Unser wilder Garten – Gartenblick im Juni

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Es wird wieder Zeit, für den Gartenblick, aktuell für den Juni, in den wilden Garten!

 

Es hat sich unheimlich viel getan seit Mai, ein paar Fotos habe ich gemacht, ansonsten findet ihr bei mir in meinem Instagram Account immer wieder aktuelle Fotos vom Garten. Besonders wenn ich mich über irgendwas grad freue, kann ich ja nicht jedesmal einen Blogpost machen, aber schnell instagramen geht schon!
Die Paradeiser kommen!

Meine Paradeiser stehen heuer an einem ganz anderen Platz als sonst, das hat den Grund, dass ich einige Paradeiserpflanzeln im Mai zum Geburtstag von der Nachbarin bekommen habe, selbstverständlich selberzogene, und sie meint, sie ist die Patin und ich soll sie in die Nähe ihres Garten und ihrer Gießmöglichkeiten stellen, sie gießt die also mit 🙂 Auch die, die ich von einer anderen Freundin ebenfalls zum Geburtstag gekriegt hab..also ich schau aber natürlich öfter hin zu meinen Tomatenstauden..nicht dass ihr denkt ich kümmer mich nicht liebevoll.
unserwilderGarten 2017 Paradeiser

Noch ein Geschenk: diese Königskerze bzw. zwei davon hat mir meine Mama vor zwei Jahren in den Garten gesetzt, Ableger von ihren eigenen. Letztes Jahr haben die sich gar nicht gerührt, ich wollte sie schon raus reißen, und auch heuer tat sich nicht viel, bis ich auf Urlaub war und als ich zurückkam war die so gewachsen und blüht wie verrückt, die ist größer als ich und ich bin 165..also eine Riesen Königskerze, die zweite ist etwas kleiner, blüht aber genauso schön.

Im Hintergrund könnt ihr schön die Trauben sehen, die vom Nachbarn rüberwachsen und die ich wie jedes Jahr ernten werde dürfen um köstlichen Saft und Gelee zu kochen!
unser wilder Garten 2017, Königskerze

Die sind mein ganz besonderer Stolz, ich finde die selbstgezogenen schmecken besser, andere meinen, das sei Einbildung..es könnte also meine durch den Gärtnerstolz getrübte Meinung seeehr subjektiv sein.  Physalis! Ich bzw. wir lieben sie und die schaffen es meist nur vom Strauch in den Mund,..ganz selten sehen die Früchtchen meine Küche.
unserwilderGarten 2017 Physalis

Meine Fisolen sind noch klein, aber nur weil ich sie erst vor Kurzem in der Erde versenkt habe, als mein Salattopf leer gegessen war, hab ich da kurzerhand ein paar getrocknete Bohnen vom Vorjahr reingegeben, hat funktioniert, mal schauen was der Ertrag von den paar Böhnchen ist gg.
unserwildergarten 2017, Fisolen, grüne Bohnen

Vor dem Urlaub schauen wir immer, dass alle Vorräte aufgebraucht sind, ein paar Erdäpfel sind mir entgangen und die haben schon zum Austreiben angefangen, also hab ich sie kurz vor Abreise Ende Mai in den Boden versenkt, schön sind sie schon gewachsen, ich bin nur nicht sicher ob das nicht schon zu spät war, schau ma mal
unser wilder Garten 2017 Erdäpfel Kartoffel

Und noch ein Geburtstagsgeschenk 🙂
Von meiner Mama hab ich diese Paprikapflanze bekommen, vor dem Urlaub alles abgeerntet, da waren nämlich schon ein paar drauf und dachte mir, das wars dann wohl, aber nein, im Moment blüht er grad wieder, aber auch da fürchte ich, dass es schon zu spät ist, dass ich da heuer noch was ernten kann.
Paprikapflanze, unser wilder GArten 2017

Wie immer heißts beim Gartln, Geduld ist gefragt, schau ma mal was sich im Juli tut!

Abgekupfert: Genialer selbstgemachter Kaffeesirup

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Ich gestehe, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, so einen Sirup zu kochen, aber Zorra und Instagram sind schuld!

Kaffeesirup
(man beachte bitte diese süße Kaffeepflanze, die ich seit Herbst hier mehr recht als schlecht durchbringe)

Schuld dass scheinbar die halberte Bloggerwelt plötzlich Kaffeesirup köchelt. Ihr wisst ja, ich bin jetzt nicht die trendy Bloggerin die jedem Hype und jedem Superfood nachrennt, ich koche und blogge das was wir hier essen und lieben und keine Trends der (Food)Bloggerszene!
Kaffeesirup

ABER, bitte wenns um Kaffee geht bin ich nicht zu halten und ich war auch sofort auf Zorras Blog Kochtopf und hab mir das Rezept für Kaffeesirup angesehen.

Ich habe ihn dann ein klein wenig anders zubereitet, weil mir die Zuckermenge zu hoch erschien, vor allem, weil das ja noch reduziert und eingekocht wird, aber schaut selbst im Originalrezept was da genau steht.

Kaffeesirup – das Richtige für echte!! Kaffeejunkies

Zutaten für zwei kleine Fläschchen

– 600 ml frischer Espresso
– 400 g Kristallzucker
– 1 halbe Vanilleschote, Mark und Schale

Das ist auch schon alles was man benötigt!

Nehmt ein Töpfchen, vermischt den Zucker mit dem Espresso, kratzt das Vanillemark aus der halberten Vanilleschote und köchelt diese Mischung bis sie euch von der Konsistenz her gefällt.
Ich habe sie nicht allzu dick eingekocht, aber mein Sirup ist eindeutig als solcher zu erkennen, leicht mollig..und als erstes hab ich gleich das Schnapsglaserl vom Foto  so ausgetrunken,..hüstel .

Sirup aus Espresso

Das Rezept ist was für wahre Kaffee Liebhaber, und ich kann mir das gut auf Eis, zu Dekozwecken auf Kaffee mit Schlagobers vorstellen. Eis wird’s aber bei mir werden, Eiscafe oder einfach nur über Vanilleeis gießen ohne weitere Zutaten!

Zweimal Erdbeeren, einmal Kiwi bitte!

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Es ist Sommer! Das merke ich daran, dass im wilden Garten die kleinen Walderdbeeren wie wild wachsen, täglich ernte ich ein kleines Schälchen, meist essen wir das gleich beim Gießen so zusammen, aber diesmal dürfen sie einen Obstkuchen zieren.

SommerkuchenDie großen Erdbeeren sind aus Schwiegermamas Garten und die Kiwi ist gekauft.

Diesmal hab ich einen dunklen Biskuit gebacken 🙂

Erdbeerkuchen mit zweierlei Erdbeeren und Kiwi

Zutaten für eine 26er Tortenform

– 3 Eier, getrennt
– 90 g Staubzucker
– 1 Teelöffel selbstgemachter Vanillezucker
– 80 g Universalmehl
– 15 g Kakaopulver (nicht das gezuckerte verwenden)

– etwas flüssige Butter und Mehl für die Form

– 1 Packung durchsichtiges Tortengelee

– reichlich gute selbstgemachte Marillenmarmelade, ohne Stückchen

– Obst nach Bedarf (hier 200 g Erdbeeren, ein kleines Schälchen Walderdbeeren, 1 1/2 Kiwi)

 

Die Backform mit flüssiger Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

Das Backrohr auf 185° Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiklar zu steifem Schnee schlagen.

Die Dotter mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren.

Kakaopulver mit Mehl vermischen und in die Dottermasse sieben.

Vorsichtig einrühren.

Den Schnee mit dem Schneebesen unterheben.

Die Masse in die Tortenform gießen und ca. 25 Minuten backen.

Dann den Kuchen aus der Form holen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Obst waschen und zuputzen.

Den kalten Tortenboden mit reichlich Marillenmarmelade (oder andere vorrätige) bestreichen.
Das Obst nach Wunsch auf dem Kuchen verteilen.

Das Tortengelee nach Packungsanweisung zubereiten und über die Früchte gießen.

Der Kuchen sollte vor dem Anschneiden mindestens eine Stunde im Kühlschrank verbringen.

Wir essen wie immer kein Schlagobers dazu, sondern essen ihn pur, mit einem kleinen, starken Espresso 😉

Und hier noch ein Stück zum Ansehen, witzig wie die Farbe anders ist als bei der großen Torte, dazu habe ich nichts getan, nur zu anderen Tageszeiten fotografiert.
Erfrischende Sommerkuchen

Caponata – besser geht Gemüse nicht, Rezept aus Sizilien

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Im April war ich ja auf den Liparischen Inseln, die liegen unmittelbar neben Sizilien, was natürlich auch auf die Küche da einen Einfluss hat.

Caponata kenne ich mein Leben lang, aber das ist wieder sowas was nur meine sizilianische Oma gekocht hat, meine Mama dann nie, weil mein Papa jetzt nicht so begeisterter Gemüsefan ist, naja er mag schon Gemüse, aber Fleisch sollte bitte doch schon dabei sein.

Antipasti, Caponata

So geriet die irgendwie in Vergessenheit. Bis ich letztes Jahr in Palermo war und meine Mama so eine Caponata bei ihrer Vorspeise dabei hatte. Das war in diesem Restaurant. Die hat zwar gut geschmeckt aber nicht so wie die von Oma und wie ich mich erinnere. Also verschwand Caponata wieder von meiner Will ich kochen Liste.

Dieses Jahr hatten wir in Lipari eine sizilianische Reiseleiterin und die erzählte mir dass ihre Mama so gut kocht und vor allem ihre Caponata sei so herrlich!

Haaaaaa! Bleistift und Notizbuch geschnappt und gelauscht.

Anders als ich öfter lese sind in diesem Rezept keine Rosinen dabei, wären sie es, hätte ich sie sowieso weggelassen.
Was ich noch weggelassen habe sind die Stangensellerie, weil ich die vergessen habe zu kaufen, dafür habe ich 4 braune Champignons resteverwertet. Ansonsten habe ich mich an die Angaben gehalten, die ich auf Lipari erhalten habe.

Wichtig bei Caponata: Das Gemüse darf keinesfalls gemeinsam in die Pfanne mit Olivenöl geworfen und gedünstet werden, sondern es muss jede Gemüsesorte extra in Olivenöl zubereitet werden.

Dann soll man das fertige Caponata keinesfalls gleich essen (was ich nicht beachtet habe, ich habs sofort verkosten müssen, sonst hätt ich auch kein Bild). Und dann soll das Gemüsegericht mindestens 24 h im Kühlschrank durchziehen dürfen. Das habe ich mit dem Rest von meinem Gekochten auch gemacht.

Kalt schmeckt das wirklich nochmal anders, intensiver, die Kräuter können sich entfalten und ihr Aroma verbreiten.

Sizilianische Caponata

Zutaten für zwei Hauptspeisenportionen oder vier Vorspeisen

Alle Zutaten sind im geputzten Zustand gewogen.
– 30 g rote Paprika
– 80 g gelbe Paprika
– 150 g Melanzani
– 300 g Paradeiser (wer mag enthäutet)
– 100 g Zucchini
– 100 g Champignons
– 120 g Zwiebel
– 100 g Oliven
– 30 g Kapern (hier liparische, in Salz eingelegte) + ein paar zur Deko
– 100 g gekochte Erdäpfel

– reichlich gutes Olivenöl
– Salz und Pfeffer
– 4 Esslöffel Weißweinessig
– 1 Teelöffel Zucker
– frischer Oregano
– frische Salbeiblätter

Caponata
Den Zucker mit dem Weißweinessig vermischen, der soll sich auflösen.

Olivenöl in eine große Pfanne geben und auf kleiner Flamme erhitzen.

Die gelbe und rote Paprika würfeln und im Öl sanft solange dünsten bis die Paprika Biss haben aber nicht mehr hart. Danach in einer großen Schüssel beiseite stellen.

Zwiebel, Zucchini, Champignon und Melanzani ebenso würfeln und in der Pfanne andünsten. Olivenöl auffüllen, und damit nicht geizen. Wenn das Gemüse fertig ist, zu den Paprikas in die Schüssel geben.

Oliven mit den Kapern, Salbeiblättern und abgerebelten frischem Oregano, sowie den Erdäpfeln sind als nächstes dran fürs heiße Olivenölbad. Oliven und Erdäpfeln wie das andere Gemüse klein schneiden. Das aber nur ganz kurz, dann dürfen sie zum restlichen Gemüse in die Schüssel.

Jetzt werden die Paradeiser ebenfalls in kleine Würfel geschnitten und im Olivenöl angebraten, solange bis sie nicht mehr „safteln“.

Jetzt kommt der Inhalt der Schüssel wieder in die Pfanne, die Essig Zuckermischung wird gut untergemischt.

Auf einem Teller servieren, mit ein bissal Olivenöl und ein paar Kapern sieht das hübsch aus.

Der Rest kommt in ein dicht schließendes Gefäß und bleibt 24 h im Kühlschrank.

Zum Kalt essen empfehle ich Weißbrot, am besten Ciabatta 😉

Caponata

Südtirol, nicht nur Berge!

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Wie immer, alle Urlaube enden! Erst freut man sich monatelang auf die schöne Zeit, und plötzlich sind 17 Tage so schnell vorbei, im Flug quasi. Und das ohne ein Flugzeug zu besteigen 😉

Wir waren an sovielen Orten und schönen Plätzen, ich hab daher viele Bilder 🙂 Alle mit dem iPhone gemacht, die von meinem Mann muss ich erst sichten.

Den Anfang machen ein paar Bilder aus Südtirol.

Zu Südtirol: Praktisch, dass alle deutsch sprechen. Mit unseren mehr als mangelhaften Italienischkenntnissen können wir grad im Restaurant und Cafe bestellen, und vielleicht noch eine Weg Auskunft erfragen. Den Rest würden wir gar nicht verstehen, also hier in Südtirol, wars noch gut, alle anderen Länder und Orte waren dann ohne deutschsprechende Bevölkerung.

Wir hatten vom ersten Tag an an die 30 Grad Hitze, ja auch in Südtirol wo man denkt man sei in den Dolomiten, ja ist man eh, dennoch es war heiß. Wir hatten natürlich Kleidung für alle Wettersituationen mit, sogar meine Daunenjacke war mit, aber die hätt ich nicht mitnehmen sollen, eher ein paar kurze Hosen mehr. So musste ich mich in einem Sportgeschäft in Zagreb mit kurzen Hosen ausstatten, meine Jeans wären zu heiß gewesen. Notiz an mich: Immer von allem genug mitnehmen, aber wer denkt dass drei kurze und drei lange Hosen für die paar Tage nicht reichen,..seufz.

Wir haben in Südtirol soviel Wein gekauft, dass es fast schon peinlich ist, in Vinotheken, in Weingütern, überall wo uns welcher unterkam, das wurde uns beim Grenzübergang von Serbien zu Kroatien bald zum Verhängnis, dazu mehr, wenn ich dazu einen Post mache.

Wir haben gut gegessen, großartige Kuchen gegessen, wie immer wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr schon ein paar Bilder gesehen. Um Bilder auf Instagram anzusehen, muss man übrigens nicht dort angemeldet sein, nur kommentieren kann man nur mit eigenem Account, schauts mal vorbei bei mir auf Instagram.

Aber jetzt kommen meine Eindrücke von Südtirol! Wie immer habe ich das Fotografieren von „echten“ Sehenswürdigkeiten meinem Mann überlassen.

Meran

Meran

Juwal, Messner Mountain Museum
Das Messner Mountain Museum in Juval zu besuchen, kann ich sehr empfehlen. Man kommt in das Schloss nur mit einer (natürlich zu bezahlenden Führung) aber es zahlt sich aus. Reinhold Messner hat das wunderschön renovieren lassen. Trotz Modernisierung wie Strom usw, blieb das ursprüngliche dieses alten Gemäuers erhalten. Wir erhielten eine interessante Führung und ich würde auch die anderen Messner Mountain Museums besuchen.

Juwal

Juwal

Weinverkosten
Wein verkosten im Weingut Kornell, in der Nähe von Terlan

Kirche mit freistehendem Kirchturm, Campanile
Die Kirche von Terlan, der Kirchturm ist neben dem Gebäude gebaut, so einen alleinstehenden Turm nennt man Campanile.

Rosenpracht
Wunderbare Rosen gabs in Nals bei unseren Vermietern. Leider war nicht alles so wunderbar wie die Rosen, die in allen Farben um die Wette blühten.

Pizzaaaaaaaaa!
Pizza geht immer, auch in Südtirol

handgeschütteltes Schüttelbrot in bio
Handgeschütteltes Schüttelbrot in bio 🙂 Das habe ich in Kaltern in der Kalterer See Vinothek gekauft, da gabs außer Wein auch noch regionale Produkte zu kaufen.

Rosenmuskateller Traube
Das Weinbaumuseum in Kaltern am Kalterersee, ist das nächste das ich euch empfehlen kann. Ich würde allerdings eher im Herbst, wenn die Trauben im Lehrgarten reif sind hinfahren, wir haben halt schöne grüne Blätter gesehen ;-). Aber es gab Bilder von den Traubensorten und dieser Rosenmuskateller ist wirklich ein köstliches Getränk, natürlich habe ich einen gekauft. Aber im Museum gibt’s keine Weine, allerdings auf Bestellung und ich glaube ab 10 Personen kann man Weinverkostungen buchen.

Handwerkskunst
Handwerkskunst

Bäckerei
Bäckereien an allen Ecken, aber nicht soviele wie am Balkan.

Vespaliebe
Und in diese hübsche Vespa habe ich mich verliebt, so ein hübsches Blau, dabei bin ich gar kein Moped Fan oder Fan von motorbetriebenem Gerät, aber die ist sooo süß gewesen.

Das wars mal fürs Erste, es folgen sicher noch einige Posts!

Obers trifft Sahne: Spargelzeit

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Ich gebe es zu, bei mir wird der Spargel sehr stiefmütterlich behandelt.

Umso mehr freue ich mich, dass die Petra sich heute diesem Thema widmet.

Spargelzeit

Ich bin ja bekennender Spargel Junkie. Sobald es die ersten einheimischen Stangen gibt, bin ich
nicht mehr zu halten. Zu fast jedem Preis, wenn er nicht zu unverschämt ist. Den ersten Spargel
gibt es immer mit holländischer Soße und einem schön knusprigen Schnitzel. Traditionell
sozusagen. Der Spargel dazu wird im Ofen, im Bratschlauch gegart. Den zweiten gibt es auf dem
Blech im Ofen gegart, mit Basilikum und Parmesan bestreut. Alle geliebten Varianten werden
durchprobiert, immer gern mit etwas Fruchtigem, zum Beispiel Erdbeeren oder Himbeeren. Sehr
gern auch mit Avocado. Auf meinem Blog gibt es eine Menge Rezepte neben den klassischen.

Als ich mal alle bisherigen Rezepte zusammen gestellt habe musste ich feststellen, dass ich oft
Spargelsalat mache, bzw. gemacht habe. Den esse ich auch wirklich sehr gern. Und auch heute
habe ich euch ein Rezept dafür mitgebracht. Ein wunderbares Essen als Beigabe oder auch eine
Hauptmahlzeit, denn Spargel hat wenig Kalorien und hilft auch mal entschlacken. Wenn es also
mit der Bikini Figur für 2017 noch nicht geklappt hat, legt einfach los mit diesem Spargel Rezept.
Die Zutaten sind berechnet für 4 Personen als kleinen Salat oder Vorspeise, oder zwei Personen
als Beilage zu einem Stück Fleisch oder Pasta, oder auch für eine Person als Hauptmahlzeit. Und
noch einen Hinweis: Kauft auch euren grünen Spargel aus dem einheimischen Anbau. Er ist
unvergleichlich aromatischer und knackiger, gegenüber den faden dünnen Stängchen aus Import.
Und was ist euch nun gleich aufgefallen ? Richtig, bei mir wird Spargel nie in Wasser einfach so
gekocht. Er verliert viel zu viel von seinem Aroma und was zu 80% aus Wasser besteht, muss
nicht noch in Wasser garen. Jeder hat eben so seinen Spleen 😉

Zutaten:

300 g Spargel grün
300 g Spargel weiß
1 Schalotte
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Schalotte
1 EL Holundersirup, oder 1 TL Zucker
10 Blätter Basilikum
1/2 Zitrone, unbehandelt

Die Schalotte fein würfeln. Das Öl in einer Pfanne sanft erhitzen und die Schalotte darin glasig
anschwitzen. Den weißen Spargel schälen, den grünen am holzigen Ende kürzen. Alle Stangen in
Rauten schneiden. Die dicken etwas schmaler, damit alle Stücken die gleiche Garzeit haben. Die
Spitzen eventuell längst halbieren.
Den Spargel in der Pfanne garen, Salz am Anfang zugeben, damit sich etwas Flüssigkeit bildet.
Beim garen fleißig rühren, damit alle Stücke gleichmäßig Hitze bekommen. Der Spargel soll noch
knackig sein. In der Pfanne den Pfeffer dazu geben, den Saft der halben Zitrone und den Abrieb
davon, den Sirup oder Zucker und den in Streifen geschnittenen Basilikum.
Alles gut durchschwängen und lauwarm servieren.

Wir retten was zu retten ist: Burgertime!

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Die Rettungstruppe rettet Burger!

Ihr wisst ja selber was einem da unterkommt, angefangen von dubiosen Fast Food Lokalen, bis zu vorgegartem im Plastikumhang aus dem Supermarkt. Ein richtig guter Burger, den kriegt man sicher auch in richtigen Burgerrestaurants, die auf die Zutaten, Zubereitung und Qualität achten. Oder man macht sich die einfach selber daheim, da weiß man in jedem Fall was im Burger steckt.

Hier im Blog werden Burger sehr stiefmütterlich behandelt, ich kann nur einen richtigen Burger vorweisen, und der ist vegan, den zeig ich gerne her.
wir retten was zu retten ist

Vom Boden bis zum Deckel selbstgemachter Burger

 

Aber Euch möchte ich dennoch die Links zu den Rezepten meiner Bloggerkollegen von wirrettenwaszurettenist zeigen, vielleicht freut sich der eine oder andere über eine Anregung um Burger selbst zu machen.

The Apricot Lady Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

1x umrühren bitte aka Kochtopf  Der Albóndigas Burger

Anna Antonia  Sultans Burger

auchwas  Fisch Burger

Brittas Kochbuch  Lammburger

Brotwein  Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen – Burger Buns mit Lievito Madre

Cuisine Violette  Grundrezept Burger-Patties

Food for Angels and Devil  Alpenburger

From-Snuggs-Kitchen  Cole Slaw

genial-lecker  Hamburger nach Rike

Katha kocht!  Cheeseburger mit Guacamole

Leberkassemmel und mehr  Chili-Cheese-Burger

lieberlecker  Asia Burger

Prostmahlzeit, die Turbohausfrau Burger
wirrettenwaszurettenist - Burger

magentratzerl  Frankenburger

münchnerküche  Rauchige BBQ Sauce

our food creations  Burger-Mania bei der Rettungstruppe

Pane-Bistecca  Lachs – Hamburger

Paprika meets Kardamom  Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce

Summsis Hobbyküche – Cheeseburger ohne TamTam

Blattsalat mit Ei-Erdäpfeldressing und Speckkrusteln

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Unser Urlaub ist leider vorbei (Bilder folgen sicher demnächst) und bei uns heißt urlauben auch immer gut essen und manches Mal auch etwas Zuviel essen.

Deshalb hab ich für die kommenden Wochen (bis zum nächsten Urlaub gg) Magerwochen ausgerufen. Was bei uns nicht heißt, dass wir nur mehr Salatblatt an Strohhalm oder gar ohne Kohlehydrate und ohne Fett essen, es heißt nur dass wir weniger essen. Schmecken soll  und muss es dennoch, und von diesem Salat kann man das auf jeden Fall behaupten.

Der grüne Salat ist aus Mamas Garten, der Rucola wächst bei mir gerade wie wild und der Speck, den haben wir aus Südtirol mitgebracht, ein ganz normaler durchzogener Schweinespeck, der für den Salat schon etwas mehr Geschmack mitbringen soll.

Salat mit Ei - Erdäpfel Dressing und Speckkrustln

Sättigender Salat mit Ei und Erdäpfel Dressing und Speckkrustln

Zutaten für 2 Personen

– ein paar Salatblätter zum Auslegen der Teller
– Rucola nach Bedarf

Dressing:
– 60 g in der Schale gekochte Erdäpfel (die blieben bei uns beim sonntäglichen Grillen übrig – super Resteverwertung)
– 1 hartgekochtes Ei
– etwas Salz und weißen Pfeffer
– 60 g Joghurt
– etwas Weißweinessig

– 50 g durchzogener, würziger Speck

 

 
Den Speck in beliebige Stückel schneiden und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig braten, abkühlen lassen.

Den Erdapfel schälen und mit einer Gabel zerdrücken, ebenso das hart gekochte Ei.
Ei und Erdapfel mit dem Joghurt vermischen, etwas Weißweinessig hinzu, salzen und pfeffern.

Auf einem Teller erst die Salatblätter dekorativ auflegen, darauf den Rucola verteilen.
Das Dressing esslöffelweise darauf verteilen. Ganz zum Schluss den erkalteten knusprigen Speck auf den Salat geben.

Dazu braucht man eigentlich nix, aber ein Stück frisches Brot kann nicht schaden.

Baiser-Herzen mit marinierten Erdbeeren und Schokoladenmousse

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Bevor noch irgendjemand anderer hier was verkosten konnte, war unser Herr und Gebieter schon wieder mit seinem Näschen da:
Nellie Schatz immer neugierig
Übrigens war der kleine Schatz am 10. Mai ein Jahr alt! Wie die Zeit vergeht, wenn man denkt was das für ein kleines Wuselchen war,..kann man gar nicht glauben oder?
Nellie

 

Ich hatte drei Eiklar übrig, und wollte sie nicht unbedingt einfrieren sondern gleich verwenden, erst dachte ich an Kokosbusserl, aber vor dem Urlaub ist meine Vorratslage nicht die beste, bzw. bemühe ich mich, so wenig wie möglich bevorratet zu haben. Also musste eine andere Idee her.

Pavlova war meine nächste Idee, aber ich wollte nicht so ein ganzes Trum (großes Stück) Torte haben, sondern kleiner und so, dass ich es eventuell an zwei Tagen hintereinander servieren kann, zu zweit essen wir ja so eine ganze Pavlova nicht auf.

Das Rezept für das Schokoladenmousse gibt’s hier schon im Blog, bitte hier klicken! Den Crema di Pistacchio habe ich ersatzlos weggelassen.

Die Erdbeeren sind mit frischem Orangen- und Zitronensaft mariniert und mit  ganz wenig selbergemachtem Vanillezucker. Das sollte zumindest eine Stunde im Kühlschrank marinieren dürfen.

Für die Baiserherzen braucht ihr:

– 3 Eiklar
– 140 g Staubzucker
– 1 Tl. frischen Zitronensaft (alternativ Essig)
– Mark einer halben Vanilleschote
– 1 Essl. Maisstärke

Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Eiklarmit dem Vanillemark so lange schlagen, bis sie leicht weiß werden, jetzt kommt der Zucker dazu, nicht alles auf einmal, ich hab die 140 g auf zwei Portionen aufgeteilt. Solange schlagen bis das ganz fest ist, hebt man den Mixer an sollten Spitze zu sehen sein vom Rausziehen.

Jetzt kommt der Zitronensaft vorsichtig untergerührt. Ganz zum Schluss siebt man die Maisstärke hinzu.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit dem Schnee einen Kreis ziehen und glattstreichen. Ich hab das dann noch etwas flachergedrückt.

1 Stunde backen, dabei den Backofen nicht aufmachen, und wichtig! Das fertige Pavlova muss im Backofen auskühlen.

Ihr habt alles richtig gemacht, wenn außen alles wunderschön knusprig ist und innen noch weich.

Ich habe es flachgestrichen weil ich ja Herzen wollte.

Wenn also das fluffige Teil endlich abgekühlt ist, stecht schöne große Herzen aus, legt sie auf einen Teller und verziert mit ein paar Löffelchen Schokoladenmousse und marinierten Erdbeeren. Achtet beim Fotografieren darauf dass die Katze nicht währenddessen alles aufisst.
Baiser Herzen mit marinierten Erdbeeren und Schokomousse

Die Schokokmousse ist natürlich viel zu viel für so ein paar Dekotupfer, aber die kann man mit den restlichen Erdbeeren oder auch einfach nur so essen.

Gugelhupf aus Germteig mit Nussfülle

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Guglhupf sollte es sein, wir hatten Gäste und ich wollte zum Ausgleich zu den mitgebrachten Kardinalschnitten meiner Mama noch was dazu anbieten.
Germteigguglhupf mit Nussfülle

Ich habe diesen gefüllten Germteig Gugelhupf an dieses Rezept angelehnt, nur ohne Streusel und statt der Walnüsse habe ich Mandeln aus Kroatien (hach) und geniale Haselnüsse  aus dem Piemont genommen! (Danke Susi!)

Er kam sehr gut an, und trotz Germ/Hefeteig ist dieser Gugl relativ unkompliziert herzustellen, der Teig rastet im Kühlschrank für eine Stunde während man die Fülle herrichten kann.

Und so hab ich den Guglhupf aus Germteig mit Nussfülle gemacht:

Germteig Nuss Guglhupf

Zutaten für den Germteig:
– 300 g Mehl
– 60 g erweichte Butter
– 60 g Zucker
– 90 ml lauwarme Milch
– 15 g frische Germ oder die entsprechende Menge Trockenhefe
– 1 Prise Salz
– 1 Ei
– Abrieb je einer halben Bio Zitrone und einer halben Bio Orange

Alle Zutaten vermischen und verkneten, den Teig dann für eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Haselnüsse aus dem Piemont, Mandeln aus Kroatien

Nussfülle:
– 200 g geröstete Piemont Haselnüsse oder je nach Vorratslage
– 150 g Mandeln
– 200 ml Milch
– 100 g Staubzucker
– Saft je einer halben Orange und einer halben Zitrone, Rum nach Geschmack
– 1 Tl. selbstgemachter Vanillezucker

Mandeln und Haselnüsse fein reiben.
Alle Zutaten in einem Töpfchen einmal kurz aufkochen lassen.
Vor der Weiterverwendung sollte die Fülle abgekühlt sein.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche wie für einen Strudel ausrollen, die Fülle drauf verteilen und einrollen.
Das Ganze dann in eine gebutterte Guglhupf Form reingeben.

Im auf 180° vorgeheiztem Backrohr ca. 1 Stunde backen.
Immer wieder mit etwas Butter einstreichen.

Schmeckt köstlich und ist wiedermal eine Strudel, aber halt anders 🙂

Germteig Nuss Guglhupf