Kohlrabi mit Gemüsecurry und Reis

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Gemüse ist gesund! Und wir lieben Gemüse, ich gerne ohne Fleisch oder ähnliches, mein Mann hingegen liebt es schon, jeden Tag Fleisch serviert zu bekommen.

Nur, das gibt’s hier nicht, diesmal musste er das ganz ohne Tierisches essen und Halleluja, ihm hats geschmeckt.

Ich meine, man muss echt nicht jeden Tag Fleisch essen!

Wenn man wie wir das Gemüse eher bissfest und knackig mag, ist das wieder so ein Rezept für die schnelle, frische Küche.

Ich habe diesmal eine gelbe Currypaste dazu verwendet, die gibt es zum Beispiel von Blue Elephant und die Produkte dieser Firma mag ich recht gern, die gibt’s übrigens auch in einigen Asia Läden und sicher auch sonst im Handel.

Und hier kommt schon das genaue Rezept für dieses köstliche Gemüsegericht:

 

Kohlrabi mit scharfem Gemüsecurry, gelber Currypaste und Reis

Gemüsecurry

Zutaten für 2 Personen:
– 1 Dose Paradeiser
– 1 Zwiebel
– 2 Karotten
– 2 Knoblauchzehen
– 1 Kartoffel
– einen grünen Paprika
– Sojasauce
– 1 Packung Gelbe Currypaste (scharf)
– Sesamöl oder Sonnenblumenöl
– 2 große Kohlrabi
– eine Handvoll frische Kräuter (hier Petersilie, Maggikraut und etwas Basilkum)
– frisch gekochter Reis

Die Dose öffnen! Endlich gibt’s auch bei mir mal eine Dose die geöffnet wird und sogar verkocht!
Das schreib ich mir gleich in den Kalender und streiche es rot an!

Die Kohlrabi schälen und das Innere herausschneiden, das wird mit dem restlichen Gemüse verköchelt.
Danach die ausgehöhlten Kohlrabi in reichlich Salzwasser bissfest kochen.

Zwiebel und Knoblauch grob schneiden und im Öl leicht andünsten.
Sämtliches Gemüse säubern und putzen und in mundgerechte Stückchen schneiden.
In die Pfanne dazugeben und die gelbe Currypaste (70g) dazugeben. Eventuell mit ein bisschen Wasser aufgießen, wem das zu wenig würzig ist nimmt noch etwas Sojasauce dazu.
Auf kleiner Flamme ca. 8 Minuten köcheln, Herd abdrehen, die Kräuter hinzufügen und nochmal umrühren.

Das ganze mit den gekochten Kohlrabi und frischem Reis servieren.
Mahlzeit!

Unser wilder Garten – Gartenblick im Mai

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Der zweite Gartenblick 2017 hat gleich eine traurige Neuigkeit zu vermelden!

Mein wunderschöner Basilikum, den ich euch im April Gartenblick gezeigt habe
Garten 2017 Basilikum
ist leider dem späten Schneefall im April zum Opfer gefallen. Erst sah es aus als ob er es überlebt, aber nach ein paar Tagen war er nur mehr ein Stammerl und die Blätter sind weggewesen. Seufz, da werde ich noch einen kaufen müssen.

Aber wenden wir uns Erfreulicherem zu, es sprießt einiges im Mai in unserem wilden Garten:

Gleich am Anfang mein absolutes Lieblingsbild von diesem Gartenblick,.ist das nicht eine wunderschöne Birne, also wenn sie mal erwachsen ist!
Mai17 - gartenblick - Birne

Mai17 - gartenblick - selbstangbaute Dille
Meine selbst angesetzte Dille sieht gut aus, ein bissl was hab ich schon runtergeschnippelt, und ich warte bis es frische Fisolen gibt, dann gibt’s Dill Fisolen..darauf freu ich mich schon!

Mai17 - gartenblick - Karotten
Zwischen den Karotten wächst noch was, wenn ich nur wüsste, was.

Mai17 - gartenblick - Pflücksalat - Schnittsalat
Dieser Salat schmeckt urgut, da konnte ich schon ernten und der wächst auch fein weiter!

Wenn die alle was werden, habe ich heuer eine Weiße Ribisel Schwemme 😉
Mai17 - gartenblick - weiße Ribisel

Mai17 - gartenblick - Pusteblume - Löwenzahn
Da warte ich auf einen Sonnentag um diesmal Jürgens Rezept ausprobieren zu können, für Löwenzahnhonig. Ich mag Pusteblumen!

Mai17 - gartenblick - Walderdbeeren
Die kleinen Walderdbeeren blühen schon fleißig und ich hab auch ein paar winzige Früchtchen schon gesichtet, natürlich noch nicht in rot!

Mein selbstangebauter Koriander (aus ganz normalem getrockneten Koriandergewürz im Ganzen) dümpelt vor sich hin, der wird sicher noch:
Mai17 - gartenblick - Koriander

Mai17 - gartenblick - Pfingsrose
Die Pfingstrosen Knospen finde ich soooo schön!

Aber auch die aufgeblühten erfreuen uns!
Ohne Titel

Und jetzt ein bissl offtopic, dieser Kaktus steht im Haus, auf dem einzigen Blumenfenster das ich hier habe, und der blüht jetzt seit ein paar Wochen, und hat noch viele Knospen dran:
Mai17 - gartenblick

Das wars für den Mai aus unserem wilden Garten, schau ma mal, was uns im Juni erwartet!

 

Die Susi feiert Geburtstag! Zitronen Rhabarberkuchen mit Zitronenguss

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Meine allerliebste Freundin und Bloggerkollegin, auch Kochgöttin genannt, die Susi Turbohausfrau feiert heute ihren Geburtstag!

Und es ist eine liebe Tradition, dass ich ihr einen Blogbeitrag oder einen Gastbeitrag „schenke“.
Liebe Susi, lass dich feiern und verwöhnen heute und ich bin ja sooo froh dich persönlich zu kennen!

Den ersten Rhabarber aus Österreich habe ich zu einem Kuchen verarbeitet, zum Glück hatten wir Gäste, mein Mann ist nicht der Rhabarber Fan vor dem Herrn, er meint das ist Gemüse das will er nicht im Kuchen haben. Dabei ist das das erste was es heimisch gibt um Kuchen zu backen im Frühling!
Tulpen

Manchmal hat man es schon nicht leicht mit den Ehemännern, oder? Oder habt ihr so ein Exemplar das alles isst, was ihr ihm vorsetzt? Und wie siehts mit den männlichen Lesern aus, esst ihr alles?

Das Rezept für den Zitronen Grundteig kennt ihr schon, das findet sich bereits hier im Beitrag vom fluffig flauschen Zitronen Guglhupf mit Zitronen Zucker Guss.

Ich habe die Mengen so angepasst, dass ich eine Kastenform von 30 cm Länge damit befüllen konnte.
Rhabarber Zitronenkuchen

Hier sind die Zutaten für den köstlichen Zitronen Rhabarber Kuchen:

– 3 ganze Eier
– 150 g Mehl
– 120 g Zucker
– 1 Tl. selbstgemachter Vanillezucker
– 1 Tl. Weinsteinbackpulver (hier von Alnatura)
– Saft und Schale von 1 Zitrone
– 100 ml Zitronen Olivenöl
– etwas Wasser
– 1 Prise Salz
– 150 g Rhabarber

Zitronensaft, Wasser und Öl müssen gemeinsam 150 ml ergeben.

Die Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Brösel oder Mehl bearbeiten.

Eiklar sehr steif schlagen. Die Dotter mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren und das Wasser/ÖL/Zitronensaftgemisch tröpfenweise einschlagen (wie bei Mayonnaise).
Zitronenschale hinzufügen.

Mehl mit Backpulver vermischen und unter die Dottermasse rühren, ganz zum Schluss kommt das geschlagene Eiweiß und der kleingeschnittene Rhabarber hinzu.

Backrohr auf 180° vorheizen.

Kuchenteig in die Form füllen, und ca. 40 Minuten backen.

Für den Guss nehmt ihr den Saft von einer weiteren Zitrone und verrührt das mit Staubzucker zu einem weißen Zitronen Zuckerguss, der kommt löffelweise auf den Kuchen!

Lasst es euch schmecken!

Reisebilder Liparische Inseln – Sina unterwegs

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Ich habe es ja versprochen, es kommen noch ein paar Bilder von meiner tollen Reise auf die Liparischen Inseln!

Für mich ist das total schwierig auszusuchen, ich mag alle, sonst hätt ich es ja nicht fotografiert, ich freue mich wenn euch meine Auswahl auch gefällt.

Über den Wolken bei der Anreise nach Catania, das Bild ist über Apulien entstanden:
Über den Wolken - Apulien

Lipari Piazza S. BartoloPiazza S. Bartolo - Lipari Stadt
Diese kleine Piazza S. Bartolo hat mir sehr gefallen, solche Plätze gibt’s viele, dieser Platz ist in Lipari Stadt.

Auf Stromboli findet man das Haus von Ingrid Bergmann, die sich beim Dreh zu einem Film so in die Insel verliebt hat, dass sie sich da ein Haus gekauft hat, oder schenken hat lassen, es ist innen immer noch so wie sie es verlassen hat, und ein magischer Anziehungspunkt für Fans der Schauspielerin
Liparische Inseln - Stromboli - Ingrid Bergmann Haus

In der Außenanlage der St. Bartolo findet man diese Sarkophage, die aber nicht „befüllt“ sind, sie wurden auf den Inseln zusammengesammelt und fristen da jetzt in einem Garten ihr Leben. Ich habe mich überzeugt, sie sind wirklich leer.
Liparische Inseln - Lipari Stadt

Liparische Inseln - Mittagsblumen - Insel Vulcano
Diese wunderhübschen Mittagsblumen, die es in vielen Farben gibt, habe ich auf der Insel Vulcano fotografiert.
Auf Vulcano habe ich auch im Schwefel Schlamm gebadet..nicht zu verwechseln mit Schlammschlacht, da gibt’s so ein abgesperrtes Bad wo man baden kann und einen Durchgang zum offenen Meer, aber auch da sind diese brodelnden heißen Quellen..das hat mich noch viel mehr fasziniert.
Weniger faszinierend war der Geruch im gesamten Gebiet.

Die muss ich euch auch zeigen, vor allem weil ich die Zubereitung der Fisolen so gar nicht kannte, nicht mal mein Papa kannte das, dabei wird angeblich auch auf Sizilien zu Fisolen manchmal dieses Bröselzeugs serviert. Mir persönlich hätten die Sarde fritte auch gereicht.
Liparische Inseln - Lipari, Hotel Tritone

Mit der Ulisse sind wir zu den Inseln gefahren, Salvatore und Mario haben uns sicher von Insel zu Insel gebracht!
Liparische Inseln - Ulisse

Salvatore, der Kapitän der Ulisse!
Liparische Inseln

Liparische Inseln
Krater gibt’s auch einige ja!

Liparische Inseln - Panarea
Panarea

Liparische Inseln
Nicht nur Pizza verkündet stolz diese Leuchtreklame eines Restaurants in Lipari Stadt. Wie wahr, gibt ja viele die denken die italienische Küche besteht nur aus Pizza und Pasta. Dem ist ja nicht so, zum Glück!

Diese kleinen Gässchen liebe ich, wobei das eh schon eine große ist, das ist der Fußweg der zum kleinen Hafen führt, vorbei an kleinen Geschäften und Restaurants flaniert man durch die Stadt Lipari.
Liparische Inseln  Stadt Lipari

Dieser Ausblick! Von Vulcano aufs Meer hinaus!
Liparische Inseln - ausblick von der Insel Vulkano

Gekostet habe ich diesen Nespole Saft nicht, aber einige meiner Mitreisenden meinten dass der Saft gut war, ehrlich gesagt hat er nicht sehr ansprechend ausgesehen..wie halt frischer Obstsaft sein kann..ich esse die halt am liebsten, dieses Schild habe ich beim Rundgang (bergauf!!) auf der Insel Alicudi gesehen. Die Insel ist sehr klein und statt Straßen gibt es ein Treppensystem,..wir haben alle gerätselt wie die Bewohner ihre Getränke zu den Häusern schaffen. Das Wasser aus den Leitungen ist kein Trinkwasser, auf keiner der Inseln, somit müssen die auf alle Fälle Wasser heranschaffen (oder Vino oder Birra grins).
Liparische Inseln - Alicudi

Respekt an alle, die bisher durchgehalten haben, der Lohn ist, ich habe fertig 😉

Pizza mit Provolone und Kapern von den Liparischen Inseln

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Meinen kleinen Bericht von den Liparischen Inseln gabs ja hier schon vor ein paar Tagen.

Wie ihr euch aber denken könnt, habe ich, trotz dieser dummen Beschränkung bei den Kilos des Koffers trotzdem ein paar Sachen mitgenommen.
Ich kann doch nicht in Italien sein und gar nix mitnehmen. Zum Glück hab ich trotz dieser Mitbringsel grad die 23 kg auf die Waage gebracht, also mein Koffer, nicht ich. 😉

Provolone wird nicht auf den Inseln erzeugt, eher kommt er aus Norditialien, zu kaufen gibt’s diesen Schnittkäse dennoch auf den Inseln und da habe ich ihn auch erstanden.

Kapern hingegen wuchsen wild und auch kultiviert, die Pflanzen sind sehr wiederstandsfähig, was man hier auch recht gut erkennen kann, wo der Busch aus einer Mauer rauswächst:

Kapern

Und hier sieht man dass die Blüte bald einsetzen wird, wir waren eine Woche zu früh da, oder das Wetter war auch im April hier zu kühl für die Jahreszeit (was mir unsere Reiseleitung auch so bestätigt hat)
Kapern

Die werden in drei Qualitätsstufen verkauft, die großen, die mittleren und die kleinen, die Kleinsten sind auch die teuersten, vom Geschmack her finde ich gab es keinen Unterschied. Sie werden entweder in Lake (kauf ich nicht) und in Salz eingelegt verkauft, von denen habe ich eine kleine Menge mitgenommen.

Natürlich habe ich auch noch diese herrlichen Zitronen in allen möglichen Sorten mitgenommen, hier ein Bild, aufgenommen in Lipari Stadt:
Zitronenliebe

Und bevor ich zur Pizza komme, sowas gibt’s in den kleinen Bäckereien, und noch vieeeeeeeeeel mehr Köstlichkeiten, das ist ein Zitronentörtchen mit einem Cappuccino 🙂
Zitronenküchlein, Cappuccino, Liapri

Ich kann also nicht sagen, dass ich auf den Äolischen Inseln Hunger gelitten hätte.

Jetzt aber zur Pizza!
Pizza

Ich habe mehr Teig gemacht, da ich noch ein kleines Weißbrot backen wollte, die angegebene Menge reicht also für eine große Pizza, die kleine Pizza die ich euch zeige und für ein mittleres Weißbrot.

Italienische Pizza mit Provolone, Sardellen, Kapern, Oliven, und Datterini

  • 500 g Weizenmehl (hier Universal Mehl)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 6 Essl. Olivenöl
  • Salz nach Geschmack
  • 30 g frische Germ/Hefe

Alle Zutaten gut verkneten, entweder per Hand, der Küchenmaschine oder wie ich ganz einfach mit dem Knethaken.

Mindestens 2 Stunden aufgehen lassen, oder man kann den Teig auch schon am Abend vor dem Backen zubereiten.

Für den Belag habe ich italienische Datterini Paradeiser in der Dose verwendet, und diese ein mit ein bisschen frischem  Oregano aus dem Garten gemischt.

Auf die Tomaten kam dann:
– in Salz eingelegte Sardinen aus Sizilien (jaa vom letzten Jahr)
– in Salz eingelegte Kapern von den Äolischen Inseln
– Oliven in Kräutersud aus Lipari, die wachsen da auch!
– Provolone, den ich im Stück gekauft habe, fein gerieben

Das sah dann so aus vor dem Backen:

Italienische Pizza

Gebacken habe ich meine Pizza mit der Pizzastufe meines Backofens, die 230° hat, und damit kriegt man echt anständige Pizzen! Nach dem Backen habe ich noch ein paar frische Rosmarinnadeln auf meiner Pizza verteilt!

Pizza

Lassts euch schmecken, was auch immer es heute auf euren Tellern gibt!

Bei Daniala von Leberkassemmel gibt’s ein Geburtstagsevent, herzlichen Glückwunsch übrigens zum 4. Bloggeburtstag, liebe Daniela, mit dem Thema Nerd Food! Und ich habe mir sagen lassen Pizza ist absolut nerdiges Essen! Also hüpf ich mit diesem Beitrag zum Gratulieren rüber!

 

Polpette mit selbst gemachter Pasta und gebratenen Bärlauchknospen

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Die Petra bringt ja immer besonders guuute Sachen mit, aber das!! könnt ich jetzt sofort essen!

Polpette mit selbst gemachter Pasta und gebratenen Bärlauchknospen

In Gedanken bin ich um diese Jahreszeit meist in Italien. Besser noch, ich bin im Mai selbst dort. Das ich mit Freunden einmal im Jahr in die Toscana fahre habt ihr schon gelesen, denn ich habe euch auch schon einmal ein Rezept mitgebracht. Die Ausnahme von der Regel gab es im vergangenen Jahr, da waren wir im Herbst dort und in diesem Jahr gibt es auch eine. Wir fahren ebenfalls im Herbst und dieses mal nicht so weit hinein nach Italien, sondern „nur“ an den Lago Maggiore.
Polpette mit homemade Nudeln und Bärlachknopsen

Damit ich mich aber ein bisschen tröste, stehen bei uns zur Zeit verstärkt mediterrane Speisen auf dem Tisch. Pasta mache ich sowieso immer selbst und dazu gibt es das was die Saison bietet. Da italienisch kochen auf die Dauer nicht ohne Tomaten auskommen kann, wird die frische Tomate durch geschälte Büchsentomaten ersetzt. Wunderbar im Aroma und eine gute Alternative.

In der Saison koche ich meine Tomatensoße nur mit frischen Tomaten. Sie kommen halbiert in eine flache Form und werden mit etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker bestreut. In die Zwischenräume kommen grob zerteilt Knoblauchzehen, in großzügiger Menge. Alle Kräuter die jeweils gerade wachsen, gern natürlich Rosmarin, Thymian und Oregano, werden grob zerkleinert und darüber gestreut. Das Ganz kommt in den Ofen bei 160 Grad Umluft und darf 1 Stunde drin bleiben. Wenn ich Zeit habe, lasse ich es auch im Ofen auskühlen, da zieht es noch besser durch.

Dann fülle ich die Tomaten mit der entstandenen Flüssigkeit in ein hohes Gefäß und gehe ein paar mal mit dem Pürierstab durch. Danach streiche ich alles durch ein Sieb. Jetzt kann ich daraus Tomatensoße, Sugo für die Pizza und Tomatensuppe machen.

Die Tomaten aus der Büchse kommen mit den gleichen Zutaten wie oben beschrieben in eine Pfanne und werden kurz aufgekocht. Dann wird damit weiter verfahren wie mit den frischen Tomaten.
gebratene Bärlauchknospen, Pasta, Polpette

Zutaten für 4 Personen

– 500 gr. Hackfleisch (Faschiertes) Halb und Halb
– 1 große Zwiebel
– 1 altes Brötchen/Semmel
– etwas Milch
– 1 Knoblauchzehe
– Oregano frisch oder getrocknet
– 1 TL Chiliflocken
– 1 Ei
– Salz und Pfeffer
– etwas Öl

– 1 kg Tomaten, oder
– 2 Büchsen Tomaten, geschält
– Salz, Pfeffer, Zucker
– Kräuter – Rosmarin, Thymian – was es frisch gibt
– 4 Knoblauchzehen
– Olivenöl

– 250 g griffiges Mehl
– 2 Vollei
– 1 Eigelb
– Prise Salz
– 2 EL Olivenöl

Die Zutaten für die Pasta verarbeiten und ruhen lassen. Danach ausrollen und zu Tagliatelle schneiden. In siedendem Salzwasser aldente garen.

Die Tomatensoße wie oben beschrieben zubereiten. Die Hackfleischmasse mit allen Zutaten und dem in Milch eingeweichten Brötchen, zu einer geschmeidigen Masse vermengen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und mit einem Esslöffel immer die gleiche Menge Hackfleisch abnehmen und zu einer Kugel formen. Die kleinen Polpette in der Pfanne rundherum gut anbraten und dann in die Tomatensoße geben. Die Klößchen auf kleiner Flamme durchziehen lassen.

Die Tomatensoße nochmals abschmecken und mit der Pasta anrichten. Und weil gerade die Bärlauchsaison langsam den Ende zu geht, habe ich eine Menge Blütenknospen gefunden. Einen Teil habe ich mit Essigwasser aufgekocht und eingelegt. Den anderen habe ich mit etwas Butter gebraten, Salz darüber gestreut und auf den Polpette serviert. Eine knackige Zurät, die echt gut geschmeckt hat.

Restaurant Review: 3er Haus in Gumpoldskirchen

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Die vergangene Woche gab es hier in der Familie einige Gründe zum Feiern.
Mein Mann und meine Tochter haben mich dann befragt wohin ich gerne essen gehen möchte, wir haben hier in der Region ja einiges an guten Lokalen zur Auswahl.

Das 3er Haus in Gumpoldskirchen steht schon lange auf meiner Besuchsliste, mein Mann war geschäftlich schon da und hat mir immer erzählt wie gut es da schmeckt und dass das genau ein Restaurant nach meinem Geschmack wäre.

Da war dann schnell klar, dass meine Wahl aufs 3er Haus in Gumpoldskirchen fallen wird.
3er Haus in Gumpoldskirchen

Mein Mann hat dann den Tisch reserviert und ich bin erst danach auf einigen Seiten gewesen wo Restaurants bewertet werden.
Und da kam mir leider das Grausen..einige Bewertungen ließen mir die Haare zu Berge stehen und ich war kurz davor meinen Mann zu bitten die Reservierung zu stornieren.

Und um euch nicht auf die Folter zu spannen: Zum Glück habe ich das nicht gemacht, was wir serviert bekommen haben, war einfach nur köstlich, keine Spur von lieblos und überteuert, Fertigprodukte konnte ich keine entdecken, und ihr wisst da bin ich wie der Geier wenn mir sowas auffällt. Aber natürlich habe ich nicht alles kosten können. Aber wenn sogar meine Tochter begeistert ist, die ja selber Köchin in einem guten Lokal ist, dann sind meine bzw. unsere Gesamteindrücke sicher richtig.

Das einzige was mir leid tut:
Keiner von uns dreien konnte nach Vorspeise und Hauptspeise noch ein Dessert essen, nur für Espresso reichte unser Platz im Magen.

Kleine Kritik, die aber wirklich Jammern auf hohem Niveau ist:
Das zum Wein servierte (Leitungs)Wasser war leider warm und nicht frisch kalt, und die Saucen die es zum Duroc Rippal gab waren etwas einfallslos (Ketchup, Senf und eine sorry nach nix schmeckende Mayonnaise Sauce), aber die Ripperl waren so gut, dass man da eh nix dazu gebraucht hat.

Das Ambiente gefällt mir sehr gut, schön urig, mit einem Händchen für Deko, gestaltet, und man fühlt sich gleich wohl, wenn man sich niederlässt.
Die Tische sind eingedeckt, das Witzige, die Gläser sind nicht immer dieselben, auch nicht innerhalb eines Tisches.
Eingedeckter Tisch - 3er Haus Gumpoldskirchen

Als wir ankamen war das Lokal noch ziemlich leer, aber nur weil wir schon um halb 6 abends da waren. drum hab ich noch gschwind fotografiert:
Geburtstagsessen - 3er Haus Gumpoldskirchen
Geburtstagsessen - 3er Haus Gumpoldskirchen

Aber ich zeige euch mal was wir im 3er Haus in Gumpoldskirchen in der Thermenregion gegessen haben.

Das Brot wird so serviert, gefällt mir sehr gut, überhaupt habe ich viele Äpfel gesehen, auch vor dem Lokal. das Brot kommt übrigens vom Gumpoldskirchner Bäcker Eder, über den habe ich hier schon mal geschrieben, und somit wisst ihr auch dass das Brot gut und frisch war.
Geburtstagsessen

Marinierter Spargel – gebackenes Ei – Joghurtrahm – Pflücksalat – Püree
Ohne Titel
Geburtstagsessen
Meine Vorspeise war einfach köstlich, der weiße und grüne Spargel nicht totgekocht, das gebackene Ei perfekt weich gekocht, die Salate frisch und knackig, Joghurt Rahm und Püree frisch gemacht und wirklich gut.

Geburtstagsessen
Meine Tochter hatte geräucherte Saibling vom Gut Dornau auf Joghurt Rahm mit Pflücksalat.
Auch hier (natürlich habe ich kosten dürfen) war alles perfekt, aber die Fische, egal ob geräuchert oder frische, sind immer gut von da.

Geburtstagsessen
Ein weiteres Highlight dieses Abends: Geräucherter Wurzelspeck vom Pogusch mit Essig-Gemüse und frischen Kren, das war die Vorspeise meines Mannes, und leider musste er unserem Kind und mir was abgeben davon..der war soo köstlich der Speck! Serviert mit frisch gerissenem Kren und scharfem Senf, war das genau das Richtige für meinen Mann, der genauso wie ich Scharfes liebt.

Die Weinkarte im 3er Haus ist umfangreich, hauptsächlich mit Weinen aus der Umgebung gefüllt und es gibt einiges auch zum Glasweise bestellen.
Da ich mit zwei Autofahrern unterwegs war, hätte ich mir mehr Auswahl an offenen Weinen gewünscht, mich hätten einige interessiert, aber eine ganze Flasche kann ich beim besten Willen nicht austrinken, nicht mal wenn es was zu Feiern gibt.
Zur Vorspeise gabs Bier und für meinen Mann und mich einen köstlichen Gelben Muskateller Jahrgang 2015 vom Weingut Biegler in Gumpoldskirchen, hat zum Spargel super gepasst, zum Speck vom Mann eher nicht, aber wichtig ist ja dass der Wein gut war.
Gelber Muskateller Weingut Biegler, Gumpoldskirchen, 2015

Ich blieb bei Wein aus der Thermenregion und dem Weingut Biegler mit dem nächsten Glas zur Hauptspeise, ein Pinot Noir aus 2012, und der könnte zum Lieblingswein aufsteigen, ich glaube da müssen wir mal zum Ab Hof Verkauf hin.
Pinot Noir, 2012, Weingut Biegler Gumpoldskirchen

Mein Mann hat sich für einen spanischen Tempranillo entschieden, der und ein Italiener waren die einzigen offenen Rotweine die nicht aus Österreich waren. (soweit ich das gesehen habe). Foto habe ich da nicht gemacht.

 

Geburtstagsessen
Lammkronen mit Püree und Solo Spargel.
Ja so wie das Foto aussieht, so hat es auch geschmeckt. Das Lamm zart, der Spargel wieder perfekt gegart und das Püree war ja auch schon bei meiner Vorspeiese dabei.

Mein Mann und ich haben uns für die Ripperl vom Duroc-Schwein, gegrillt mit Saucen, Krautsalat, Pfefferoni-Gurkerln und Braterdäpfeln entschieden.
Ripperl vom Duroc Schwein
Hätte ich gewusst was das für eine Riesen Portion ist, hätte ich die Bratkartoffeln abbestellt..ich konnte die leider nicht aufessen, auch den Salat nicht, zu den Saucen habe ich eh oben was geschrieben. Die Rippen waren weich, gschmackig, eher in scharf mit Chili mariniert, aber mit leichtem Honigton,..sehr gut.

Als Abschluss haben wir nur einen Espresso getrunken. Aber die Salzburger Nockerl hätten das Tochtern Kind und mich schon sehr angelacht, das ging aber beim besten Willen nicht. Ich denke wir werden bald wieder kommen, wir haben es ja nicht weit, in 15 Minuten sind wir mit dem Auto da.

Ich habe die Rechnung fotografiert, um diesen Vorwurf des überteuerten Essen zu entkräften, dass die Portionen nicht klein waren, konntet ihr ja selber sehen:
Rechnung
Für das hervorragende Essen kommt mir das nicht überteuert vor.

Von mir gibt’s eine absolute Empfehlung und die kleine Notiz an mich, nicht  alles zu glauben, was ich im Internet lese, besonders auf diversen Bewertungsportalen.

Wie immer, wir haben alles selbst bezahlt, und ich schreibe gern, wenns geschmeckt hat, im anderen Fall hätte ich keinen Ton verlauten lassen, oder höchstens auf Instagram ein bissal gemeckert 😉

Ein Dank an Küche und den Service, die meinen Geburtstagsabend kulinarisch perfekt gemacht haben.

Und hier noch Informationen über Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten:

3er Haus

2352 Gumpoldskirchen
Schrannenplatz 3

Dienstag bis Freitag 11.30 – 14.00 und 17.00 – 24.00 Uhr
Samstag 11.30 – 15:00 und 18:00 – 24.00 Uhr
Sonntag und Montag haben wir Ruhetag

Tischreservierungen unter:
Telefon: +43 676 783 7090
Mail: reservierungen@3erhaus.at

Die Kälte ist zurück – Erdäpfelsuppe mit frischem Majoran und getrockneten Steinpilzen

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Seit Montag herrscht hier die kalte Zeit wieder, dabei sind die Eisheiligen erst im Laufe der Woche zu erwarten.

Gestern war mir sooo kalt, dass ich erstens die Heizung aufgedreht habe und zweitens den Suppentopf geschwungen habe.

Das Schöne, für meine Erdäpfelsuppe konnte ich frischen Majoran ausn Garten verwenden und die liebe Petra von Obers trifft Sahne hat mir bei ihrem Besuch selbst gesammelte und dann getrocknete Steinpilze mitgebracht, die durften meine Suppe auch verfeinern.

Aus dem Suppentopf: Erdäpfelsuppe mit Majoran und Steinpilzen

Erdäpfelsuppe

Zutaten für 4 Teller

– 3 große Erdäpfel
– 1 große Zwiebel
– eine Knoblauchzehe
– Frischen Majoran (falls nicht vorhanden, geht natürlich auch getrockneter)
– Salz, Pfeffer
– 1 Essl. glattes Mehl
– 1 Essl. Sonnenblumenöl
– 1 Hand voll getrocknete Steinpilze (in der Saison wären natürlich frische optimal!)
– 750 ml Gemüsefond (hier gabs Spargelfond aus dem Tiefkühlvorrat)

Die Steinpilze in etwas lauwarmen Wasser aufweichen lassen.

Die Erdäpfel, Zwiebel und Knoblauch schälen und alles klein würfelig schneiden.

Das Sonnenblumenöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin hell andünsten.
Die Erdäpfel und die Steinpilze dazugeben und kurz durchrösten.
Das Mehl zufügen und gut durchrühren, und mit der kalten Gemüsesuppe aufgießen.
Zwei große Stängel frischen Majoran dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Erdäpfelstücke gar sind.

Zum Servieren einfach noch ein paar frische Majoranblättchen dazugeben.
Kartoffelsuppe mit getrockneten Steinpilzen und frischem Majoran

Das Einfache ist wirklich immer das BESTE, wenig Aufwand, man hat die Zutaten immer zu Hause (zumindest getrockneter Majoran und auch getrocknete Steinpilze sind ganzjährig verfügbar) und mit dem frischen Majoran ist das einfach noch eine Spur besser.

Mich macht sowas total glücklich, mit einer Scheibe Brot reicht mir das als Mittagessen.

Kräuterbutter mit frischen Kräutern und Zitrone

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Während meiner Abwesenheit wars zwar hierzulande viel kühler, als dort wo ich war, aber meine Kräuter sind gewachsen, dass es eine wahre Freude war.

Ich gebe meine Kräuter in alle meine Salate, zum Gemüse, und wo es sonst noch passt. Kräutersalz mache ich erst später, erst muss ich die frischen grünen Köstlichkeiten so genießen.

Frisch aus dem Garten - Kräuterbutter

Ich hab mir aus dem Urlaub verschiedene Sorten Zitronen von den Äolischen Inseln mitgebracht, und die packe ich jetzt auch überall hinein, so auch hier in diese Kräuterbutter.

Und so geht’s:

Kräuterbutter mit frischen Kräutern aus dem Garten und Zitronenzesten

  • 125 g frische Bio Butter
  • etwas Salz
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Verschiedene Kräuter nach Wahl, bei mir ist folgendes drinnen:
  • Rucola
  • Petersilie
  • Maggikraut
  • Olivenkraut
  • Schnittlauch
  • Salbei
  • Rosmarin
  • Koriander
  • Thymian und Majoran

Zum Verarbeiten geht’s besser, wenn man die Butter am Morgen aus dem Kühlschrank holt und dann natürlich weich wird.
Manche verflüssigen die Butter, ich mag Kräuterbutter aber so lieber.

Die Kräuter wenn notwendig waschen und trocknen und fein hacken, danach mit der weichen Butter und dem Zitronenabrieb sowie etwas Salz vermischen.

Ich stell sie dann kurz in den Kühlschrank, lasse sie etwas hart werden um sie dann zu einer Wurst zu formen, damit man schöne Scheiben abschneiden kann.
Entweder man verbraucht sie gleich, oder man friert sie scheibenweise ein.

Wir hatten sie einfach zu Backofengemüse gegessen, da braucht man echt sonst nix dazu, außer vielleicht Salat, so köstlich ist das.

homemade Kräuterbutter

Jeanette von Cuisine Violette und Zorra vom Kochtopf
haben auch ein passendes Event zu meinem frühlingshaften Rezept, und deshalb kommt das als zweites Rezept zu diesem Event!

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Liparische Inseln im Frühling – Sina unterwegs

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Vielleicht habt ihr es mitbekommen, ich war die letzte April Woche auf den Äolischen Inseln und hab mir dort die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Nein, das stimmt gar nicht, wir waren jeden Tag unterwegs und haben alle Inseln per Boot besucht, Inselrundfahrten gemacht und das Wetter, das gute Essen und unsere sehr kompetente Reiseleitung genossen.

Ihr wisst ja, normalerweise plane ich unsere Reisen selbst, die Routen, die Orte, die Hotels um alles kümmere ich mich höchstpersönlich. Diesmal war das aber eine Gruppenreise, meine Mama wollte schon seit langem auf die Inseln, nach unserem Sizilien Aufenthalt letztes Jahr, haben wir uns dann entschlossen, auch die Äolischen Inseln zu besuchen.

Die Reise wird veranstaltet und Prima Reisen* und nennt sich Tanz auf dem Vulkan.

Diese Gruppenreise ist maßgeschneidert für Leute die viel sehen möchten und sich selbst um wenig bis nichts kümmern wollen. Sprich unsere Grazia, die sizilianische Reiseleiterin, hat sich um alles gekümmert.
Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass da keine Zeit für Intimsphäre blieb,..es gab auch freie halbe Tage und einmal einen ganzen freien Tag. Den habe ich am Pool des Schwesternhotels verbracht.

Hotel Tritone, Lipari
Wie ihr seht konnte ich in Ruhe mein Buch lesen und zwischendurch schwimmen gehen.

Gewohnt haben wir im Hotel Residence Mendolita****, ein entzückendes kleines Hotel, man wohnt nicht einfach in Zimmern, sondern in kleinen Appartements, die in einem wunderbaren Garten sind. Jedes Appartement hat auch eine Terrasse, unsere war vormittags wunderbar sonnig und am Nachmittag kühl.
Frühstück wurde ebenfalls da eingenommen.
Das war zwar recht gut, aber halt italienische „Verhältnisse“ Viel Süßes, und das in der Aufback Variante, eine Sorte Obst jeden Tag, Käse, Schinken, aber alles eher minimalistisch. Da hätte ich mir in einem Land wo es wunderbares Obst schon gibt um diese Zeit etwas mehr Auswahl gewünscht. Die Säfte die es gab waren von der Sorte: Chemiegeschmack vor..dafür hält es länger. ;-). Kaffee war ok, Tee hab ich nicht verkostet, weil es auch keine Zitrone gegeben hätte für Schwarztee, auch da: schade, wir waren im Land der vielen Zitronen! Wie ihr sehen könnt, die Eier waren, wenn man nicht um halb acht beim Frühstück war, kalt und unansehnlich..schade sowas.
Wohlgefühlt haben wir uns trotzdem, aber ich als Foodblogger schau halt aufs Essen auch:
Frühstück

Ich bleibe gleich beim Essen.
Das Abendessen haben wir im Hotel Tritone eingenommen, die beiden Hotels gehören zusammen, das Tritone hat einen Stern mehr, also ein Fünfstern Hotel, wobei ich denke dass man die Kategorien nicht mit unseren vergleichen kann.
Meine Befürchtung war ja, dass bei so einer Gruppenreise irgendwas auf der Strecke bleiben muss von der Qualität her, aber zu unserem Glück, es war nicht das Abendessen das gelitten hat.

Dort muss ein genialer Koch zu Werke sein, frisch, saisonal und vor allem ganz sicher ohne Teufelszeugs (=Fertigprodukte) kam unser Abendessen an den Tisch, zum Beispiel ein Gruß aus der Küche, wie dieser Pecorino mit Kapern und Ingwer Marmelade:

Pecorino mit Kapern

Danach konnte man zwischen Pasta und Risotto wählen, ich habe immer das gewählt wo Meeresfrüchte oder Fisch dabei waren.
Dieses großartige Risotto mit Muscheln und Zitronenabrieb hat mich schon am ersten Abend glücklich gemacht:
Risotto mit Muscheln und Zitronenabrieb

Bei der Hauptspeise konnte man wieder wählen zwischen einem Fleischgericht oder einem mit Fisch:
Thunfisch mit Spinat und Zitrone

Nachspeise war dann wieder für alle dasselbe, ganz toll war eine Zitronentorte und das selbstgemachte Eis.

Dazu gab es eine sehr nette Weinkarte, mit Weinen aus Sizilien und den Liparischen Inseln, sowie noch anderen italienischen Weinen. Außer französischem Champagner ist mir jetzt nichts aufgefallen, dass nicht aus Italien gekommen wäre. Aber vielleicht hatte ich auch nur die italienische Brille auf!

Die Mitarbeiter waren kompetent und nett, sprechen allerdings nur wenig Englisch, zum Glück war unsere Grazia immer dabei.
Außerdem ist der Chef des Hauses immer anwesend. Und als er gesehen hat dass ich die Weinflaschen im Regal begutachtet hab, ist er sofort hergekommen, hat mir quasi Tür und Tor geöffent damit ich alle für mich interessanten Flaschen fotografieren konnte.

Ein Herz für Foodies? Ich glaube er hat nicht mitbekommen, warum ich alles fotografiere. 😉

Bevor ich euch noch ein paar Bilder zeige, noch ein oder zwei Wörter zu unserer Reiseleitung. Diese erwartete uns bereits am Flughafen und wich nicht mehr von unserer Seite, bis wir wieder in Catania zum Rückflug nach Wien eingecheckt hatten. Für jegliche Fragen hatte Grazia Antworten, und wenn nicht, dann hat sie sich erkundigt. Grazia hatte soviel geballtes Wissen über die Inseln, die Geschichte und die Menschen, ich hätte ihr stundenlang zuhören können. Sollte ich diese Reise nochmal machen, dann würde ich darauf achten, wieder sie als Reiseleitung zu bekommen. Man hatte das Gefühl ihr höchstes Ziel war, dass alle unsere 14 Gruppenmitglieder zufrieden und glücklich waren.

Obsidiane
Obsidiane, das ist eine natürlich wachsendes Gesteinsglas, hier in Lipari, in Acquacalda, zwei kleinere Exemplare durften mit nach Hause.

Acquacalda
Soo schön, ich will gleich wieder zurück!

Liparische Inseln
Frischer Fisch!

Liparische Inseln - Stromboli
Der Stromboli, leider hat er nicht gespuckt nur leicht gehustet als wir abends im Schiff davor lauerten 😉

Vukcano und Lipari

Panarea
Panarea, die autofreie Insel

Artischocken, Lipari
Da möchte man doch gleich ernten oder?

Alles Marzipan oder was? Lipari Stadt
Wie auch in Sizilien gibt es hier viel Marzipan zu sehen, jede Konditorei hat wunderbare Kreationen in den Auslagen

Miez Miez
Gutgenährte Katzen erfreuten mein Auge 😉

Nespole - Mispeln
Meine geliebten Nespole,..zum Glück gab es die auf den Gemüseständen zu kaufen, ich hätte ja schlecht die Gärten stürmen können um welche zu ernten.

Frühlingshafte Farbenpracht auf Vulcano
Diese Farbenpracht! In Vulkano sind wir ein bisschen gewandert, diese und andere wunderschöne Frühlingsblüher habe ich da fotografieren können.

Ich kann euch leider nicht alle Bilder zeigen die ich mitgebracht habe, über 400 sinds geworden, aber auf Instagram gibt’s schon einige und ich werde sicher hin und wieder welche herzeigen.

Sollte man die Liparischen Inseln besuchen? Ja definitiv!
Selber planen würde ich aber nicht machen, um auf jede Insel zu kommen, muss man täglich mit dem Schiffchen durch die Gegend gondeln, teilweise darf man die Inseln nicht mit dem Auto befahren, und man müsste sowieso was buchen um die Inseln genauer zu sehen. So, wie wir es gemacht haben war völlig ok.

Ahjaa was Witziges wollte ich euch noch erzählen.
Die örtliche Agentur von Prima Reisen auf Sizilien wurde natürlich von einem Sizilianer gegründet. Dieser ist der Jugendfreund meines Papas, irgendwann haben sie sich auch auf der Reisemesse in Wien getroffen, wie klein die Welt ist, oder? Heute führt glaube ich seine Familie die Agentur, aber Grazia erzählte, dass er immer noch präsent ist.

Jetzt werde ich mich mit der Feinplanung für unsere nächste Reise beschäftigen, bald geht es wieder auf Tour!

*Selbstverständlich habe ich diese Reise nicht gesponsert bekommen, sondern dafür bezahlt. Kein Sponsored Post daher!