühren, zu knusprigen Bröseln werden lassen.

Auf einem Teller anrichten, mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren.

Ich sags euch,..gibts kaum was besseres, wobei mein Umhüllungsfavorit ja Topfenteig wäre, hilft mir aber nix, weil meine Lieben lieber Erdäpfelteig haben. Deshalb gibt’s die auch so selten bei uns.

Nachkochempfehlung!

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