Bye bye, Austria, mit dem Gartenrückblick für den August – unser wilder Garten

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Guten Morgen allerseits! Wir sind in den letzten Zügen für unsere Abreise morgen nacht, aber wie immer werden wir rechtzeitig fertig werden.

Unser jährlicher Vir – Urlaub steht an, die Katern bekommen wieder persönliche Betreuung von einer Freundin, die hier einzieht während wir weg sind,..die haben dann Urlaub von uns sozusagen🙂

 

Es wird nicht ganz still am Blog sein, ich habe ein paar liebe Kollegen gebeten und außerdem selbst ein paar Beiträge vorbereitet, damit es hier nicht allzu fad ist.

Auf Instagram und Twitter könnt ihr aber immer auf dem Laufenden bleiben!

 

Aber hier sind die Bilder für den August vom wilden Garten, auch das Chiliexperiment kommt nicht zu kurz.

Der Salbei ist einfach zu schön, deshalb darf er auch diesen Monat wieder in den Gartenrückblick
bunter Salbei August 2016

Solche Büsche hatten wir früher auch, bei uns kamen sie weg, weil sie soviel „Dreck“ produzieren, wenn die Blüten absterben, jetzt er freu ich mich an dem Anblick den mir die nachbarlichen bieten, und da hab ich mehr Freude als Blütenabfall damit😉
Blüten vom Nachbarn August2016

Viel blüht ja nie bei mir, aber für ein bissal Schmuck fürn Tisch reichts allemal
Blumengruß ausn Garten, August 2016

Die Äpfel sind heuer sehr klein, ich weiß nicht woran es liegt, aber auf beiden tragenden Bäumen haben wir solche kleinen Scheissal
Apfel Golden Delicius August2016

Die Zwetschken! der Baum ist voll,..soviel kann ich gar nicht verarbeiten, daher verschenke ich doch einiges
Zwetschken August 2016

Einen hab ich ausgegraben, aber ich wurde enttäuscht da war kein Zeller dran, wahrscheinlich hab ich nur Zellerstangen erwischt,.macht auch nix gg
Zeller August 2016

Sieht das nicht witzig aus? Mindestens drei verschiedene Reifegrade auf einer Weintraube, bis ich von Vir zurück bin, kann ich sicher was ernten und Saft und Gelee machen.
Weintrauben vom Nachbarn August 2016

Die wird sicher nix, diese Gurke habe ich ziemlich spät erst angesetzt, die früher ausgesäten Samen haben mir jedesmal die Schnecken weggefressen. Das erklärt auch warum ihr überall die blauen Dinger seht, die sollen diese Biester abhalten.
späte Gurke August 2016

Ich liebe die Hollerbeeren, die wachsen hier bei mir im Garten wie wild, sie fühlen sich wohl und Saft, Gelee und Marmelade habe ich genug vorbereitet damit der Winter überstanden werden kann.
Hollerbeeren August 2016

Die Hetschal/Hagebutten werden noch ein bissl brauchen,..die sollen aber eh einmal am Strauch frieren, bevor man sie ernten und verarbeiten kann.
Hetschal August 2016

Wie der heißt, weiß ich nicht, aber der blüht im Frühjahr, hat dann im Sommer eine Pause und fängt Ende Juli wieder an zu blühen. Das richtige für so faule Menschen wie mich, der tut von alleine, nur im Herbst schneid ich ihn sehr zurück immer.
Gelber Busch August 2016

Das wars für den August, abschließend noch das Update fürs

#Chiliexperiment

Ob die noch werden? Ich hoffe auf einen wunderbaren September und Oktober,..schau ma mal
Chili, Chiliexperiment, August 2016

Natjas Chilis und dieser Text von ihr dazu:
hier kommt der letzte Stand von meinen Chilis. Der Vergleich mit Ende Juli zeigt: sie sind ordentlich gewachsen. Es hängen auch schon einige Schoten dran, aber leider noch grün bzw. schwarz.
Natja Chili August 1
Natja Chili August 2

Und der aktuelle Post von der Christine dazu, in ihrem Blog Anna Antonia

Auch Lisa ist wieder dabei, sie ist mit den Fotos nicht zufrieden, da es beim Fotografieren geregnet hat,..ich finde die zeigen alles was man sehen muss oder?
Lisas Chili August
chilies Lisa August

Ich wünsch euch eine schöne Zeit🙂

Unser wilder Garten im Juli
Juni 2015
Mai 2015
April 2015
März 2015

Blogevent: Das war mein Sommer 2016

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DAS war mein Sommer!

Das war mein Sommer!

Da haben wir doch alle was dazu zu sagen oder?

Ja, ich tu es schon wieder, noch ein Blog Event dieses Jahr, das Bärlauch Event hat mir soviel Spaß gemacht, dass mir eigentlich im Frühjahr schon klar war, das mache ich wieder🙂

Diesmal möchte ich mit Euch einen Rückblick auf den Sommer machen, auf den kulinarischen, gerne auch gespickt mit Reiseerlebnissen, ich denke da haben wir alle etwas dazu zu sagen, oder?

Das Event  beginnt am 1. September und Ihr habt bis 30. September Zeit Beiträge beizusteuern.

Erdbeer Limes mit Grappa
Zum Beispiel,..diesen köstlichen Limes, habe ich öfter hergestellt, weil er als Geschenk heiß begehrt war und auch bei uns hier daheim.

Oder,..
Palermo (2)
unsere Sizilienreise.
Natürlich gabs noch viel mehr diesen Sommer, was erwähnenswert wäre, aber das fiel mir so auf Anhieb ein.

 

Und was waren Eure sommerlichen Highlights?

Ich freue mich auf viele interessante Beiträge, der # den Ihr gerne verwenden könnt in allen sozialen Medien, wäre #daswarmeinsommer2016

 

Links zu Euren Blogposts bitte ich, mir hier in diesen Post, als Kommentar zu schreiben.
Bitte keine Beiträge aus dem Archiv und bitte ohne Werbeposts,..Vielen Dank!

Bitte um Verlinkung zu diesem Beitrag und hier ist noch ein Banner zum Mitnehmen, entweder in den Blogpost oder in die Sidebar, ganz wie Ihr möchtet:

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Ich freue mich sehr auf zahlreiche Posts und bin total gespannt was Euren Sommer ausgemacht hat!

#wirrettenwaszurettenist : Göttlicher Ribisel – Pfirsich Sirup (Johannisbeeren)

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Ich bin mir sicher, die Götter hätten meinen Sirup Nektar genannt und verlangt dass ich ihnen Millionen Liter von dem köstlichen Getränk heranschaffe!
Ribiselpfirsichsirup

Ja das waren noch Zeiten oder? Als es für alles Götter gab, und alle deren Willen erfüllten.

Heute finden viele ihre „Götter“ in Supermärkten und kaufen Sirup und Säfte ein, die 5% Fruchtanteil haben, dafür ein paar „Natur“ Aromen, wo ich gar nicht wissen möchte woher die kommen, Stabilisatoren, und was weiss der Kuckuck noch was alles in diesen Flüssigkeiten schwimmt.
Zugegeben, diese Sirupe kann man monatelang im Kühlschrank aufbewahren, ungeöffnet hält der sich sicher Jahrzehnte ohne dass er Schimmel ansetzt, und da frage ich mich, was ist da drin?

Bei mir gibt’s heute eine etwas andere Art Sirup, erstens ist außer Früchten und Zucker nix drin, und mein Sirup wird auch nicht eingekocht, sondern kalt angerührt, Ihr kennt das schon von meinen Sirupen aus den Blüten der Frühjahrsblüher, zum Beispiel von diesem Zitronenmelissen Minz Sirup haltbar ist er nur durch die Zuckerzugabe, und er hält nicht lange. Maximal eine Woche würde ich ihn aufbewahren, sollte bei dieser kleinen Menge die mein Rezept hergibt, aber gar nicht so lange halten. Auf jeden Fall muss er im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ich habe selten so einen erfrischenden Drink gehabt, am bestens schmeckt er mir mit eisgekühltem Mineralwasser, wobei ich mir das auch gut im Sekt vorstellen kann, oder auf ein Eis,..hmmm…einfach gut
Ribisel-Pfirsichsirup

Ich habe das Rezept selbst erfunden, wobei das nicht schwer ist, weil ja nur Früchte und Zucker verwendet wurden, mit der Zuckermenge muss man sich rantasten, meine Ribiseln waren ziemlich sauer, trotzdem sie so prachtvoll aussahen, da habe ich doch einiges verwendet.

Ribisel – Pfirsich Sirup, kalt gerührt

frische Ribisel, Johannisbeeren

frisch geerntet von meiner Freundin für mich🙂

300 g gewaschene und abgerebelte Ribisel (Johannisbeeren)
100 g geschältes Pfirsichfruchtfleisch (hier Weingartenpfirsiche)
120 g Kristallzucker
100 ml abgekochtes, kaltes Wasser
Ribiselpfirsichsirup (2)

Ribisel und Pfirsiche mit dem Pürierstab sehr fein pürieren und dann durch ein feines Sieb streichen, es sollten keine Kerne oder Schalen von den Ribiseln im Saft sein.
Diesen Saft mit dem Kristallzucker und dem Wasser vermischen und solange rühren, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen und spüren sind. Das muss man nicht auf einmal machen, ich hab den ganzen Vormittag daran rumgerührt, immer wenn ich vorbeigegangen bin😉.

Und dann mit eisgekühltem Mineralwasser sofort ausprobiert, ich sags Euch, das schmeckt herrlich frisch, Ribisel und Pfirsich vertragen sich sehr gut.

Toll stelle ich mir das auch für eine Kinderparty vor, Kinderbowle mit frischen Früchten, als Basis diesen Sirup.

Was für Früchte würdet Ihr miteinander kombinieren?

Ich rette auch heute wieder nicht alleine, Sirup und Liköre „dürfen“ heute gerettet werden, ich bin schon sehr gespannt, was meine Bloggerkollegen Köstliches herstellen.

Obers trifft Sahne – Likör von Marillen- und Mirabellenkernen

The Apricot Lady – Rotweinlikör

Pane-Bistecca – Himmelbrum-Vanille Sirup

lieberlecker (Andy) – Ingwer Limetten Sirup

Unser Meating – Johannisbeersirup

Summsis Hobbyküche – Roter Johannisbeerlikör

Brittas Kochbuch – Himbeersirup

Brotwein – Ingwer-Zitronen-Sirup mit Earl Grey

Leberkassemmel und mehr – Longan-Likör

Auchwas – Sirup: Bro-Ma-Ro-Zi

1x umrühren bitte aka kochtopf – Eicello

Prostmahlzeit – Limoncello

Sakriköstlich – Chai-Sirup

Fliederbaum – Waldlikör

Barbaras Spielwiese – Pfefferminzsirup

Jankes*Soulfood – Zwetschgenkernlikör

Multikulinarisch – Rotklee-Sirup

münchnerküche – Zitronen Thymian Sirup

Katha-kocht! – Zitronenmelisse Sirup

thecookingknitter – Gurken-Zitronen-Sirup

Anna Antonia Herzensangelegenheiten: – Chili-Rum-Punsch

wirrettenwaszurettenist

Restaurant Review – Restoran Makaba – Bosanksa Krupa – Bosnien&Herzegowina

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Ich habs ja beim Restaurant Review zum Mlin schon angekündigt, dass wir noch ein Restaurant besucht haben um dort eine Kleinigkeit zu essen.

Diesmal gibt’s leider keine Homepage wo ich Euch hinleiten kann, aber auf der Karte sieht man Telefonnummer und Email Adresse.
Wir waren wieder am frühen Nachmittag und haben ohne Probleme einen Tisch bekommen, möchte man zur Mittags-oder Abendzeit kommen, empfehle ich unbedingt einen Tisch zu reservieren. Sicherheitshalber.

Restoran Makaba, Bosanska Krupa, Bosnien&Herzegowina
Restorn Makaba, Bosanska Krupa

 

Eine Mühle zur Begrüßung🙂, das passt ja gut, auch das Restaurant war mal eine alte Mühle.
Restaurant Makaba

 

 

Bevor ich zeige was wir geschmaust haben, möchte ich euch den wunderbaren Ausblick vom Makaba auf die Una nicht vorenthalten, da möchte man gleich hin oder?
Ausblick

Ausblick auf die Una, Makaba

Ausblick Makaba

 

Wir haben, wie auch schon im Mlin, verschiedene Kleinigkeiten bestellt auf die wir Lust hatten und alles gemeinschaftlich verzehrt.
Bis die Speisen kamen, hat es etwas gedauert, aber wir wurden für die Wartezeit mit köstlichen, ganz sicher frischgemachten, und selbst gemachten Speisen verwöhnt. Auch hier gilt: Vom Grill, Fische aus der Una, und eher deftige Küche wird hier geboten, ganz wie es typisch ist für Bosnien. Es hat alles ganz, ganz köstlich geschmeckt.
Preislich, wie überall in Bosnien&Herzegowina bezahlt man so wenig, dass ich mir gar nicht erwähnen traue wie günstig das war. Aber klar in einem Land in dem ein Lehrer 500 Euro verdient im MOnat und eine Verkäuferin die eine 6 Tage Woche hat, mit ca 60 h Arbeitszeit, 250 Euro, können die Lokale keine Preise verlangen die auf unserem Niveau liegen. Das Essen ist jedenfalls (fast) immer auf hohem, Niveau, handwerklich einwandfrei hergestellt.

Aber jetzt zeig ich Euch was wir so verkostet haben:

Diese Palatschinken kannte ich vorher nicht, also klar gefüllte gebackene Palatschinken, kenne ich, aber mit dieser köstlichen Fülle habe ich das noch nie vorher gesehen, da war Hühnerfleisch drinnen in einer weißen Sauce,..ich würde fast sagen eingemachtes Hühnerfleisch,..einfach köstlich!
Die Palatschinken waren köstlich!
Mit Huhn gefüllte, gebackene Palatschinken

Uštipci – das ist eine bosnische Gebäckspezialität, wir haben Kajmak dazu serviert bekommen, sie kamen ganz frisch frittiert noch heiß auf den Tisch,..glaubts mir, wer sowas bekommt, braucht eigentlich kein Fleisch mehr dazu. Ich habe solches Gebäck schon in Sarajevo gegessen, das war aber so grauslich, dass ich über das Lokal (das übrigens ziemlich bekannt ist) kein Wort verloren habe. Wer mir ein Fertigprodukt serviert, dass noch nicht mal ganz durchgebacken ist..wuahhh..nein das geht gar nicht.
Uštipci

Der Salat war wie alles andere frisch, knackig und mit Ziegenkäse aufgepeppt!
Salat mit Ziegenkäse, Makaba

Cevapi, die muss man einfach immer wieder essen, typisch mit Lepinje serviert, waren auch die ganz sicher hausgemacht und nicht aus der Tiefkühl Retorte,..man merkt das nämlich, Fertigprodukte erinnern mich immer an Gummiwürste, hier konnte man deutlich an Konsistenz und Geschmack erkennen, dass das frische, hausgemachte Cevapi waren.
Cavapi, Makaba
Cavapi mit Zwiebel und Kajmak

 

Was mir noch gefallen hat, war der etwas ungewöhnliche Weinschrank, abseits von hochtechnischen gekühlten Schränken hat man hier einfach einen weißen Schrank mit Glas umfunktioniert. Wären wir abends da gewesen, hätte ich sicher Wein getrunken, aber mitten am Tag, bei 28 Grad Hitze stand mir eher der Sinn nach Kühlem, dass alkoholfrei ist.
Weinschrank:
Weinschrank Makaba

Wein, Makaba

Was bleibt noch zu sagen:
Wie im Mlin, auch hier ist eher die fleischige, deftige Küche zu finden, Vegetarier und Veganer werden mit Gemüse und Salaten zufriedengestellt, bei den Gebäckkugeln bin ich mir nicht sicher ob da nicht Butter oder Milch dabei ist, also vegetarisch in jedem Fall, vegan, kann ich nicht sagen.
Das Lokal, da wo wir saßen ist auch auf Stelzen gebaut während der Innenraum bereits auf dem Land steht. Innen hat es mir auch gut gefallen, aber die Terrasse mit dem Ambiente ist einfach unschlagbar, vom Ausblick red ich noch gar nicht.

Na, habt ihr Lust bekommen? Nein?
Dann lest doch mal meinen Beitrag über unsere Wochenende im Reisetagebuch, vielleicht möchtet ihr dann gleich Koffer packen und verreisen!

Rindermark Laibchen mit Schwammerl – Zucchini Sauce

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Ja, ich weiß, Innereien zu essen und gar noch darüber zu schreiben polarisiert sehr. Leber ist grad noch im akzeptablen Bereich, aber hier habe ich Rindermark verarbeitet, aus Knochen vom Bio Schneebergland Rind. Ja, ich weiß auch dass das Foto von den gekochten Knochen keinen Preis in der Kategorie die schönsten Food Fotos bekommt.
Markknochen vom Schneebergland Jungrind

Aber wer isst schon immer Filetsteak und wunderschön anzusehendes Schnitzel? Ich nicht, weil ich ja schon finde, dass auch die anderen Teile eines für uns Menschen geschlachteten Tieres seine Verwendung finden sollen.
Nicht, dass ich alles esse, bei Beuschel sage ich nie ja, Nierndln muss ich nicht haben, aber sonst esse ich fast alles was beim Schlachten eines Tieres gewonnen wird.

Diesmal habe ich das gekochte Mark von den Knochen erstmal auf ein frisches Brot gepackt und geschlemmt,..davon könnte ich mich ja ernähren.

Dann wollte ich eigentlich Markknöderl für die Suppe machen, aber die Suppe war weg, so schnell konnte ich gar nicht schauen, also musste das Mark anderweitig verwendet werden.

Laberl (Laibchen) sinds dann geworden. Dazu habe ich eine Schwammerl-Zucchini Sauce gemacht, nach diesem Rezept, nur mit Zucchini zusätzlich drin und statt der Petersilie habe ich frische Zellerblätter ausn Garten genommen.

Laibchen vom frischen Rindermark mit Haferflocken und Karotten

Zutaten für zwei Portionen
70 g gekochtes Rindermark, wenns nicht ganz frische gekocht ist, kurz erwärmen
80 g zarte Haferflocken
1 Karotte und 1 Zwiebel
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
1 zerdrückte Knoblauchzehe
1 kleines Ei
Worcestersauce

Sonnenblumenöl zum Rausbraten

Karotte und Zwiebel schälen und auf einer groben Gemüsereibe raffeln, mit allen anderen Zutaten vermischen.
Am besten verarbeitet man das sofort, ich könnte mir vorstellen, wenn das Mark wieder ganz erkaltet, wird die Masse wieder hart und lässt sich schlecht formen.
Die Masse in 6 Portionen teilen, diese zu Knöderl formen und danach flach drücken, im heißen Fett auf beiden Seiten 3-4 Minuten rausbraten.

Sofort mit der Beilage servieren, schmeckt sicher auch mit Salat gut, aber ich hatte Lust auf Schwammerl😉
Laibchen vom Rindermark, mit Haferflocken und Karotten

Und, wer mag mitessen? Und wer outet sich als absolut niemals Markesser?
Ich bin gespannt!

Entspannten Freitag!

Restaurant Review: Restoran Mlin in Bihać, Bosnien&Herzegowina

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Vielleicht habt ihr es mitbekommen, über das Feiertagswochenende habe ich mich in den wilden Balkan fahren lassen. Unsere ehemalige Lehrerin für serbo-kroatisch an der VHS, ein weiterer Kursteilnehmer und meine Mama sind in Richtung Bosanska Krupa gedüst um ein bissal zu urlauben. Bis der diesjährige Beitrag erscheint, vielleicht mögt ihr mal schauen, was ich letztes Jahr dazu schrieb? Bosanska Krupa, August 2015

Mein Mann konnte diesmal aus beruflichen Gründen nicht mit, aber ich plauder mal ausn Nähkästchen, hin und wieder fahr ich auch ohne ihn weg,..nicht dass ich nicht halbstündlich sage: DAS würde dem Wolfgang auch gefallen, hach..wäre er nur hier, aber ich hatte die netteste Gesellschaft die man sich wünschen kann.

Das Restauran Mlin (Restaurant Wassermühle) wollten wir unbedingt aufsuchen, ein lieber Freund aus Facebook hat es mir empfohlen und ich bin froh, dass wir da waren,..abgesehen vom wunderbaren Ausblick und dem schönen Ambiente, war das Essen hervorragend, alles frisch zubereitet und von einem netten Service an unseren Tisch gebracht.
Die Wassermühle ist schon länger im Besitz der Familie, 1995 aber wurde ein Restaurant daraus gemacht.
Es ist jetzt schon wunderschön da, aber wie mir der junge Chef erzählte ist geplant, dass die Mühle wieder aktiviert wird, das Mehl gemahlen wird und in weiterer Folge auch Strom erzeugt werden kann. Außerdem soll es bald Appartements im Haus geben, ein paradiesischer Platz zum Schlafen.

Aber jetzt zeig ich Euch was wir im  Restoran Mlin in Bihać gegessen haben, Fotos vom Restaurant und wie toll es liegt findet man auf der Homepage, die ich am Ende des Beitrages aufschreibe.

 
Eins habe ich aber für Euch, das hat mir einer der Mitreisenden zur Verfügung gestellt🙂
Danke Frank Butschbacher!
Restaurant Mlin (2)

Das ist Irfan, der Junior Chef vom Restaurant
Restaurant Mlin, der Besitzer Irfan

Domaca Trahana – eine Art Saure Suppe mit Teigeinlage, der Teig ist auch irgendwie gesäuert, aber kein Sauerteig, zumindest hat es nicht nach klassischem Sauerteig geschmeckt, die Suppe ist aus Gemüse, Tomaten und Paprika konnte ich rausschmecken, sehr lecker,..Hendlfleisch ist auch drin gewesen, aber nur wenig..war sehr sehr gut!
Restaurant Mlin, Saure Suppe mit Teig Einlage - domaca Trahana

So kann eine Speisekarte auch aussehen:
Cjenik - Speisekarte

Allgegenwärtig im Land, das (oder der??) köstliche Kajmak! Ein Milchprodukt wo sich die Geister scheiden wie genau das hergestellt wird. Manche sagen wie Sauerrahm, ich sag nein gibt’s nicht, schmeckt ganz anders. Andere meinen butter-oder topfenartig..man weiß es nicht genau und nicht mal von bosnischen Menschen habe ich eine klare Antwort erhalten können.
Kajmak

Köstlichstes Grillgemüse:
Grillgemüse

Das wars meins..gggg,..nein wir haben alles, was wir bestellt haben, auch gemeinsam verputzt, damit jeder verkosten kann, wie jede Speise schmeckt.
Gebackenes Hirn, traditionell in Bosnien, serviert man Kartoffeln, in diesem Fall Pommes und das unvermeidliche, geliebte Lepinje dazu..köstlichst!!
Gebackenes Hirn, Pommes, Lepinje

Und nochmal Innereien, diesmal Leber, ebenfalls mit Lepinje serviert, Zwiebel und Potatoe Wedges gabs als Beilage auch noch dazu
Leber , Lepinje, Zwiebel

Fleisch und Innereien stammen immer vom Rind oder Lamm, Schweinefleisch habe ich keines gesehen, auch die vermeintlichen Spanferkel die man oft bei den Restaurants sieht, sind in Bosnien Lämmer oder Kälber.

 

Die namensgebende Wassermühle:
Mühlenrad

Auf ein Dessert konnten wir uns nicht einigen, so bekamen wir eine:
Dessertvariation auf bosnisch: Tufahije, Baklava und noch ein paar unaussprechliche (zb Hurmasice, ein gebackenes Dessert aus Gries,..nicht meines, aber eine bosnische Spezialität) aber unsagbar köstliche Kleinigkeiten,..sehr süß alles, aber wen stört das schon?
Dessertvariation Restauran Mlin, Bihac

Zum Dessert, bosnischer Kaffee und ein Pelinkovac, ein Bitter der am Balkan hergestellt wird.
Pelinkovac und bosnischer Kaffee :-)

Alle Mitessenden waren wie ich sehr glücklich mit unserem Essen, ich fands klasse, was zu bestellen, dennoch von den anderen Speisen kosten zu können. Ich mag das ja, mein Mann wäre da nicht glücklich gewesen mit dieser Art essen zu gehen. Aber er war ja nicht mit.

Soweit ich das rausschmecken konnte, war alles frisch zubereitet, Leber und Hirn sowieso frisch rausgebraten, auch der Krautsalat und das Avjar (nicht mit Bild) waren sehr gut. Und ich habe nach langer Zeit wieder mal ein Cockta getrunken, kennt ihr das? Sieht aus wie Cola, ist aber die Balkanversion und schmeckt völlig anders, viel besser, sage ich mal. Die halbe Welt trinkt hier dieses Getränk, was ich gut verstehen kann.

Solltet ihr also in der Gegend um Bihac sein, bitte sucht unbedingt eines der Lokale auf, die direkt an der Una liegen, der Ausblick ist wirklich wunderbar und wenn das Essen dann auch noch so gut schmeckt wie hier im Mlin, was braucht der Mensch mehr?
Ich habe demnächst noch einen weiteren Restaurantbereicht für Euch.

Das ist der Großvater vom heutigen Besitzer vom Lokal, leider ist das Foto schon sehhhhr alt und die Qualität dementsprechend, aber man erkennt doch dass das ein Großvater sein soll.
Mlin Großvater

Beim Rausgehen:
Hübsche Deko🙂
Hübsche Deko :-)

Aber hier habe ich noch die Kontaktdaten für Euch, es empfiehlt sich, wenn man abends zum Essen gehen will eine Reservierung vorzunehmen, wir waren am frühen Nachmittag, nach dem Mittagsgeschäft, da war es problemlos möglich einen Tisch zu bekommen.

Restoran MLIN
http://www.mlin.ba
Bihac, Put 5, Korpusa bb
(das Lokal befindet sich direkt am Wasser, kann man nicht übersehen)
Mail: info@mlin.ba
Auf der Homepage finden sich tolle Fotos!

Information: Vegetarier und Veganer finden zb die oben gezeigte Grillgemüseplatte vor, diverse Salate, ob allerdings Essig usw vegan sind, habe ich nicht gefragt, im Normalfall bekommt man den Salat mit Essig/ÖL extra dazu, Ersatzessen wie es hierzulande oft üblich ist (vegetarische/vegane Würste) sind mir in keinem besuchten Lokal aufgefallen.

Bio habe ich nicht gesehen, zumindest wurde es nicht extra ausgewiesen.

Nachgemacht: Apfelgelee

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Ihr erinnert Euch noch an die letzte Rettung von uns Retterinnen?
Chutneys und Marmeladen haben wir gerettet, wie immer möchte ich am liebsten alles nachmachen, wie immer werde ich das nie schaffen, was mich nicht froh macht.
Aber bei Anna Antonia gab es ein Apfelgelee, eines dass noch nicht ganz reife Äpfel erfordert und genau das habe ich grad im Garten in Mengen,..die zwei Bäume sind voll (einer hat genau einen Apfel drauf, der dritte tztz) und es dauerte ein bissl aber dann bin ich zur Tat geschritten.

Das Rezept habe ich eben von der Christine geklaut, aber ich hab an der Zuckermenge geschraubt, weil meine Äpfel, trotzdem sie nicht ganz reif waren, dennoch nach dem Kochen eine gewisse Süße aufwiesen und ich hatte Angst dass das zu süß wird, und ich außerdem eh weniger Saft bekommen hatte.

In jedem Fall hatte ich eindeutig andere Äpfel, bei mir war die Farbe leicht gelblich, während bei Christines Rezept eine schöne dunkle Farbe rauskam..

Ich schreibe euch eine Kurzfassung hier auf, das Original Oma Rezept findet ihr hier, ich würde euch sowieso empfehlen ihren Beitrag zu lesen,..ich liebe diese Oma Geschichten

Apfelgelee, Apfel Holler Marmelade

 

Apfelgelee

1,5 kg Äpfel, wenn möglich unreife verwenden
Kristallzucker je nach Flüssigkeit
Zitronensaft

Die Äpfel waschen, und zerteilen, in einem großen Topf soviel kaltes Wasser hinzufügen, dass das Obst bedeckt ist. Saft einer halben Zitrone zufügen.
Schalen und Kerngehäuse habe ich nicht entfernt, die tragen ja auch dazu bei, dass der gewonnene Saft gut gelieren kann.
Nun solange köcheln, bis die Äpfel wirklich sehr weich sind.

Einen zweiten großen Topf herrichten, auf diesen ein passendes Sieb geben und ein Küchentuch einlegen. In dieses Tuch kommen die gekochten Äpfeln samt Saft und allem was da noch so drinnen ist. Nun darf das im Kühlschrank über Nacht abtropfen.

Jetzt wird der gewonnene Saft abgewogen
bei mir waren das 600 ml Apfelsaft, zu diesen habe ich 300 g Zucker hinzugefügt und köcheln lassen, bis die Gelierprobe erfolgreich war, das hat länger gedauert als wenn man Gelierzucker nimmt, funktioniert aber genauso zuverlässig.

So eine schöne Farbe habe ich nicht, aber geschmeckt hats wundervoll. Ich hab meiner Freundin ein Gläschen geschenkt und sie sagte es schmecke perfekt, und wenn sie das sagt, stimmt das, weil ihre Mama ist DIE Einkochmeisterin aller Zeiten, sie kocht alles ein was ihr großer Garten hergibt und kauft kaum irgendwas an Obst oder Gemüse dazu.

Am Foto seht Ihr noch die erste heurige Hollermarmelade, die habe ich mit Äpfeln zubereitet und ebenfalls keinen Gelierzucker benötigt, da war noch Vanilleschote auch dabei🙂. DA wurden Äpfel und Holler gemeinsam geköchelt mit der Vanilleschote und dann mit der flotten Lotte passiert…sooo gut! Ich hoffe, ich kann bald mehr Holler ernten im Garten!

Holler 2016

Was habt ihr schon eingekocht?

Obers trifft Sahne: Blumenkohlpizza – Karfiolpizza

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Während ich mich noch in Bosnien herumtreibe, sogar ohne meinen lieben Ehemann, ist die liebe Petra zum Glück heute zur Stelle, dass mein kleiner Blog hier nicht ohne Rezept auskommen muss.

Heute gibt’s was, das ich selber noch nie probiert habe, vielleicht sollte ich doch einmal? Petras Blumenkohlpizza klingt nämlich total gschmackig, aber nun kommt die Petra zu Wort:

Jung, schlank, schön und gesund, zum Beispiel durch Low Carb! Diese Sau wird ja schon eine Weile durchs Dorf getrieben. Nun gut, ich gestehe, dass ich es etwas übertrieben habe. Jung musst du schon vorher sein und wenn du es nicht mehr bist, dann musst du dich wenigstens so fühlen. Wenn du schlank bist, dann bist du auch schön und gesund. So zumindest ist die weit verbreitete Meinung. Und da ist ja auch die Werbung, die das mit guten ( ? ) Beispielen untermauert, wie gut Menschen aussehen wenn sie schlank sind, wie schön sie sind, wie glücklich, wie fröhlich und selbstverständlich auch gesund.

Karfiol-Blumenkohlpizza

Ja Pustekuchen, es gibt wahrscheinlich genau so viele schlanke Kranke, wie gesunde Dicke. Das Übergewicht Risiken birgt, kann man nicht bestreiten. Aber wenn es im Rahmen bleibt, erzeugt es auch so ein gewisses inneres Gleichgewicht, wenn man mit sich im Reinen ist. Ob nun mit ein paar mehr oder weniger Kilos. Das muss nicht das Maß sein, an dem wir uns messen lassen. Sich wohl fühlen in der eigenen Haut, dass ist das, was glücklich und schön macht. Nicht der BMI ist der Maßstab zum wohl fühlen und glücklich sein, sondern sich selbst schön finden. Das geht aber meistens erst, wenn man zu den Kilos auch noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat, dann steht man dazu und bietet den Nörglern auch mal die Stirn. Da hat man sich und seine Kleidergröße irgendwann lieb.

Da quält man sich nicht mehr mit Diäten, genießt das Leben und das gute Essen wann es sich bietet und bereut nichts. Trotzdem achtet man auf sich und da kann so etwas wie ab und an Low Carb am Abend ja nicht schaden. Und erst recht nicht, wenn es so wohlschmeckend und äußerst lecker verpackt ist, wie eine Pizza die keinen Teigboden hat, sondern einen aus Blumenkohl. Den essen wir sowieso gern und ich lege euch einmal ein Rezept ans Herz, welches ich dieser Tage so ähnlich in einer Zeitschrift gefunden habe.

Dann Guten Appetit dazu und lasst es euch gut gehen, wann immer sich Gelegenheit bietet. Mein Wahlspruch ist schon lange: Wer nicht genießt wird ungenießbar ! Und das hat nicht immer was mit Essen zu tun !

Blumenkohlpizza 2

Zutaten
(nach einen Rezept aus E&T)

1 kleiner Blumenkohl 250 gr. (Wir Österreicher nehmen einen Karfiol )
120 gr. gemahlene Mandeln
40 gr. Hartkäse (z.B. Parmesan) fein gerieben
1 Ei
Salz und Pfeffer

3 Knoblauchzehen
300 gr. Tomaten
5-6 EL Olivenöl
4 Stiele Basilikum
1 TL Chili (hier Pulbiber)

10 kleine Mozarellakugeln
10 rote Kirschtomaten
1 paar Zweige Ruccola

Für den Sugo 1 Knoblauchzehe fein hacken, Tomaten vierteln. In einem Topf Olivenöl erhitzen, den Knoblauch glasig dünsten. Tomaten zugegeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten sämig kochen. Durch ein Sieb streichen. Blätter vom Basilikum abzupfen, fein schneiden dazu geben. mit Salz und Pfeffer und Chili abschmecken.

Blumenkohl putzen, im Blitzhacker oder Mixer sehr fein hacken, nicht pürieren ! Blumenkohl, Mandeln, Käse und Ei mit etwas Pfeffer und Salz (Vorsicht mit Salz wegen des würzigen Käses !) würzen. Zu einem Teig verarbeiten und auf ein mit Backpapier belegten Blech zu einem runden Fladen drücken, ca. 5 mm dich. Den Boden im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (keine Umluft) auf der 2ten Schiene von unten 30-35 backen, bis er leicht braun wird.

Mit Tomaten, Mozarella belegen und im noch warmen Backofen bei 180 Grad 5-8 Minuten fertig backen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und noch etwas Chili bestreuen. Kurz vor dem servieren mit ein bisschen gutem Olivenöl beträufeln.

Blumenkohlpizza 3

Backe Backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen,..Ribiselschaumkuchen mit Limoncello

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Dieses Lied habe ich jahrelang mit meinen eigenen Kindern gesungen, ich selbst habe es in meiner Kindheit geliebt und ich kenne echt kein Kind, dass dieses Lied nicht kennt.

Und weil das so ist, hab ich eine besonders nette Version gefunden, schaut mal..

Ribiselschaumkuchen habe ich schon einmal hier verbloggt, diesmal habe ich aber eine andere Version versucht, das Grundrezept ist vom Norweger Kuchen, etwas abgewandelt.

Ribiselschaumkuchen mit Limoncello

Ribselschaumkuchen mit Limoncello

für eine 26er Tortenform
100 g weiche Butter
80 g Staubzucker
1 Tl. selbstgemachter Vanillezucker
1 Ei
2 Eidotter
4 Essl. Limoncello
100 g Mehl
1 El. Weinsteinbackpulver

Baiser:
200 g gewaschene, abgerebelte Ribisel (Johannisbeeren)
2 Eiweiß
1 Prise Salz
120 g Rohrohrzucker

etwas flüssige Butter und Mehl für die Form

Eier und Butter 1 h vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Die Butter mit dem Vanillezucker, dem Zucker, dem ganzen Ei und den Eidottern schaumig rühren.
Den Limoncello unterrühren, Mehl und Backpulver vermischen und unterheben, in die vorbereitete Tortenform streichen.
Bei 180° Ober/Unterhitze ca. 15 Minunten backen.

Die Eiklar mit der Prise Salz sehr schaumig rühren, den Rohrzucker zufügen und weiterschlagen, bis das eine glänzende Creme ist. Jetzt die gut abgetropften Ribisel unterheben.
Den Kuchen aus dem Rohr holen, die Eiklar Masse gleichmässig aufstreichen, das Backrohr auf 150° zurückschalten und den Kuchen noch ca. 35 Minuten backen.

Ich habe ihn lauwarm angeschnitten..und das schmeckte sooo gut, an dem Tag hatte ich zu Mittag nur ein bissl gejausnet und ich hab zwei Stücke vom Kuchen gegessen..

Mein Mann war auch sehr angetan, vor allem praktisch, diesen „kleinen“ Kuchen kann man zu zweit aufessen, bei einem ganzen Blech hätten wir da erhebliche Probleme. Nach dem Abkühlen sollte er im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Absolute Nachbackempfehlung, auch mit dem Hinweis, dass ihn auch Backanfänger locker selber machen können.

Backe, Backe, Kuchen,..der Bäcker hat gerufen!

Rbiselschaumkuchen mit Limoncello

Ich wünsch allen ein nettes verlängertes Wochenende!

Experiment geglückt: Germteigstrudel gefüllt mit Topfen-Mandel-Marzipan und Holler-Apfelmarmelade

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Gestern war die liebe Lisa bei mir zu Gast, in echt diesmal, nicht nur per Foto fürs Chiliexperiment, und da sie eine Süße ist, habe ich was gebacken für sie.

Plan hatte ich keinen, aber einen Germteig, die halbe Menge vom Buchtelrezept, den habe ich schon in aller Frühe gemacht.

Ein Blick in den Kühlschrank, es war noch Topfen da, Mandeln sind bei mir eh immer im Haus, und außerdem meine neue Holler-Apfelmarmelade (wie ich die gemacht habe, kommt noch in einem bald folgenden Beitrag). Und schon war die Idee geboren, einen Strudel zu machen.

Was soll ich sagen, der war außerordentlich gut und gegen meinen Plan darf er nun heute in den Blog,..so als süßes Trösterle für das heutige miese Wetter und weil die Lisa mich sowieso ums Rezept gebeten hat.

 

Köstlicher Strudel, der am besten mit Vanillesauce schmeckt, mit Topfen-Mandel-Marzipanfülle und Holler-Apfelmarmelade

Zutaten für den Teig, Mengen für eine 26er Tortenform ausreichend
250 g Mehl
1 kleines Ei
25 g Zucker, etwas Vanillezucker
Zitronenschale einer Bio Zitrone
20 g flüssige Butter
20 g frische Germ (Hefe)

Zutaten für die Fülle:
120 g Topfen (Quark)
20 g weiche Butter
Zitronensaft einer halben Zitrone
1 Dotter
50 g Marzipan
100 g nicht zu fein gemahlene nicht geschälte Mandeln

Holler-Apfelmarmelade oder eine andere vorhandene, eher dunkle Marmelade (Ribisel, Kirsche zb)

Butter für die Form und zum Bestreichen

Zuerst aus den Teigzutaten einen Germteig herstellen und ihn zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen, gerne auch länger.

Backebacke Kuchen

Für die Fülle das Marzipan zerkleinern und gemeinsam mit den ganzen Mandeln in einer Moulinex (oder anders Zerkleinerungsgerät) nicht zu fein mahlen.
Die weiche Butter mit dem Dotter und den beiden Zuckersorten cremig rühren, den Zitronensaft hinzufügen, den Topfen unterrühren, ganz zum Schluss die Mandel-Marzipanmasse unterrühren.
Germteigstrudel gefüllt mit Mandel-Topfen und Holler-Apfelmarmelade

Eine 26er Tortenform mit reichlich Butter ausstreichen.
Ich hatte eine kleinere Form, mit der 26er wird’s aber schöner, nicht so hoch wie bei mir, das hätte mir besser gefallen.

Den Germteig aus der Schüssel holen und kurz durchkneten, dann mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen, der Teig soll nicht zu dünn sein.
Auf den Teig nun die Topfen-Mandelmasse geben und verstreichen, und ein paar Löffel der Marmelade mittig verteilen.

Das Ganze wie einen Strudel einrollen und dann die beiden Enden miteinander verbinden und in die Form geben.
Reichlich flüssige Butter zum Bestreichen verwenden, obenauf kommt noch ebenfalls reichlich (wenn schon, denn schon) Rohrohrzucker
Germteigstrudel gefüllt mit Mandel-Topfen und Holler-Apfelmarmelade

Bei 180° Ober-Unterhitze backen, ca. 1 Stunde. Vor dem Rausnehmen Stäbchenprobe, es sollte nix mehr auf dem Stäbchen kleben.
Germteigstrudel gefüllt mit Mandel-Topfen  und Holler-Apfelmarmelade

Am besten war das mit frischer Vanillesauce, die hatte ich aber heute beim Fotografieren nicht mehr,..bitte dazudenken und vor allem dazumachen..DAS war wirklich ganz ganz köstlich. Gestern lauwarm genossen und auch heute noch, ganz kalt, ebenso gut.

Und für das heutige Regenwetter passt so ein etwas deftiger Kuchen jedenfalls gut!

Ich wünsch Euch dennoch einen schönen Tag!

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