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Apfelstrudel

Das mit dem Strudelteig beim Milchrahmstrudel ließ mir keine Ruhe.
Gut dass hier Äpfel warteten die dringend verbraucht werden mussten.

Ich habe mich ganz genau an das Rezept von meiner Küchengöttin gehalten, zumindest was die Herstellung des Teiges anbelangt.
Bei der Fülle habe ich gezaubert, weil ich erstens keine Berberitzen zur Hand habe und zweitens keiner bei uns Haselnüsse im Apfelstrudel mag.

Zutaten für den Strudelteig:
200 g Mehl
100 ml lauwarmes Wasser
40 g Öl, geschmacksneutrales

Meine Fülle beinhaltet daher:
300 g grob geschnittene Äpfel, 150 g grob geschnittene Birnen (nach dem Bearbeiten gewogen)
1 Essl. Zimt, 5 Essl Zucker, 1 Löffel selbstgemachter Vanillezucker

Die Butterbröselmenge habe ich kurzerhand verdoppelt ( 50 g Butter, 80 g Brösel), eben weil ich ja keine Nüsse reingegeben habe.

Sonst war alles wie bei der Turbohausfrau.

Der Teig hatte zwar wirklich dieselbe Konsistenz wie bei meinem Milchrahmstrudel, wo er allerdings andauernd riss, dieser Teig ließ sich tatsächlich verarbeiten ohne auch nur einmal aufzureissen, und das obwohl ich die Randstücke mit den verbotenen Fingern bearbeitet habe (um auch diese Randstücke dünn zu bekommen). Ist mir nicht ganz gelungen daher habe auch ich die dickeren Stücke abgeschnitten.

Mein eben heimkommendes Kind hat grad zwei Stücke verputzt, es schmeckt ihr, bin neugierig was mein Mann dazu sagt.
Ich denke ich werd das vertrocknete fertige Zeugs nicht mehr kaufen, selbstgemacht schmeckts besser, und ich weiß was drinnen ist.

Im Nachhinein glaube ich der Milchrahmstrudelteig ist echt am Ei gescheitert, meines war relativ groß was ich zwar mit mehr Mehl ausgleichen wollte, aber wahrscheinlich habe ich nicht das richtige Mengenverhältnis erwischt.

Aja gebacken habe ich etwas mehr als eine halbe Stunde, zwischendrin mit Butter bestrichen, mit 180° Ober-Unterhitze.
Und ich habe vor den Bröseln keine Butter auf den Teig geträufelt.

Danke schön, liebe Susi, für das tolle Rezept!

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