Living in the Box, oder wir haben die Kochabo Gesund&Fit Box getestet!

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Kochabo hat bei mir angefragt ob ich die neue Gesund&Fit Box testen möchte.
Mein Mann wollte, also habe ich gerne zugesagt.

Auf der Homepage geht die Bestellung fix von der Hand, in ein paar Minuten hatte ich bestellt und bekam auch gleich einen exakten Liefertermin bestätigt, der auch so eingehalten wurde.
Leider wurde mir die Box etwas unsanft in den Garten gestellt, aber gottsei Dank hat das der Qualität der Lebensmittel keinen Abbruch getan. Es war alles gut verpackt, inkl. Kühlakkus.

Kochabo liefert sämtliche Zutaten für 3 Gerichte mit detaillierten Rezeptangaben, so dass das wirklich jeder nachkochen kann der des Lesens mächtig ist.
Nicht dabei sind so Kleinigkeiten wie ein Löffel Honig, Essig oder Salz und Pfeffer.

Die gelieferten Lebensmittel sind auf den ersten Blick von hoher Qualität, nicht alles in Bio Qualität und wo genau das offene Obst und Gemüse her ist, konnte ich nicht erkennen, die abgepackten Sachen waren aus Österreich, eine Dose Bohnen aus Deutschland, die Gewürze von Sonnentor, der Reis vorbildlich in Portionen abgepackt von Wien Work – integrative Betriebe und Ausbildungsgmbh. Auf den zweiten Blick fielen nur die mitgelieferten Feigen durch, wobei die von außen einen tollen Eindruck machten, nur das Innenleben war so, dass man die Feigen leider weggeben musste. Eine war ok, die habe ich auch zum passenden Gericht dazu gegeben. Da kann aber niemand was dafür, ich habe auch in Kroatien frisch vom Baum solche Feigen dieses Jahr gepflückt, es war einfach das Wetter und das viele Wasser nicht optimal für viele Früchte.

Zu den Rezepten und Mengen:
Das erste Gericht das ich gekocht habe, Spicy Hühnerkeulen mit Basmatireis, war wirklich sehr gut, nur wir hätten uns mehr Karotten (1 Stück pro Person, zwar große,..gg) und auch mehr Fleisch vorstellen können, Reis war genug da, da hätten noch 2 Personen essen können. Andererseits hat jedes Gericht unter 600 Kalorien, vielleicht sind wir einfach zu gefrässig für die Gesund&Fit Box?
Ein Häuptl Salat war auch dabei, auch sehr frisch.

Spicy Hühnerkeulen mit Basmatireis

Spicy Hühnerkeulen mit Basmatireis


Die Keulen sind nicht verbrannt, die Spicy Marinade hat die dunklen Stellen verursacht. Das Foto im Rezeptheftl sah genauso aus.

Nicht so unseren Geschmack hat das getroffen:

http://www.wienwork.at/über_uns.aspx


Aber das ist wirklich Geschmackssache!
Witzigerweise hätte dieses Rezept und die Mengen für locker 3 Personen gereicht.

Dieses Gericht war wieder sehr gut und auch ausreichend!
Gefüllte Spitzpaprika mit Feigensalat Gefüllte Spitzpaprika mit Feigensalat


Leider sieht die einzelne Feige sehr verloren aus.

In unserer Box waren außer den Zutaten noch zu finden:
5 mal 2 Obstportionen, eine Pflanzenmilch von Joya sowie eine kleine Flasche Mineralwasser.

Was am Ende zu sagen ist:
Derartige Boxen haben ganz sicher ihre Berechtigung.
Für Menschen die wenig Zeit zum Einkaufen haben, ist es sicher entspannend die Zutaten ins Haus geliefert zu bekommen und loskochen zu können.
Die Rezepte sind allesamt in maximal einer Stunde fertig gekocht.
Es sind frische Zutaten die verkocht werden und keine Halbfertig-oder Fertigprodukte (Dose Bohnen mal ausgenommen, sowie zwei Suppenpulverwürfel, die ich nicht verwendet habe,..).
Teilweise in Bio Qualität, teilweise nachvollziehbar aus Österreich.
Der Bestellvorgang ist leicht und die Zustellung klappt.
Interessant fände ich persönlich noch die Vegan Box.

Für mich als persönliches Resümee:
Ich koche nicht allzugern punktgenau nach einem Rezept nach.
Meist ändere ich was ab, was ich ja da auch könnte, nur zum Testen ging das nicht.
Einkaufen würde ich mir schon gerne ersparen, nur manches muss man ja sowieso einkaufen, trotz Box.
Der Preis für die Boxen ist jetzt nicht allzu teuer, wenn man bedenkt dass man nicht einkaufen fahren muss, wer den Supermarkt ums Eck hat, für den ist das kein Vorteil, ich aber zb wohne da wo der Supermarkt des Vertrauens nur mit Auto zu erreichen ist.

Gemüse und Obst Kochabo

Gemüse und Obst Kochabo

Wenn Ihr Interesse habt auch so eine Box zu erstehen, habe ich hier einen Aktionscode, mit dem ihr auf eine Erstbestellung 10€ Rabatt bekommt.
Gesund_Und_Fit_Giftige_Blonde

Danke an Kochabo, die mir die Box zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat. Der Bericht hier basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen .

Suchwörter zu meinem Blog, die 22.

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Der September war wieder sehr ergiebig mit netten Suchwörtern, ein paar davon habe ich notiert für diesen Beitrag ;-)

giftiges Blondes
Der/die meint aber nicht mich oder????

Möwe ausgestopft
Leider, leider sowas führe ich hier nicht im Blog,..

Frisolen
Da sind wohl Fisolen gemeint?

isst man in Montenegro auch Brot?
Kurz und bündig, ja das tut man

Paprikahendl Dose kalt essbar
Essbar sicher, aber obs schmeckt? Ein Hendl aus der Dose und dann noch kalt ggg,..nicht meines.

Mann Cafe lustig
Ich bin auch lustig im Cafe, wenn der Espresso gut ist,..sicher Mann auch!

serbenaussehenbilder
was für ein Suchwort *lach*

vielen dank für eure Vertretung
gerne geschehen ;-)

swing glaub von paare
Ich bin ratlos, was genau könnte da gesucht sein? Sicher bin ich, hier findet man es nicht!!

kostenlos samstagsbilder downlaoden
was sind denn Samstagsbilder? Kostenlose auch noch dazu?

wo kann ich kajmak kaufen?
Gutes habe ich nur in Bosnien, Kroatien und Montenegro gegessen, ob man es hier kaufen kann, wüßte ich auch gerne

Das wars für den September!
Pünktlich Ende Oktober begebe ich mich nochmal auf die Suche nach Suchwörtern!

Einen schönen Tag wünsche ich euch!

Sonntagsbraten: Braten vom Schneebergland Jungrind, Rotkraut, Semmelknödel, glasierte Kastanien

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Letzte Woche habe ich euch ja erzählt dass ich meine Rindfleischvorräte aufgefüllt habe.
Gestern haben wir einen “Sonntagsbraten” daraus gemacht, Sonntagsbraten deshalb, weil wir heute keinen kriegen, da unterwegs.

Zeit genug hatte ich und so habe ich wirklich alles, auch das Rotkraut selber hergestellt, nur die Maroni waren vorgegart, Vakuum verpackt, da ich noch keine gesehen habe dieses Jahr.

Für den Braten für 4 Personen:
1.3 kg Rindfleisch, hier war das Brust
1 ganze Knoblauchknolle, geschält und durch die Knoblauchpresse gedrückt
1 großes Stück Ingwer, geschält, gehackt
1/8 l Rotwein (hier ein Merlot aus Korcula, Kroatien)
1/8 l Schlagobers
Salz, Pfeffer, ein Stückchen Butter
etwas Pflanzenöl

Den Braten habe ich am Abend davor bereits mit Salz und Pfeffer eingerieben und im Kühlschrank geparkt.
Eine große Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl erhitzen, das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten und dann in einen Bräter mit Deckel geben.
Den Bratenfond mit dem Rotwein ablöschen, Butter dazu, den Knoblauch und den Ingwer ebenfalls und kurz aufkochen lassen.
Diesen Sud über den Braten gießen, zudecken und bei 170° ca. 3 Stunden braten. Die Garzeit bezieht sich bei mir auf meinen AEG Multibackofen, als Programm habe ich Infrabraten gewählt.
Es ist nicht notwendig den Braten zwischendrin zu übergießen, eigentlich kann man den Backofen alleine arbeiten lassen.

Als das Fleisch weich war, habe ich es aus dem Saft rausgenommen, und das Obers untergerührt, wer die Knoblauchstückaln nicht haben will, kann den Saft vor Zugabe des Obers durch ein Sieb gießen. Fleisch wieder rein und im Backofen bis zum Servieren beim Programm Warmhalten belassen.

Für das Rotkraut, für 4 Personen
1 Kopf Rotkraut, meiner hatte so 1,5 kg
Saft einer Orange
1 Apfel
1 halbe Zwiebel
etwas Pflanzenöl

Das Rotkraut habe ich gehobelt, ebenso die Zwiebel, den Apfel auf einer groben Reibe gerissen.
In einem Topf die Zwiebel mit dem Pflanzenöl andünsten, mit dem Orangensaft aufgießen, Rotkraut dazugeben, sowie den geriebenen Apfel und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 20 Minuten bei halboffenem Deckel dünsten, die Flüssigkeit solle weg sein.

Für die Semmelknödel habe ich dieses Rezept verwendet.

Für die Maroni:
125 g vorgegarte Maroni
Saft einer halben Orange
1 Esslöffel Orangenhonig
1 Esslöffel Zucker
ganz wenig Butter

Für die Maroni in einer leeren Pfanne den Zucker langsam schmelzen lassen, mit dem Orangensaft aufgießen, leicht einköcheln lassen, den Honig und die Maroni zugeben und nochmal kurz einköcheln. Zum Schluß die Butter dazugeben. Fertig.

Wenn alle Beilagen fertig sind, das Fleisch in Scheiben schneiden und servieren.

Uns hats köstlichst geschmeckt, wobei mein Mann die Maroni nicht gebraucht hätte, ich wieder hab grad die als hervorragend dazu passend empfunden.
Auf jeden Fall ist an dieser Jahreszeit schön, dass man wieder Eintöpfe und große Braten kochen kann.

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

Rindsbraten vom Schneeberglandjungrind, Rotkraut, Semmelknödel, glasierte Maroni

Rindsbraten vom Schneeberglandjungrind, Rotkraut, Semmelknödel, glasierte Maroni

Ohrwurm vom 28. September: Soli – Adriano Celentano

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Alt aber gut, immer wieder, sowas was ich durchgehend stundenlang anhören kann,…

Adriano Celentano – Soli

Schönen Sonntag wünsche ich euch!

Farbenpracht im Herbst: Bärlauchpesto Strudel auf Kürbiscreme

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Ich mag ja am liebsten den Sommer, den Herbst mag ich aber weils dann endlich wieder Kürbis gibt, frischen, nicht gelagerten, und weil ich den einfach liebe.

Diesmal hab den Kürbis etwas anders verarbeitet, als cremiges Gemüse und da drauf hab ich einen natürlich selbstgemachten Bärlauchpesto Strudel gesetzt.
Macht zwar ein bisschen Arbeit, aber ist mal ganz was anderes als Suppe&Co.

Zutaten für 3 Portionen:
500 g Hokkaido Kürbis (schon in geschältem Zustand ohne Kerne)
in groben Würfeln
1/2 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe, gehackt
etwas Olivenöl
500 ml Wasser oder selbstgemachter Gemüsefond
50 ml SChlagobers oder Obers oder auch Rahm
frische Kräuter nach Geschmack, bei mir wars Petersilie und Maggikraut, vom Garten
1 kleiner roter Paprika und eine Pfefferoni, alles aus dem Garten, ebenso gewürfelt.

Das Olivenöl in einem Topf nicht zu heiß erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin anschwitzen, nicht bräunen lassen.
Die Kürbis- Paprika-und Pfefferonistücke dazugeben und mit dem Gemüesefond aufgießen. Solange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit dem Pürierstab zu einer Creme verarbeiten, die Kräuter mitpürieren.
Das Schlagobers dazu geben. Sollte die Konsistenz dann zu fest sein, einfach noch etwas Obers dazugeben, oder ein Stück Butter in der Creme auflösen.

Für den Strudel habe ich wie immer Susis Strudelrezept hergenommen, allerdings nur die Hälfte davon:
100 g Mehl
50 ml Wasser
Prise Salz
20 ml Pflanzenöl, hier war das heute Rapsöl

200 g selbstgemachtes Bärlauchpesto, geht aber sicher auch mit gekauftem, und auch mit anderem als Bärlauch ;-)
50 g flüssige Butter

Aus den obigen Zutaten einen Strudelteig herstellen, sprich alles verkneten, bis das ein schöner geschmeidiger Teig ist. Halbe Stunde ruhen lassen.

Danach auf einem mit Mehl bestäubten Strudeltuch den Teig ausrollen und dann wird der Strudelteig wie immer mit den Händen ausgezogen, ich hab hier ein Video einmal für euch, wie das zb. gemacht werden kann,…davon dass Löcher nichts machen, ist mir nichts bekannt, ich schaue das ich keine Löcher im Teig habe, meist gelingt mir das auch ;-)

Wenn der Teig dann so dünn ist dass man durchlesen kann, wird das Pesto drauf ganz dünn aufgestrichen. Wenn euer Pesto zu fest zum Streichen ist (so wars bei mir), kann man noch etwas Olivenöl dazugeben, bis es streichfähig ist.
Danach den Strudel einrollen, und mit flüssiger Butter bestreichen.

Bei 200° im Rohr backen, zwischendurch nochmal mit Butter bestreichen, bei mir war der Strudel so 25 Minuten im Rohr, dann hatte er eine schöne Bräunung.

Die Kürbiscreme auf einen Teller geben und Strudelstücke dazu legen.
Nett wäre da auch noch etwas Kürbiskernöl dazu, leider habe ich im Moment keines da,..ich muss dringend in die Steiermark fahren um Vorräte aufzufüllen.

Bärlauchpesto Strudel auf Kürbiscreme

Bärlauchpesto Strudel auf Kürbiscreme

Weil das Gericht wieder schön in die Erntezeit passt, schicke ich es wieder zu Henriette’s Event:

Blogevent 2014 20cm

Euch wünsche ich einen schönen Samstag, mit hoffentlich viel Sonne!

#tierfreitag: Fisolengulasch ala Nonna

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Die Susi hat letztens ein Fisolengulasch gekocht, was mich sofort daran erinnert hat, dass es Ähnliches, wenn auch irgendwie ganz anderes früher bei uns zu Hause des Öfteren gegeben hat.

Mein Papa kommt ja aus Sizilien und jedesmal wenn meine Mama Fisolen gekocht hat, durften es für meinen Papa keinesfalls die bei uns gewohnten Rahmfisolen geben, sondern er wollte sie wie er Fisolen von seiner Mama kannte, mit Paradeisern und Erdäpfeln drinnen, und alles gemeinsam verköchelt.

Letzens hat mir meine Mutter dann frische Fisolen aus ihrem Garten gebracht, und ich hatte der Susi eh versprochen diese italienischen Fisolen zu verbloggen, und so konnte ich gleich genau nachfragen wie das gemacht wird. Mir persönlich sind nämlich die Rahmfisolen am allerliebsten,…aber was tut man nicht alles ;-)

Zutaten für 4 Personen:
600 g frische Fisolen, geputzt, zerstückelt, aber eher größere Fisolenstücke belassen
700 g Erdäpfeln, solche die teilweise schön zerkochen, geschält in großen Stücken
300 g Paradeispüree oder Sauce, ich hab Paradeiser gekocht und passiert
1 Teelöffel Paradeismark
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 frische Lorbeerblätter (geht auch mit getrockneten, ich hab aber in Kroatien frische geschenkt bekommen, danke Daniela :-) )
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
bei mir noch eine rote Chilischote aus dem Garten, kann man weglassen
300 ml Gemüsefond

Die Zwiebel mit dem Knobi im Olivenöl anschwitzen, Fisolen und Erdäpfelstücke dazu geben, würzen, Paradeismark und zerkleinerte Chilischote dazu, mit dem Gemüsefond aufgießen, Deckel drauf und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Wir habens ohne weitere Beilagen verputzt, leider wars eigentlich zuwenig für uns vier, man könnte die Mengen erhöhen, wenn man zu viert hungrig ist.

Es schmeckt nach Kindheit, aber für mich sind Rahmfisolen immer noch DIE Lieblingsspeise mit diesem Gemüse. Mein Mann will das nun öfter so haben,..tztz ;-)

Da ich hier wieder kein Tier verkocht habe, und auch nichts vom Tier, darf mein Fisolengulasch zum Tierfreitag.

tierfreitag

Fisolengulasch ala Nonna

Fisolengulasch ala Nonna

Gebratene Blunze (Blutwurst) mit Erdäpfelpüree und Blattspinat mit Zwiebel und Knoblauch

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Am Samstag habe ich frische Blunzen gekauft, ein Stückchen war noch davon da, das habe ich letztens auf ganz ganz schmackhafte Art verköchelt, bzw. besser verbraten.

Erdäpfelpüree hab ich
700 g Erdäpfeln
Butter und Milch, SAlz, Kümmel und frisch geriebener Muskatnuss hergestellt.

Die Blunzenradeln hab ich einfach nur in ganz wenig Olivenöl rausgebraten.

Dafür hat der frische Blattspinat etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Zutaten für 2 Portionen:
500 g Blattspinat, unbedingt anständig waschen, sonst knirschts beim Essen danach
Olivenöl
1 kleine Zwiebel, grob gehackt
2 Knobizehen, grob gehackt
Saft und Schale einer halben Bio Zitrone. Meersalz, Pfeffer

Den Blattspinat in wenig Salzwasser kurz blanchieren, in der Zwischenzeit das Olivenöl wenig erhitzen und die Zwiebel und Knobistückchen darin sanft dünsten, die sollten nicht braun werden.
Abgetropften Blattspinat dazugeben, Zitronenschale und Saft drüber geben, alles gut vermischen. Ev. noch mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Sofort mit dem Püree und der Blunzen servieren.

Hat super geschmeckt, auch in dieser etwas ungewöhnlichen Zusammenstellung, schade war das ich nur einen halben Kilo Spinat gekauft habe, wir hätten mehr davon gegessen.

Blunzen mit Erdäpfelpüree und Zwiebel-Knoblauch-Blattspinat

Blunzen mit Erdäpfelpüree und Zwiebel-Knoblauch-Blattspinat

Urlaubserinnerungen die 2. : Fini Kifli oder auch Nusskipferl

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In der Facebookgruppe meines bevorzugten Kroatien Forums hat die Zeljka ein Rezept für Fini Kifli eingestellt, ich hab sie gefragt ob ich es “klauen” darf für meinen Blog und sie hat zugestimmt,..na bitte fragt man kriegt man auch die Erlaubnis was nachzumachen und auch noch zu veröffentlichen.

Ich habe das Rezept etwas abgeändert, ich hatte kein Joghurt im Haus, stattdessen aber Sauerrahm, und statt normalem Weißmehl habe ich Bio Vollkorn Weizenmehl verwendet. Damit musste ich auch das ganze Ei nicht halbieren, weil ich nur die halbe Menge gemacht habe.

Hier ist nun das modifizierte Rezept für den Teig:

500 g Weizen Vollkornmehl
1 ganzes Ei
1 Backpulver (hier Alnatura Weinsteinbackpulver)
30 g frische Germ (Hefe)
1 Prise Salz
2 Essl. Zucker (da habe ich die Menge belassen, die Zeljka angegeben hat)
50 ml Öl
125 ml frische Milch
100 g Sauerrahm
100 ml Mineralwasser
1 Ei und Sesam, zum bestreichen, Sesam habe ich weggelassen und statt dem Ei mit Milch bestrichen.

Aus den Zutaten einen Germteig herstellen, bei mir wie immer ohne einen Vorteig/Dampfl anzusetzen, ich finde keinen Unterschied von meinem “schnellen” Germteig zu einem nach herkömmlichen Methoden hergestellten.
Den Teig habe ich dann 3 h in der Küche gehen lassen, dazwischen immer wieder geknetet.

Für die Füllung hat Zeljka keine Angaben gemacht, sie sagte nur sie hat eine Mandelfüllung gemacht.
Mandeln hatte ich keine da, aber Mengen von selbst gesammelten Haselnüssen und Walnüssen,..die musste ich erst mal knacken um an die Nüsse zu kommen, sehr beschauliche Tätigkeit.

in meiner Fülle ist drinnen:
220 g Haselnüsse und Walnüsse, gemischt, fein gemahlen
Saft von 2 Orangen
Saft und Schale einer Bio Zitrone
1 Esslöffel Orangen HOnig..aus Kroatien natürlich ;-)
50 g Staubzucker, 2 Essl. selbstgemachten Vanillezucker
1 Teelöffel Rum ;-)

Die Zutaten für die Fülle zusammenrühren und ein bissl ziehen lassen, damit sich alles schön vermischt.

Teig ausrollen, in Vierecke (Zeljka sagt in Kreise) schneiden, Fülle drauf und zu Kipferln formen.
Mit Milch einstreichen und noch auf dem Blech eine halbe Stunde gehen lassen.
Bei 200° Ober Unterhitze waren die Kifli ca. 25 Minuten im Rohr, kommt natürlich darauf an, wie groß eure Kiflis sind, meine waren eher nicht klein,..

Ich hab nicht den ganzen Teig zu Kifli verarbeitet, wie man weiß bin ich eine faule Köchin, und so habe ich 8 wunderschöne (meiner Meinung nach sind sie das) geformt, und den Rest des Teiges habe ich auch ausgerollt, und dann die Fülle draufgestrichen, wieder eingerollt, so wurde aus den Kifli ein Strudle…gibt’s ja auch in Kroatien.
Und der bleibt auch nicht bei uns, den nimmt mein Mann heute mit um seinen Kollegen auch mal was Gutes zu tun.

Auf alle Fälle lohnt es sich dieses Gebäck nachzubacken, schmecken wirklich gut!

fini kifli

fini kifli

Urlaubserinnerungen: Pita mit Schinken, selbstgemacht

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Wenn mein Mann und ich im Urlaub sind, bemühen wir uns die landesübliche Küche zu genießen, sprich wir essen sicher kein Schnitzel in einer Konoba, oder ähnliches. Zumindest nicht in Kroatien ;-).

Pita essen wir total gerne und als mein Mann in einer Bücherei nach für ihn geeigneten Lesematerial in Kroatisch gesucht hat, ist ihm eine Kochzeitschrift in die Hände gefallen: Pita!
Die hat er mitgebracht, somit haben wir jetzt zwei fremdsprachige Rezeptheftln da, aber das ist das erste Rezept das er mir übersetzt hat und ich habe es nachgekocht.
Der Einfachheit halber schreibe ich hier gleich in deutsch,…obwohl hier sicher einige kroatisch lesen könnten.

In fettgedruckter Schrift stehen meine Abwandlungen zum Original

2 Packungen TK Blätterteig
(hier eine Portion des selbstgemachten Topfenblätterteigs nach Susi)

400 g geriebener Sandwichkäse (was immer das ist)
hier 400 g echten kroatischen Ziegenkäse, frisch importiert, beim Bauern eingekauft

Salat, eine Handvoll
habe ich mit Petersilie ersetzt, ich wollte keinen Salat überbacken

300 g Schinken
Salz, Pfeffer
1 Ei
1 Stück Butter

Den Blätterteig nach dem Rasten ausrollen.
Vom geriebenen Käse die Hälfte zur Seite stellen.
Die andere Hälfte mit dem Ei, dem Frischkäse, der Petersilie, Schinken, Salz und Pfeffer vermischen.

Die Hälfte der Fülle auf den Teig streichen, so dass man ihn noch komplett zuklappen kann, die Hälfte vom Käse drauf, den Rest der Käsefülle und abschließen mit dem Rest geriebenen Käse.
Die Teigplatte zuklappen, oben einschneiden, ein großes Stück Butter obenauf setzen und ins Backrohr bei 200°.
Bei mir war die Pita ca. 40 Minuten im Ofen, dann war sie perfekt durchgebacken und auch von der Bräunung her.

Wir hatten Salat dazu, gut würde auch eine Knoblauchsauce passen denke ich.

Ich bin mir nicht sicher ob Pita tatsächlich immer mit Blätterteig hergestellt wird, ich denke da hat wieder jede Hausfrau ihr eigenes geheimes Rezept, wer eines weiß, nur her damit. Ich habe im Internet diverse Rezepte mit Germ(Hefe)teig gesichtet, auch welche wo Mehl mit Öl und Wasser vermischt wird. Auch lese ich das Pita ursprünglich aus Bosnien kommt, dann wieder dass es aus Kroatien kommt,..man weiß es nicht. Sicher ist, ich habe es überall bekommen, in Kroatien, in Bosnien u. Herzegowina, Serbien und auch in Montenegro.

Was dazu zu sagen ist:
Es hat gut geschmeckt, man muss achtgeben nicht zuwenig zu würzen, sonst schmeckts zu fad, aber ich bin eh die Würzmeisterin die eher zuviel würzt.
Es war nach dem Mittagessen etwas übrig, das schmeckt auch kalt ganz ausgezeichnet.

Ich werde aus diesem Heftl noch anderes ausprobieren, sobald ich es übersetzt bekomme ;-)

Euch wünsche ich einen schönen Dienstag!

Pita mit Schinken, Käse, selbstgemacht

Pita mit Schinken, Käse, selbstgemacht

Was mich glücklich macht

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Am Samstag konnten wir dank Vermittlung von Jüf in die Schneebergland Region düsen und frisch geschlachtetes Bio Jungrind kaufen.
10 kg super tolles Fleisch haben wir mitgenommen, diesmal hab ich die Sackerl auch beschriftet in denen ich sie eingepackt habe zum Einfrieren ;-) Nicht das ich wieder andauernd Überraschungsessen kochen muss.

Glücklich hat mich gemacht zu sehen, wie die Tiere dort leben können, die Kühe mit ihren Babys auf saftigen Weiden, unzählige Katzen liefen dort herum, alle gutgenährt und gut gelaunt, und wäre mein Mann nicht mit gewesen hätte ich mir ein kleines Katzenmädchen mitgenommen, scheckig grau und weiß und uuuursüß!!
Leider hatten wir nicht allzuviel Zeit mitgebracht, nur ich weiß dass wir da bald wieder mal hinfahren werden, nicht nur um Fleisch zu kaufen.

Schneebergland Bio Jungrind

Schneebergland Bio Jungrind

Mein Katzenmädchen war nicht zu einem Fotoshooting zu bewegen, aber diese hier schon :-)

Katze

Katze am Bauernhof

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