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Sveti Stefan habe ich euch ja schon beschrieben mit allen Vor-und Nachteilen. (also solche die ich erkennen konnte)
Wir haben in Sveti Stefan zwei ganze Tage gehabt die wir für Touren verwendet haben.

An einem Tag, haben wir einfach die Küste abgefahren, Budva, Kotor, Perast haben wir aufgesucht.

Viel zu berichten in dem Sinn gibt es nicht, aber ich habe wieder ein Highlight erlebt.

Als wir in Perast ankamen wurden wir angehalten und durften nicht in die „Stadt“ mit dem Auto fahren. Wir mussten außerhalb parken, und zu Fuß weitergehen.
Was ja kein Problem ist,..nur reinfahren durften wohl doch Menschen, die hatten aber alle einheimische, wenn auch nicht immer montenegrinische Kennzeichen ;-).
Wie auch immer, als wir fertig waren mit unserem Rundgang durch die alte Stadt, sind wir zurück zum Parkplatz und wollten zurück über Kotor und Budva nach Sveti Stefan.
Als wir schon beim Auto waren kam der jugendlich wirkende Parkwächter auf uns zugerannt und fragte ob wir ihn mit nach Kotor nehmen könnten, sonst müsse er auf den Bus waren,..ich weiß jetzt gar nicht mehr in welcher Sprache, in jedem Fall in einer die wir verstanden, aber nicht Deutsch.

Klar nahmen wir den jungen Mann mit und dann gings los.
Ohne Punkt und Komma erzählte er uns von sich, Gott seidank redete er soviel, das wir nicht zu einer Antwort kamen,…gggggg.
Er erzählte von seinem Studium, irgendwas mit Fremdenverkehr, so ganz konnte ich das nicht verstehen. Wir redeten er redete über Musik, seine Familie, nochmals seine Ausbildung, dass er auf einer der Inseln um Perast mal von einem SChweizer eingeladen war und so weiter. Wir folgten interessiert und waren froh nicht reden zu müssen,..so gut wie der sprach können wir nur Deutsch, er konnte auch noch Italienisch, Spanisch, natürlich seine Muttersprache und noch Russisch glaube ich. Wahnsinn, der Bursche war höchstens ein paar Jährchen über 20.
Überschwänglich verabschiedete er sich dann von uns, als wir in in Kotor aus dem Auto ließen.
Was soll ich sagen? Sowas liebe ich sehr, bitte wo würde ich sonst erfahren dass auch junge Montenegriner Rammstein hören, sie im Wasserball (oder wars was anderes?) als Land sehr erfolgreich sind, und dass sie bei der WM auch nicht dabei sind. Aber gegen uns antreten in der EM Fußballquali…
Er wollte übrigens in Kotor oder Budva nach Ende seiner Ausbildung als Guide arbeiten..er meinte im Tourismus fände sich immer was was er machen wollte, er möchte in seinem Land bleiben.

So genug gequatscht ihr Armen, müsst euch immer anhören was ich zu erzählen habe, jetzt ein paar Bilder, mir fällt die Auswahl immer soo schwer.

Budva

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Kotor
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Perast
P1040899P1040904P1040906P1040909Coca Cola
Haltet mich für verrückt, aber das ist mein Lieblingsmotiv 😉 aus Perast.

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