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Sina mag Kokos! Sina mag Erdbeeren!
Et Voilà – hier ist DIE Tarte für dich. 🙂

 Erdbeer-Kokos-Tarte

Für den Kokosmürbteig:
50 g Butter, weich
40 g Kokosette (Kokosraspel)
30 g Staubzucker (Puderzucker)
Vanillemark von ¼ Vanilleschote (ersatzweise 10 g Vanillezucker, die Staubzuckermenge dann um 10 g reduzieren!)
20 g Vollei
85 g Mehl, glatt (DE Typ 550)
eine Prise Fleur de Sel

Butter, Vanillemark und Staubzucker vermischen und das Ei in zwei Teilen unterarbeiten.
Mehl, Salz und Kokosette mischen, in die Buttermischung rühren bis der Teig gerade zusammenkommt. Nicht lange kneten!
In ein Plastiksackerl (Plastiktüte) füllen und zu einer flachen Scheibe drücken. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde rasten lassen, damit das Mehl quellen kann.
3 mm dick ausrollen, einen Tartering (20 cm Durchmesser, Höhe 16mm) damit auskleiden und den Teig, der über den Rand hinaus steht, sauber abschneiden.
Den Boden mit einer Gabel stupfen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze für ca. 15 bis 20 Minuten backen bis der Teig hellbraun ist.

TIPP: Damit ich mir beim Blindbacken von Tarteböden das umständliche Hantieren mit Bohnen o. ä. erspare und der Teig dennoch nicht vom Rand absackt, wird die mit Teig ausgelegte Tarteform eingefroren und auch direkt aus dem Tiefkühler, im gefrorenen Zustand, in das Backrohr geschoben.
Nur bei Metallformen anwenden, dicke Formen aus Porzellan sind wegen der Trägheit der Temperaturleitung nicht dafür geeignet!

Für das Erdbeerconfit:
150 g Erdbeerpüree
70 g Erdbeeren, in 3 mm Würferl geschnitten
40 g Zucker
1 EL Zitronensaft
2 g Pektin NH (ersatzweise 2 Blatt Gelatine)

Zubereitung mit Pektin
Zucker und Pektin mischen. Erdbeerpüree und Zitronensaft in einem Topf erwärmen, Zuckermischung einrühren und 1 Minute kochen lassen. Confit überkühlen lassen, die Erdbeerwürferl unterheben und in den ausgekühlten Tarteboden füllen.
Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung mit Gelatine
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeerpüree, Erdbeerwürferl, Zitronensaft und Zucker in einem Topf ein bisschen anwärmen und die Gelatine darin auflösen. In den ausgekühlten Tarteboden füllen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für die Kokos Crème Brûlée mit weißer Schokolade:
75 g Kokosmilch (von der „fetten Sorte“)
20 g Kokosnussmilchpulver
215 g Obers (Sahne)
60 g (ca. 3) Dotter (Eigelb)
2 g (1 ¼ Blätter) Gelatine
45 g Staubzucker (Puderzucker)
50 g Weiße Schokoladenkuvertüre, gehackt

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dotter und Zucker cremig schlagen.
Kokosmilch, Obers und Kokosnussmilchpulver in einem Topf erhitzen, die Eimasse zugeben und auf kleiner Flamme (Induktionsherd direkt, bei anderen Herdarten über Wasserbad) bis 82°C erhitzen. Vom Feuer nehmen, etwas überkühlen lassen und die Gelatine und die weiße Schokolade untermischen.
Mit einem Stabmixer emulgieren. Dabei keine Luft einarbeiten!
Über das gestockte Erdbeerconfit gießen und bis zur weiteren Verwendung abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für die Baiser-Scheibe mit Kokos:
20 g (ca. 1) Eiweiß
90 g Staubzucke
1 TL Zitronensaft
ca. 5 EL Kokosette

Aus einem 3 mm dicken Karton einen Schablone von 20 cm und einen Kreis im Durchmesser von ca. 9 cm schneiden (Siehe Foto).

Schablone

Eiweiß, Zucker und Zitronensaft ca. 5 Minuten zu einer dicken weißen Masse aufschlagen.
Backblech mit Backpapier belegen, die Schablonen auflegen. Das Baiser mit Hilfe einer Palette über die Schablone streichen, mit Kokosette bestreuen und die Schablonen vorsichtig entfernen.
Im Backrohr bei 90 °C Umluft für 5 Minuten und weitere 20 Minuten bei 60 °C trocknen lassen.

Zum Dekorieren:
ca. 500 g Erdbeeren, ungefähr gleich groß
Reste vom Kokosmürbteig als Streusel gebacken
Diverse Blüten, Minze od. dgl.

Von den Erdbeeren den Stielansatz abschneiden (hierbei auch gleich Größenunterschiede der Erdbeeren ausgleichen), so dass eine Standfläche entsteht und auf der Tarte gleichmäßig anordnen.
Die Baiserscheibe vorsichtig darauf setzen und dekorieren.

Dekor Erdbeer-Kokos-Tarte

Erdbeer-Kokos-Tarte

Inspiration und Rezepte aus „Best of Christophe Michalak“, Pierre Hermé „Pastries“ und nach eigenen Ideen.

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